Seidig glatt

Ohne Glätteisen: Ein Sleek-Look gelingt jetzt auch mit einer Glättungsbürste

Susanne Falleram 13.05.2016 um 17:31 Uhr

Wer seine welligen oder gar lockigen Haare seidig glatt bekommen will, der griff bisher ganz klassisch zum Glätteisen. Doch dieses bekommt jetzt Konkurrenz, die uns aufmerksam werden lässt: Mit einer Glättungsbürste soll man sich die Haare jetzt nämlich ganz einfach glatt kämmen können – und das soll auch noch schneller gehen und schonender sein. Wie die Bürste funktioniert, erfahren Sie hier.

Ebenmäßig glatte Haare haben wohl nur die wenigsten von Natur aus. Deshalb ist ein wenig Nachhelfen mit einem Glätteisen für viele obligatorisch in Sachen Frisuren-Styling. Jetzt gibt es ein neues Beauty-Produkt auf dem Markt, das die Mähne ebenso bändigen können soll: Eine Glättungsbürste.

Wie funktioniert die Glättungsbürste?

Im ersten Moment klingt es so, als wäre eine Glättungsbürste die haarschonendste Methode überhaupt, um seine Haare zu glätten. Schließlich wissen wir ja alle, wie sehr die Haare unter Glätteisen mit Temperaturen bis zu 230 Grad leiden können. Doch hier kommt der Dämpfer: Glättungsbürsten funktionieren natürlich auch nicht durch Magie, sondern werden ebenso mit Hitze betrieben. Trotzdem sollen sie den Haaren weniger schaden.

Die Bürsten besitzen eine Keramikfläche und -borsten, die ebenfalls auf bis zu 230 Grad erhitzt werden können. Der große Unterschied zum Glätteisen: Durch die breite Grundfläche und die Borsten wird die Hitze durch das Kämmen besonders gleichmäßig und schnell im Haar verteilt, sodass man innerhalb weniger Minuten ein schönes Ergebnis erzielen kann und die Haare nicht unnötig lang quälen muss. Durch das Bürsten wird der Frisur zusätzlich Volumen gegeben, was bei der Behandlung mit einem Glätteisen ja durch das Zusammendrücken der Heizplatten eher gegenteilig ist.

Was muss man bei der Anwendung beachten?

Am besten ist es, wenn man die Glättungsbürste nicht komplett hochheizt, sondern bei einer moderaten Temperatur von rund 180 bis 190 Grad bleibt. Zudem sollte man mit der Bürste niemals durch nasse Haare gehen, da diese in feuchtem Zustand sehr empfindlich sind und beschädigt werden können. Und, wie bei einem Glätteisen, sollte man es mit der Verwendung natürlich nicht übertreiben. Hitze bleibt Hitze, auch wenn die Styling-Prozedur kürzer ist.

Wo bekommt man eine Glättungsbürste?

Eine Glättungsbürste gibt es zum Beispiel von der Firma Dafni für rund 200 Euro. Online gibt es sie, leider nur aus der Schweiz, zum Beispiel hier. Eine anderes Modell einer Glättungsbürste können Sie sich zum Beispiel auch auf Amazon kaufen.