Haarfarben 2016

Das Strähnchen-ABC: 6 Haarfärbe-Methoden, die Sie beim Namen kennen sollten

am 23.02.2016 um 12:08 Uhr

Ombré, Dip-Dye oder doch Sombré? Diese Haartrends der letzten Jahre sind mittlerweile jeder Beauty-Liebhaberin bestens bekannt. Aber haben Sie auch schon mal die Begriffe Spongelights, Rooting oder Lowlights gehört? Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie einen Abschluss in Haare färben absolvieren, bevor Sie sich einen Termin beim Friseur machen, aber Ihren Wunsch richtig beim Namen nennen zu können, bringt Sie Ihrer Traumfrisur definitiv einen Schritt näher. Erfahren Sie hier alles zu den sechs neuen Buzz-Colorationen, die Sie beim Namen kennen sollten und entdecken Sie in unserer Bildergalerie , welche Hollywood-Stars diese Farbtrends schon längst tragen.

Haarfarben-Trends sind vergleichbar mit Fashion-Trends: Es gibt die Klassiker, die nie aus der Mode kommen und in regelmäßigen Abständen ein frisches Make-over erhalten, es gibt innovative Experimente, die jedoch nicht länger als eine Saison tragbar sind und es gibt so ausgeflippte Kreationen, die sich nur die ganz Mutigen zutrauen. Unsere 6 Haarfärbe-Buzzwords gehören allesamt der ersten Kategorie an.

1. Spongelights

Der Name verrät es schon: Diese Technik hat etwas mit einem „sponge“ – zu Deutsch „Schwamm“ – zu tun. Dieser Haartrend ist brandneu und wird bisher vor allem in den Staaten ausprobiert. Wir sind uns aber sicher, dass diese Technik ganz schnell den Weg zu uns finden wird, da sie sehr effektiv und dabei schonend für das Haar ist. Im Grunde sind die Spongelights eine Art Malerei, bei der die Farbe ganz zart und vorsichtig mit einem Schwamm aufgetragen wird. Dabei berührt dieser nur ganz leicht die Oberfläche der Haare und penetriert nicht die gesamte Haarstruktur. Der Effekt: Ein Schimmer wie sonnengeküsst und eine sehr natürlich Farbgebung.

2. Rooting

Dieser Haartrend ist vor allem für Ladys, die einen sehr stressigen Alltag haben und es nicht alle sechs Wochen zum Nachfärben schaffen, eine super Erfindung. Wie es geht? Zunächst werden alle Highlights wie gewohnt gefärbt, dann folgt aber noch ein Schritt. Indem man direkt auf den Ansatz noch einen Gloss oder sanften Toner gibt, verleiht man diesem Part einen unauffälligeren Farb-Touch. Der harte Farbkontrast wird weggenommen und schon sieht es nicht mehr so hart aus, wenn der Ansatz herauswächst. Ganz so, als würde man den Kayalstift etwas verblenden!

3. Babylights

Passend zum Namen werden bei dieser Färbetechnik nur sehr leichte Farbakzente gesetzt: Die natürliche Haarfarbe wird beibehalten und sehr wenige, helle Strähnchen setzen Highlights. Diese Technik ist sehr subtil und ideal für sehr feines und dünnes Haar: Stellen Sie sich einfach vor, die Babylights sind die kleine, halbierte Version der Highlights.

4. Brond

Nicht Blond, nicht Brünett, sondern Brond! Die Farbe zwischen den Farben eignet sich für viele verschiedene Haut- und Haartypen. Vor allem, wenn sie eher dunkler sind und schon immer mal helleres Haar haben wollten, ist Brond die perfekte Alternative. Mit vom Experten strategisch gesetzten goldblonden Highlights, die – ähnlich wie beim Ombré Hair – nach unten hin auch heller werden können, haben Sie sowohl den Braun-, als auch den Blondton auf Ihrem Schopf vereint. Einziger Unterschied zum Ombré-Look: Die hellen Strähnchen fangen viel weiter oben an, es werden nicht nur die Spitzen gefärbt, und die zwei (oder mehr) Farben sollten nah beieinander liegen.

5. Das Balayage-Contouring

Echte Profis bedienen sich für das Konturieren der Gesichtsform dank der richtigen Haarfarbe einer speziellen Kolorations-Technik: Dem Balayage. Der Name hat einen französischen Ursprung und kommt von dem Verb „balayer“, zu deutsch „bestreichen“, „fegen“. Und so werden bei dieser Technik keine Folien für das Färben der Haare verwendet, sondern lediglich ein Pinsel. So kann der Friseur ganz individuell die Haarpracht gestalten und das Ergebnis wird viel natürlicher. Denn Ziel ist es, die Haare scheinbar zufällig und nur minimal merkbar aufzuhellen, um das Gesicht so zu modellieren.

Rundes Gesicht: Einem runden Gesicht fehlt es in der Regel an Konturen und so sollte mit der Balayage-Technik der Kieferbogen herausgearbeitet und betont werden. Dafür eignet sich ein heller Haaransatz, der zu den Haarlängen hin immer dunkler wird. Das streckt das Gesicht zusätzlich und verleiht ihm Tiefe.

Schmales Gesicht: Um das Gesicht optisch zu verkürzen und es in eine ovale Form zu bringen, sollte das Gesicht mit dunklen Strähnen eingerahmt werden. Unterhalb der Ohren darf die Haarpartie dann wieder heller werden, um die eigentlich schmale und längliche Form nicht noch zu unterstreichen.

Ovales Gesicht: Das ovale Gesicht gilt als die optimale Gesichtsform und bedarf keiner großen Veränderungen durch die Haarfarbe. Es werden also keine zusätzlichen Farbverläufe oder Schattierungen benötigt, um dem Gesicht eine andere Form zu verleihen. Die Form kann allerdings mit einem Glanz-Boost und einem Gloss auf den Haaren betont werden.

6. Lowlights

Raten Sie doch mal, was sich hinter dem Wort Lowlights verbergen könnte? Logisch – die Lowlights sind das Gegenteil der Highlights und meinen die dunkleren Partien der Haare, die auch beim natürlichen Sonnenbaden dunkler bleiben würden. Das Tolle an dieser Technik ist, dass dem Haar mehr Tiefe verliehen wird. Ursprünglich wurden Lowlights übrigens bei Frauen getönt, die bereits graues Haar bekommen haben. So sollte die Haarfarbe wieder an den Naturton angepasst werden.

Der „Mehr-Volumen“-Effekt ist gerade für Damen mit feinem Haar und einem leichten Aschton sehr effektiv. Wichtig ist aber, dass die Strähnchen einen kühlen Unterton haben. Nach drei bis vier Wochen verwäscht sich die Farbe nämlich leicht und wird etwas wärmer. Nimmt man ein warmes Braun, kann daraus plötzlich ein leichter Kupferton entstehen, den man überhaupt nicht haben wollte.

Welche Hollywood-Stars diese Haartrends schon längst spazieren tragen , erfahren Sie hier in unserer Bildergalerie.

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