Gesundheit

Grüne Smoothies: Alles über den neuen Trend-Drink

am 04.02.2014 um 16:57 Uhr

Artischocken, Chicorée, Radicchio, Gurke und Rucola klingen für Sie zunächst einmal nach Zutaten für einen Salat? Wir sagen Ihnen, dass dieses Gemüse weitaus mehr kann und sich wunderbar als Bitterstoff-Cocktail macht. Erfahren Sie hier und in unserer Bildergalerie, warum die grünen Shakes als neue Power-Booster gehandelt werden.

Kein anderes Getränk erlebt in diesen Tagen einen größeren Hype als grüne Smoothies: Stars wie Nicole Richie, Gwyneth Paltrow oder Alessandra Ambrosio sind bereits auf den grünen Zweig gekommen und bekennende Fans des neuen Trend-Drinks. Das beste daran: Für diese Drinks brauchen Sie keinen grünen Daumen, denn das Mixen der unterschiedlichen Gemüsesorten ist kinderleicht und in weniger als 5 Minuten fertig. Bevor Sie allerdings loslegen, klären wir vorab die wichtigsten Fragen.

Warum sind grüne Smoothies so gesund?

Dadurch, dass die unterschiedlichen Gemüsesorten im Mixer oder mit einem Stab püriert und zerkleinert werden, können die wichtigsten Nährstoffe freigesetzt werden. Ein Effekt, der hingegen beim Kauen nicht erzielt wird. Die Verdauung wird zudem entlastet, da die fein pürierte Masse wesentlich bekömmlicher ist, als Rohkost. Dazu enthält grünes Gemüse jede Menge an Ballaststoffen und stärkt besonders im Winter die Abwehrkräfte.

Halten grüne Smoothies schlank?

Aber ja! Denn die Aufnahme des Fruchtzuckers wird beim grünen Smoothie verlangsamt. So kommt es nicht, wie bei einem fruchtigen Saft, zu einem schnellen Anstieg und anschließend zu einem abrupten Abfall des Blutzuckerspiegels. Die Vitalstoffe können vom Körper über einen längeren Zeitraum verbraucht und nach und nach aufgenommen werden, dadurch bleibt man länger satt und Heißhungerattacken bleiben aus. Zudem dämpfen die im grünen Gemüse und Obst enthaltenen Bitterstoffe das Verlangen nach Süßem.

Was darf gemixt werden?

Setzen Sie bei Ihrer nächsten Einkaufstour einfach die grüne Brille auf: Alle Lebensmittel, die in der kräftigen Farbe leuchten, fallen ins Beute(l)-Schema. Gut geeignet für grüne Smoothies sind zum Beispiel Salat, Gurken, Avocado, Lauch, Kohl, Löwenzahn, Brennnessel, Petersilie, Basilikum oder Sauerampfer. Wem diese Zutaten zu bitter sind, der gibt noch etwas Obst, Trockenfrüchte, Honig, Agavendicksaft, Mandelmus oder Joghurt hinzu. Bei den grünen Power-Smoothies wandern Strunk, Blätter, Stiele, Schalen und Kerne übrigens nicht etwa in den Müll, sondern können ganz einfach mit in den Mixer geworfen werden. Diese enthalten eine Extraportion an wertvollen Vitaminen.

Einfach ausprobieren: So könnte Ihr erster Smoothie aussehen

Die Faustregel für jeden grünen Smoothie lautet: Eine Hälfte Blattgemüse mit einer Hälfte Obst mixen und etwas Wasser dazugeben, sodass eine sämige Masse entsteht. Mixen Sie zum Beispiel zwei bis drei Hände voll Blattspinat
mit einer halben Banane
 und einer halben Mango 
- ein energiereicher Frischekick, mit dem Sie perfekt in den Tag starten können. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, probieren Sie sich einfach durch die verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Entdecken Sie in unserer Fotoshow alles über den grünen Trend, welche Zutaten Sie für die neuen Power-Smoothies benötigen und welche Küchenutensilien unabdinglich sind. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel