Haarausfall: Der Kampf ums Haar

am 10.04.2013 um 10:55 Uhr

Jede Frau kennt dieses Problem, bereits nach dem Haarewaschen verabschieden sich die ersten Haare und man ärgert sich nicht nur über den Haarverlust, sondern auch über ein verstopftes Abflussrohr. Die nächsten Haare verabschieden sich nach dem Durchkämmen der Haarpracht. Nachdem sich gefühlte 50 Prozent der Haare im Abflussrohr, in der Bürste und im Staubsauger befinden, fragt man sich: Ist das normal? Ein geringer Haarausfall ist jedoch nicht alarmierend, bis zu 110 Haare am Tag verliert eine Frau im Durchschnitt, keine Panik. Doch was passiert, wenn 100 Haare zu viel an der Bürste hängen bleiben und was hilft gegen kraftloses und müdes Haar?

Zu Rapunzel werden und auch so bleiben

Das Haar ist das wichtigste Accessoire der Frau und wenn es auf dem Kopf nicht so aussieht, wie frau es sich wünscht, fühlt man sich schnell unsicher, was im schlimmsten Fall sogar zu Depressionen führen kann. Frauen sind eitel und nichts kann uns den Tag so sehr vermiesen, wie die Sorge um unser Haar. Oftmals beschweren sich Frauen darüber, dass ihre Haare einfach nicht wachsen. Kraftloses Haar neigt dazu, schnell abzubrechen. Das Haar wächst, doch nur leider gewinnt es nicht an Länge, denn strapazierte Spitzen brechen schnell ab. Colorationen und der Dauereinsatz von Glätteisen oder Lockenstab sind tödlich für die Haarspitzen. Wer von langem, gesundem Haar träumt, sollte daher, wenn möglich, auf Colorationen verzichten und statt zum Glätteisen zum Fön greifen. Zusätzliche Pflege kann niemals schaden. Haare lieben Olivenöl – es pflegt und nährt das Haar zusätzlich und nach einer guten Olivenöl-Kur sind die Haare glänzend geschmeidig und schwerelos gepflegt.

Doch wenn das Haar nicht abbricht, sondern tatsächlich ausfällt, können die Gründe dafür sehr unterschiedlich sein. So wie unsere lieben Haustiere, wechseln auch wir je nach Jahreszeit unser „Fell“. Demnach sollten Sie sich nicht erschrecken, wenn Sie ab und zu etwas mehr haaren als sonst. Aber Haarausfall kann auch ein Zeichen von Eisenmangel, einer Störung der Schilddrüse, aber auch hormonell oder erblich bedingt sein. Sollten Sie beobachten, dass der Haarausfall sich nicht von selbst reguliert, wäre ein Besuch beim Arzt empfehlenswert. Leider schämen sich viele Frauen und lassen das Problem mit dem Haarausfall schweifen, doch je länger man wartet, desto schwieriger kann es sein, dem Haarausfall ein Ende zu bereiten. Denn wenn eine Haarwurzel endgültig abgestorben ist, gibt es leider kein zurück.

Selbst ist die Frau

Wer dem Haarausfall zunächst einmal alleine den Kampf ansagen möchte, sollte sich vorab über die Produkte, die es auf dem Markt gibt, gründlich informieren, denn es gibt viele. Studien zufolge gibt es jedoch nur einen Wirkstoff, der bei erblich bedingtem Haarausfall tatsächlich hilft – Minoxidil. Das Konzentrat von Regaine enthält das Wundermittel Minoxidil, welches nicht nur Haarausfall vorbeugt, sondern bei regelmäßiger Anwendung auch für dichteres Haar sorgt. Andere Kosmetikfirmen, wie L’Oréal, Vichy und Kérastase, setzen auf den Wirkstoff Aminexil, welches der Verhärtung der Kollagenfasern entgegenwirkt. Das trägt dazu bei, dass die Elastizität des Gewebes rund um die Haarwurzel erhalten bleibt, was wiederum die Haarfaser dabei unterstützt, in der Kopfhaut besser verankert zu bleiben. Sollten Sie neben Haarausfall auch noch an weiteren Symptomen leiden, die auf eine Fehlfunktion der Schilddrüse hinweisen, sollten Sie lieber mit einem Endokrinologen sprechen.

Bei Eisenmangel empfiehlt es sich, statt zu Nahrungsergänzungsmittel lieber zu Lebensmitteln zu greifen, die die Eisenwerte wieder regulieren. Besonders eisenhaltig sind rotes Fleisch und Leber, aber auch grünes Gemüse, wie Brokkoli, Grünkohl und Spinat, sind sehr zu empfehlen. Das Thema rund ums Haupt ist oftmals ein sehr heikles, aber denken Sie einfach daran, dass Sie nicht die Einzige sind.

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