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Fast Food mal anders: Schlemmen Sie mit diesen Alternativen ganz ohne Reue

am 31.03.2016 um 11:46 Uhr

Ein Jeder kennt das Verlangen nach deftigen Burgern, Pommes Frites, Pizza oder Pasta und Co. Dass diese schweren Leckereien nicht unbedingt als besonders gesund gelten, müssen wir Ihnen an dieser Stelle wohl nicht vorpredigen. Dennoch, bevor Sie das nächste Mal vor lauter Heißhunger durch den „Drive In“ Ihres Lieblings-Fast-Food-Dealers fahren, möchten wir Ihnen hier und in unserer Bildergalerie schlanke Alternativen vorstellen, die Sie so vielleicht noch nicht kennen und die geschmacklich in jedem Fall mit den bösen Kalorienbomben mithalten können. In diesem Sinne: Lassen Sie es sich schmecken!

Fakt ist: Typisches Fast Food ist leider reich an Fett und arm an wertvollen Nährstoffen. Den Körper macht das allseits beliebte „Happy Meal“ nun mal gar nicht so happy, denn im schlimmsten Fall kneift bei regelmäßigem Konsum die Jeans, die Haut wird unrein und die Stimmung befindet sich auf dem Nullpunkt. Doch zugegeben, so ganz ohne das schnelle Essen ist es dann auch langweilig. Wer das kennt, der sollte sich diese gesunden Sünden für zu Hause notieren.

Pommes Frites, die eigentlich gar keine sind.

Sie gehören bei den meisten Fast Food Gerichten einfach als Beilage dazu: Die Rede ist von knackigen Pommes. Nur werden die eigentlich gesunden Kartoffeln durch das Frittieren zu absoluten Dickmachern. Die Alternative: Versuchen Sie es einmal mit Kürbis-Pommes. Die Konsistenz ist ähnlich, der Geschmack gleicht einer Süßkartoffel und das Snacken auf der Couch geht damit mindestens genauso gut. So geht’s: Für eine Portion sollten Sie etwa 300 Gramm Hokkaido-Kürbis in feine Streifen schneiden, sodass diese wie Kartoffel-Wedges aussehen. Dann geben Sie die Spalten in eine Schüssel mit 3EL Olivenöl, Meersalz, Rosmarin und Paprikapulver und mischen alles zusammen. Jetzt kommen die Spalten nicht etwa in die Fritteuse, sondern für etwa 20 bis 25 Minuten in den 200 Grad warmen Backofen. Fertig!

Der Vergleich in Zahlen: 100g Pommes haben 312 Kalorien, die selbstgemachten Kürbis-Stangen nur 60 Kalorien.

Burger-Brötchen, die eigentlich gar keine sind.

Eine der ungesündesten Komponenten eines klassischen Cheeseburgers sind nun einmal die Brötchen, in die die einzelnen Lagen gebettet werden und die das Essen dieses Monsters erst möglich machen. Da die Brötchen eigentlich nur Nebensache sind, können diese ganz leicht durch figurbewusstere Varianten mit guten Nährwerten ausgetauscht werden. Selbstgemachte Eiweiß-Brötchen eignen sich hier perfekt: Für 6 Hälften benötigen Sie 3 Eier, 100g Magerquark, Meersalz und schwarzen Sesam zum Bestreuen. Und so geht’s: Zunächst die Eier trennen und das Eigelb mit dem Magerquark und einer Prise Salz vermengen. Jetzt das Eiweiß steif schlagen und anschließend unter die Masse heben. Mit einer Kelle 6 gleichgroße Kleckse formen, auf ein Backblech mit Backpapier geben und mit dem Sesam bestreuen. Nun kommen die Brötchen für etwa 25 Minuten in den 180 Grad heißen Ofen bis diese goldbraun sind. Fertig! Belegen dürfen Sie den Burger natürlich je nach Vorliebe.

Der Vergleich in Zahlen: Ein normales Burger-Brötchen hat in etwa 220 Kalorien, die selbstgemachten 108 Kalorien. Der hohe Eiweiß-Gehalt eignet sich im Übrigen besonders für eine Mahlzeit nach dem Workout.

Pizza, die eigentlich gar keine ist.

Ob nun mit Salami, Thunfisch, Mozzarella, Spinat oder extra viel Käse, wie auch immer Sie Ihre Pizza bevorzugen, dieses Gericht gilt als eines der beliebtesten Fast Foods. Wäre da nicht dieser unschöne Beigeschmack, dass man sich beim Verzehr bis zu 1000 Kalorien auf einmal zuführt. Gute Nachricht: Auf Ihre geliebte Pizza müssen Sie dennoch nicht verzichten, um rank und schlank zu bleiben. Wir tauschen den Weizen-Boden an dieser Stelle durch einen zugegebenermaßen zunächst etwas merkwürdig klingenden Boden aus Blumenkohl aus. Das Ergebnis schmeckt verblüffend ähnlich.

Was Sie für diesen Boden brauchen? Für eine Pizza benötigen Sie etwa 60g Blumenkohl, 50g Käse und 1 Ei. Und so geht’s: Den Strunk und die Blätter des Blumenkohls entfernen, den Kohl in kleine Stücke zerteilen und in der Küchenmaschine häckseln, bis dieser aussieht wie Grieß. Den Ofen auf ca. 230°C vorheizen. Ein Blech mit Backpapier vorbereiten und in einer Schüssel den Blumenkohl, das Ei und den Käse zu einem Brei vermischen. Nun den Teig auf dem Blech verteilen und mit den Händen in die gewünschte Form und Dicke ausbreiten und anschließend bei 230 Grad etwa 15 Minuten backen. Nun kann der Teig aus dem Ofen geholt werden mit dem gewünschten Belag versehen werden und für weitere 10 Minuten in den Ofen geschoben werden. Fertig!

Der Vergleich in Zahlen: 100g Pizzateig haben etwa 329 Kalorien, die selbstgemachte Blumenkohl-Variante im Gegensatz nur 150 Kalorien.

Entdecken Sie in unserer Fotoshow diese und weitere Fast-Food-Alternativen zum Nachmachen und schlemmen Sie ohne Reue.

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