“Glück macht schön!” – Aber wie wird man glücklich?

am 28.03.2013 um 17:12 Uhr

Will Smith tat es, Katie Holmes muss nicht mehr und wir tun es doch auch alle: Das Streben nach Glück ist ein lebenslanger Prozess, den die meisten Menschen bis zu ihrem Tod nicht mehr abstellen können. Jeder möchte glücklich sein und sucht nach den allgemein festgelegten Parametern, um endlich den Glücksstatus zu erreichen. Doch ist das überhaupt möglich? Was ist Glück? Und wie kann man dies erreichen?

Katie Holmes sieht besser aus denn je. Die schöne Schauspielerin und Beauty-Testimonial hat es geschafft, sich von den Schatten ihrer Ehe mit Tom Cruise  loszusagen und zeigte sich erst kürzlich ungewohnt sexy und wunderschön auf dem Cover der US-Zeitschrift Allure. Dem Magazin sagte sie: „Der Beauty-Tipp, den ich meiner Tochter weitergeben werde, ist Glück und Zufriedenheit in allem zu finden.“ Ihre Mutter und vor allem Großmutter seien schöne Frauen, weil sie in Würde altern und einfach glücklich sind, erzählte sie der Allure.

Was ist Glück?

Doch was ist Glück? Und wie kann man das erreichen? Forscher und Psychologen sind sich einig. Glück ist für jeden Menschen etwas Anderes. Doch dem Ganzen liegen ganz bestimmte Muster zugrunde, die je nach kulturellem Hintergrund oder persönlichem Erscheinen ganz individuelle Glücksziele auslösen.

Dabei spielen materielle Wünsche eigentlich keine Rolle, so raten Forscher, sich davon nicht zu sehr leiten zu lassen. Wenn ein gewisser Status gewährleistet werden kann, soll man mit dem Streben nach Höherem vorsichtig sein. Denn wenn man alles hat, kann man nicht weiterstreben, was wiederum unglücklich macht. Eine Studie besagte, dass ab einem Jahreseinkommen von 60.000 Euro keine signifikanten Unterschiede bei Probanden festgestellt werden konnten. Alle waren in etwa gleich zufrieden mit ihrem Leben.

Punkt 1: Zwischenmenschliche Beziehungen

Das Wichtigste: menschliche Beziehungen und feste Bindungen. Dabei wird nicht zwangsläufig auf eine harmonische Partnerschaft angespielt. Die Grant-Studie der Universität Harvard fand heraus, dass Personen mit guten zwischenmenschlichen Beziehungen, zum Beispiel zur Familie, zu Freunden oder auch zum Partner, glücklich machen.

Punkt 2: Viel Bewegung

Aber auch viel Bewegung und eine gesunde Ernährung seien nicht nur gesund, sondern eben auch Glücksgaranten. Chips und Schokolade würden – entgegen der weitläufigen Meinung des Volksmundes – nicht glücklich machen. Denn die glückbringenden Stoffe darin seien viel zu gering dosiert, um das Gehirn in dem Maße zu erreichen. Hingegen bringt Bewegung und ein aktives Leben nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern Studien zufolge fühle man sich um einiges glücklicher nach einer Portion Sport.

Punkt 3: Positive Grundeinstellung

Philosophisch gesehen ist Glück eine Lebenseinstellung. Neben festen Beziehungen und Aktivität sollten Sie also auch eher positiv an den neuen Tag herangehen, pessimistische Menschen hingegen werden auch nur Pech erleben. „Selbsterfüllende Prophezeiung“ wird das in der Fachsprache genannt. Ein selbstbestimmtes Leben und die Dankbarkeit über die Dinge, die wir besitzen, sind außerdem grundlegende Bausteine, die für ein glückliches Leben essenziell sind.

Zu Deutsch: Wenn sie sich gern die teure Tasche kaufen möchten, machen Sie das ruhig, denn Vorfreude macht glücklich, allerdings wird Sie das nur kurzzeitig zufriedenstellen. Bauen Sie lieber Ihre Freundschaften weiter aus und versuchen Sie nicht, sich immer mit der hübschen Banknachbarin in der S-Bahn zu vergleichen, sondern akzeptieren Sie Ihr Leben und sich selbst. Lachen Sie viel und genießen Sie die schönen Momente, die es ohne ein paar traurige auch nicht geben würde. Ob Sie aber tatsächlich ein Glückstagebuch schreiben sollten, um sich an all die schönen Dinge zu erinnern, überlassen wir dann doch jedem selbst. Bei Behelligung wenigstens einige dieser Tipps werden Sie aber feststellen: Das Leben ist schöner und Sie gleich mit.

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