Tipps und Tricks

Fit im Büro: Mit diesen zehn Tipps bleiben Sie am Arbeitsplatz gesund

am 18.11.2015 um 13:37 Uhr

Flimmernde Bildschirme, trockene Heizungsluft, kränkelnde Kollegen und dazu viel Stress, aber wenig Bewegung. So sieht der Büro-Alltag für viele von uns aus und das Tag für Tag, stundenlang. Kein Wunder, dass bei solchen Bedingungen die unterschiedlichsten Krankheiten praktisch vorprogrammiert sind. Wir verraten Ihnen hier und in der Bildergalerie zehn Tipps, wie Sie auch am Arbeitsplatz gesund bleiben können.

Die Arbeit kann krank machen, und das leider ganz wortwörtlich. Vielleicht hatten Sie nach einem langen Tag im Büro auch schon des Öfteren Rücken- und Kopfschmerzen oder leiden gerade in Erkältungszeiten an ständiger Schlappheit und Müdigkeit. Deshalb sollten Sie jetzt jedoch nicht gleich kapitulieren und sich zu Hause verkriechen: Mit einigen Tipps und Tricks lassen sich solche kleineren und größeren Wehwehchen im Arbeitsalltag ganz gut umgehen.

Tipp 1: Öfter einmal Stoßlüften

Kennen Sie das unangenehme Gefühl, wenn die Luft im Büro steht? Gerade im Großraum-Büro ist der Sauerstoff schnell aufgebraucht, weshalb regelmäßiges Stoßlüften besonders wichtig ist.

Diesen Beschwerden können Sie so vorbeugen: Stickige Luft macht nicht nur müde, da dem Körper die nötige Sauerstoff-Zufuhr fehlt, in ihr sammeln sich auch so allerlei Keime an. Da muss die erkältete Kollegin nur einmal kräftig niesen und schon besteht die Gefahr, dass sich alle anderen anstecken. Gönnen Sie sich deshalb öfter einmal eine solche frische Verschnaufpause und lüften Sie alle ein bis zwei Stunden. Auch Kopfschmerzen und Müdigkeit verfliegen so schneller.

Tipp 2: Für eine gesunde Sitzposition sorgen

Aufrecht stehen! Oder, in diesem Falle, sitzen. Ganz unbewusst sinken wir am Schreibtisch in eine lockere, gekrümmte Haltung. Schuld daran sind zu tief eingestellte Bildschirme, ein zu niedriger Schreibtisch oder ein Stuhl, der keinen ergonomischen Rückhalt gibt und in den wir eher versinken. Dabei ist es wichtig, genau hier anzusetzen und für eine aufrechte Haltung und einen geraden Blick zu sorgen. Das kann durch eine ausreichend gepolsterte Rückenlehne, einen Sitzball oder sogar tatsächlich durch vermehrtes Arbeiten im Stehen geschehen, wodurch wir zu ausdauernder Haltung „gezwungen“ sind.

Diesen Beschwerden können Sie so vorbeugen: Rücken- und Nackenschmerzen, also Erkrankungen des Bewegungsapparats, zählen zu den häufigsten Büro-Krankheiten. Im schlimmsten Fall kann sich sogar die Wirbelsäule dauerhaft verkrümmen und Schmerzen somit chronisch werden, weshalb diesen Problemen so früh wie möglich vorgebeugt werden muss.

Tipp 3: Tägliches Power-Napping

Geliebter Schlaf, wie oft du unter der Woche zu kurz kommst. Im Büro können natürlich keine gemütlichen, langen Mittagsschläfchen eingelegt werden, stattdessen sollten Sie aber öfter einmal ein Power-Nap einlegen. Damit ist ein kurzes Dösen oder sogar Schlafen von 15 bis 30 Minuten gemeint.

Diesen Beschwerden können Sie so vorbeugen: Gönnen Sie Ihrem Körper Erholung, stärkt dieser dadurch seine Abwehrkräfte und schöpft neue Energie, um besser mit Erkältungen, aber auch mit Stress umzugehen. So können Sie erholter und entspannter zurück an die Arbeit gehen.

Tipp 4: Für genügend Licht sorgen

Es werde Licht, jedoch nicht bloß durch flackernde Bildschirme und Neonröhren an der Decke. An Ihrem Arbeitsplatz sollten Sie für genügend Lichtquellen sorgen, zum Beispiel in Form von hellen Schreibtischlampen, Deckenflutern oder, am besten, viel Tageslicht.

Diesen Beschwerden können Sie so vorbeugen: Nach stundenlangem Starren auf den Bildschirm sind eine flirrende, verschwommene Sicht und Kopfschmerzen keine Seltenheit. Auf Dauer kann bei zu wenig Licht und durch die Überanstrengung der Augen sogar die Sehkraft nachlassen.

Tipp 5: Regelmäßig Händewaschen

Wenn Sie mit vielen Menschen auf engstem Raum zusammenarbeiten und Ihre Hände ständig an Türklinken, Tischen, Küchengeräten und Co. haben, dann sollten Sie dringend öfter einmal zu Seife und Desinfektionsmitteln greifen.

Diesen Beschwerden können Sie so vorbeugen: Die Keimanzahl, die sich auf solchen Flächen ansammelt, ist immens. Das merken Sie spätestens dann, wenn Sie immer wieder mit Schlappheit zu kämpfen haben oder plötzlich dieselben Krankheitssymptome haben wie Ihre Kollegen. Deshalb ist es unabdingbar, sich regelmäßig die Hände zu waschen, um Bakterien und Co. nicht auch noch auf den eigenen Körper zu übertragen.

Erfahren Sie in unserer Bildergalerie nun weitere Tipps, wie Sie im Büro gesund bleiben und Krankheitssymptomen vorbeugen können.

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