Haaröl: Diese Wunderöle verzaubern geschädigtes Haar

am 04.03.2013 um 16:07 Uhr

Haaröle erobern den Markt und versprechen gepflegte Haare bis in die Spitzen. Das Pflegeprodukt blickt auf eine lange Vergangenheit zurück und hält bis heute die gleichen Versprechen: glänzendes, gepflegtes und schönes Haar ohne viel Aufwand.

Pflegeprodukte für Haut und Haare gibt es schon seit Tausenden von Jahren. Jeder kennt die Geschichten der ägyptischen Königin Cleopatra, die zu ihrer Zeit als Trendsetterin in Sachen luxuriöser Beauty-Rituale galt. Gerade deshalb holen wir uns die Luxusprodukte aus der Vergangenheit auch gerne wieder zurück in die Neuzeit. Momentan gilt die Aufmerksamkeit einem geradezu magischen Produkt: Haaröl.

Die Kosmetikindustrie hat das kostbare Pflegeprodukt für die Haare als neuen Beauty-Trend wiederentdeckt und es mit modernsten Formeln versehen. Die neuen Haaröle sind Allround-Talente für Glanz, Geschmeidigkeit und gesunde gepflegte Spitzen. Sie sind praktisch für jeden Haartyp geeignet. Meist werden sie aus Nüssen oder Blüten, wie Leinsamen oder der Kamille, gewonnen. Argan-Öl ist die populärste Sorte und wird aus der Frucht des marokkanischen Argan-Baumes erzeugt. Seit Jahrhunderten benutzen es Marokkaner schon zur Haarpflege und bezeichnen es nicht zuletzt wegen der intensiven, gelben Farbe als flüssiges Gold.

Das Pflegewunder Haaröl

Das Prädikat “Pflegewunder” haben Haaröle in jedem Fall verdient. Für viele typische Haarprobleme bieten sie eine Lösung: Sie pflegen trockenes Haar und vor allem trockene Spitzen, sodass ein geschmeidiger gesunder Effekt entsteht. Krauses oder zu “Frizz” neigendes Haar kann auf natürliche Art und Weise gebändigt werden. Auch irritierte Kopfhaut kommt mit einer entsättigten Variante wieder ins Gleichgewicht. Und selbst wer keine Probleme hat, sollte für einen natürlichen Glanz der Haare ein paar Tropfen des Wunderöls verwenden.

Es sind die Antioxidantien und natürlichen Fettsäuren, die so wohltuend sind. Falsche Pflege, schädliche Umwelteinflüsse, Föhnen oder Färben – all das strapaziert die Haare und lässt sie glanzlos und spröde erscheinen. Öle legen einen hauchdünnen Fettfilm über die Zellstruktur und schützen diese. Um sie besonders gut im Haar zu verteilen, werden die natürlichen Öle mit Trägersubstanzen versehen. Diese sind zwar künstlich, aber nicht schädlich für das Haar. Auch gilt: Keine Angst vor fettigen Haaren. Viele Produkte enthalten die sogenannte Evaporationstechnologie: Dabei nimmt das Haar nur so viel Pflegestoff auf, wie es braucht – der Rest verdampft an der Haaroberfläche.

Haaröl: Die richtige Anwendung

Um strähnige Enden oder einen öligen Ansatz zu vermeiden, kommt es auch auf die richtige Dosierung an. Sparsamkeit ist hier eine goldene Regel. Denn Haaröle sind sehr reichhaltig, für schulterlanges Haar reichen meist ein bis zwei Tropfen aus. Sie wirken am besten, wenn sie nach dem Waschen in handtuchtrockenes Haar gegeben werden. Das verleiht schon beim Trocknen Geschmeidigkeit. Ein netter Bonus: Durch das Öl trocknen die Haare meist schneller und glänzen natürlich. Für ein besonderes Finish kann eine kleine Menge auch in das getrocknete Haar gegeben werden. Der Glanzeffekt wird so verstärkt, und die Haare bekommen einen luxuriösen Pflegeabschluss. Darauf hätte Cleopatra sicher auch Wert gelegt.

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