Hairstyle

Hallo Wunderbürste: Finden Sie die perfekte Bürste für Ihr Haar

am 04.08.2015 um 16:24 Uhr

Eigentlich ist sie genauso wichtig wie Shampoo, Conditioner, Föhn und Co.: Dennoch vernachlässigen viele Frauen ihre Bürsten-Sammlung und benutzen jahrelang das gleiche alte, schnöde Ding. 100 Bürstenstriche am Tag sollen laut einem alten Sprichwort unsere Mähne zum Glänzen bringen, verwenden wir aber eine minderwertige, falsche Bürste, schaden wir unserem Schopf eher, als dass wir ihn verschönern. Erfahren Sie nun hier und in unserer Bildergalerie alles über die perfekte Bürste für Ihr Haar und wie Sie diese gekonnt einsetzen.

Eine gute Bürste ist ein unverzichtbares Styling-Tool: Sie hilft, das Haar schonend zu entwirren, kann beim Föhnen mehr Schwung und Volumen verleihen oder für weniger Volumen und eine glatte Mähne sorgen. Trifft man aber die falsche Wahl, muss man sich nicht wundern, dass die Frisur niemals so gelingen will, wie man es gerne hätte.

1000 und eine Bürste oder die Qual der Wahl

Nun, wir geben es gerne zu: Die richtige Bürste zu finden, ist durchaus nicht ganz so leicht und bedarf eventuell einer kleinen Profi-Hilfestellung. Denn die Auswahl ist mittlerweile mehr als erschlagend: Ob Detangler, Rund-, Skelett-, Paddle- oder Flachbürste, synthetische Nylonborsten, Naturhaarborsten oder doch Silikon, wie soll man da die richtige Entscheidung treffen?

Und als wäre diese Qual der Wahl nicht schon groß genug, kommt es auch noch darauf an, wie das eigene Haar beschaffen ist und welche Stylingeffekte Sie überhaupt erzielen wollen: Haben Sie glattes, lockiges, festes oder feines Haar? Wollen Sie Ihrer Mähne eher Volumen und Form verleihen oder wollen Sie Ihre Haare glatt und seidig föhnen?

Grundsätzlich gilt: Borsten sind natürlich nicht gleich Borsten. Und die moderne Technologie in Sachen Haarpflege entwickelt sich stetig weiter. Wenn Sie Ihre Haare immer noch mit der alten Bürste Ihrer Mutter kämmen, sollten Sie sich diese genau ansehen, bevor Sie sie entsorgen. Als besonders lange haltbar und schonend für das Haar gelten nämlich Naturhaarborsten aus Wildschein-Haar. Diese feinen Naturborsten sind der Struktur unseres Haares besonders ähnlich und können gut und gerne mehrere Leben lang halten.

Minderwertige, abgenutzte Kunststoff-Bürsten haben in Ihrem Kosmetiktäschchen jedoch nichts verloren, also weg damit! Gerade die neue Generation an Haarbürsten, die zum Beispiel mit einer Ionen-Technologie versehen sind, können eine gute Investition sein und wirken der statischen Aufladung des Haares sowie Frizz entgegen. Schlechte Bürsten sorgen hingegen für Frizz – da ist die Qual der Wahl auf einmal gar nicht mehr so groß, oder?

Nie wieder Knoten und Ziepen: Der Detangler

Sie sehen aus wie kleine Plastik-Igel, wirken aber wahre Beauty-Wunder: Die Detangler sind ideal zum Entwirren von langem, verknotetem Haar. Die weichen, unterschiedlich langen Silikonborsten gleiten sanft und schonend durch den Schopf, ganz ohne Ziepen oder Ziehen. Das amerikanische Original, der Tangle Teezer, kommt sogar in verschiedenen Formen und Editionen daher: Die griffige, ergonomische „Aqua Splash“-Bürste ist extra für nasses Haar gedacht, innen hohl, federleicht und kantenlos, und dadurch besonders schonend.

On the Go: Ob Badewanne, Schwimmbad oder Strand, wenn es darum geht lange, nasse Haare zu entwirren, ist eine Detangler-Bürste die beste Wahl für lange Haare.

Der Klassiker für mehr Volumen: Die Rundbürste

Sie gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Haarstyling-Tools und wird niemals aus der Mode kommen: Die Rundbürste. Sie ist schon lange im Rennen, wurde aber im Lauf der letzen Jahre stetig optimiert und modernisiert. Vor allem die neuen Bürsten mit Keramik-Beschichtung sind schonender zum Haar und verhindern Spliss. Wer zur Rundbürste greift, sollte aber wissen, dass hier immer Hitze und Spannung auf das Haar einwirken werden, je hochwertiger die Bürste, desto besser also auch das Ergebnis beim Styling.

Schwung und Volumen, das sind die Stichworte für die Rundbürste: Haben Sie dünnes, feines Haar und wünschen sich mehr Fülle und Form? Dann ist die Rundbürste für Sie eine gute Wahl. Setzen Sie auf eine Kombination aus Föhnspray mit mittlerem Halt und einer Rundbürste mit Keramikkopf. Die neueste Generation an Rundbürsten kommt sogar mit einem weiteren Plus daher: Modelle wie die „Keratin Therapy“ von Remington, haben spezielle Nylonborsten, die mit Keratin-Proteinen angereichert sind und die Haare so mit noch mehr Glanz versorgen.

Heimlicher Allrounder: Die Skelettbürste

Diese Art der Bürste ist ein kleiner Beauty-Allrounder: Die leichten Skelettbürsten sind nämlich besonders luftdurchlässig und somit ideal geeignet, um das Haar mit dem Föhn schnell vorzutrocknen. Gerade bei langem, sehr kräftigem Haar sind diese Bürsten eine gute Investition und bereiten Ihren Schopf ideal auf das kommende Styling vor. Aber auch beim Frisieren am Haaransatz oder Pony kann die luftige Bürste punkten.

Profitipp: Auch kurze Haare sind ideal für Skelettbürsten, hätten Sie‘s gewusst? Denn gerade fransige, moderne Kurzhaarschnitte, die ein luftiges Volumen benötigen, können kopfüber hervorragend mit der Skelettbürste geföhnt und gestylt werden.

Glattgezogen: Die Paddlebürste

Wegen ihrer Form werden sie auch Kissenbürsten genannt: Paddlebürsten sind flach, viereckig und haben häufig Borsten aus Kunststoff. Sie gleiten besonders schonend durch das Haar und sind vor allem zum Glätten geeignet: Wer eine lange, kräftige Mähne hat, kann mit der großen Arbeitsfläche der Paddlebürste wahre Wunder wirken. Schnelles Trocknen und Glätten gelingen sehr einfach, aber um mehr Volumen in die Haare zu bringen, ist die Bürste nicht geeignet. Für alle Ladys mit feinem Haar gilt also: Finger weg!

Auch hier gibt es übrigens neue Modelle, die das Haar zusätzlich mit Glanz versorgen: Die Nylonborsten sind angereichert mit Anti-Frizz-Mikrowirkstoffen, die während des Stylings an das Haar abgegeben werden und antistatisch wirken.

Für Lockenköpfe: Der gute alte Kamm

Haben Sie wilde, unbändige Naturlocken? Dann lassen Sie bitte die Finger von sämtlichen Bürsten, seien diese auch noch so verlockend. An echte Lockenkopfe darf nämlich nur ein Tool heran: Der grobzinkige Kamm.

Warum? Lockiges Haar ist in der Regel widerspenstiger als glattes Haar und lässt sich nach dem Waschen nicht so leicht entwirren. Trotzdem muss man mit einem gewissen Fingerspitzengefühl an die Sache herangehen: Ein Lockenkamm mit breiten, auseinander stehenden Zinken, ist daher ideal. Er kämmt die Haare, stresst die natürliche Haarstruktur aber nicht, was eine Bürste mit Sicherheit tun würde.

Profitipp: Mittlerweile gibt es auch spezielle Kämme, die mit pflegenden Nährstoffen angereichert sind. Der „Healing Oil Infused Comb“ von Macadamia zum Beispiel ist mit einem nährenden Haaröl versetzt und verteilt die Pflege beim Kämmen gleichmäßig im Haar. Toll, oder? Das nennen wir doch glatt Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen!

Entdecken Sie nun auch die perfekte Bürste für Ihr Haar und stöbern Sie hier durch unsere Bildergalerie.

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