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Im Trend: Grüner Kaffee sorgt für den nächsten Getränke-Hype

am 06.08.2015 um 14:17 Uhr

Nachdem Matcha, der japanische, grüne Tee mit Energie-Boost, die letzten Saisons die Metropolen erobert hat, kommt nun grüner Kaffee ganz groß raus. Wir von der desired.de-Redaktion haben das neue Heißgetränk einmal selbst getestet. Erfahren Sie hier und in der Bildergalerie den Unterschied zu schwarzem Kaffee, wie das Getränk wirklich schmeckt und warum es als neues Fatburner-Mittel gehandelt wird.

Fakt ist: Deutschland ist das Land der Kaffeetrinker. Allein im Jahr 2014 wurden im Durschnitt 162 Liter Kaffee pro Kopf verzehrt. Ob ganz schwarz, mit einem feinen Milchschaum, Filterkaffee oder aus dem Siebträger, die geröstete, schwarze Kaffeebohne ist der Klassiker schlechthin. Wer allerdings mal etwas Neues ausprobieren möchte, der setzt in diesen Tagen auf grünen Kaffee.

Was ist grüner Kaffee?

Zunächst einmal: Jeder Kaffee ist zu Beginn grün. Denn das ist die Farbe einer rohen, ungerösteten Bohne. Die schwarze, herkömmliche Farbe erhält die Bohne nämlich erst durch den Weiterverarbeitungs- und Röstprozess. Vor einiger Zeit machten schon einmal Kapseln mit dem Extrakt des grünen Kaffees die Runde, die als Nahrungsergänzung eingesetzt wurden. Nun werden die Bohnen entweder fein zu Pulver gemahlen oder grob und im ursprünglichen Zustand gelassen.

Grüner vs. schwarzer Kaffee

Die grüne Variante ist etwas koffeinärmer als sein schwarzes Pendant, enthält Eiweiß und weist einen höheren Gehalt an Chlorogensäure auf. Diese soll einen besonders positiven Effekt auf den menschlichen Körper haben, antioxidativ wirken und die Zellen schützen. Die Blutfett- und Leberwerte können sich durch grünen Kaffee verbessern. Zudem soll die Säure die Fettverbrennung und den Stoffwechsel ankurbeln. Bei schwarzem Kaffee wird der Gehalt der Chlorogensäure allerdings durch spezielle Verfahren auch deshalb bewusst gering gehalten, weil vielen die Säure auf den Magen schlägt.

Und wie schmeckt grüner Kaffee?

Wir haben den Selbsttest gemacht und für einen Tag unseren geliebten Kaffee vom Händler des Vertrauens gegen eine Tasse grünen Kaffee eingetauscht.

Zubereitung: Für eine Tasse grünen Kaffee benötigt man etwa einen Teelöffel des grünen Kaffeepulvers, das anschließend in einen Teefilter gegeben wird und für etwa 3 Minuten in der Tasse ziehen soll.

Aussehen: Mit üblichem Kaffee hat grüner Kaffee in der Tasse wenig gemein. Denn statt schwarz ist der Kaffee wässriger und in ein trübes Grün gefärbt. Uns erinnert das Erscheinungsbild vielmehr an einen grünen Tee.

Geschmack: Und auch geschmacklich sind keine Gemeinsamkeiten mehr zu erkennen. Wer also auf das Röst-Aroma hofft, wird hier enttäuscht. Stattdessen schmeckt grüner Kaffee leicht grasig und herb. Mit etwas Zitrone und Honig peppen wir das Heißgetränk auf.

Wirkung: Nach einer Tasse grünem Kaffee sind wir nicht so aufgekratzt wie von einer Tasse purem, schwarzen Kaffee. Die Wirkung kann ebenfalls eher mit grünem oder schwarzem Tee verglichen werden und so empfehlen sich etwa drei Tassen pro Tag.

Entdecken Sie in der Bildergalerie alle Fakten zum grünen Kaffee sowie Tipps, wo Sie die Bohne kaufen können.

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