Haarschnitt

Ha(a)rmoniebedürftig? So finden Kopfform und Haarschnitt zueinander

am 28.11.2013 um 00:00 Uhr

Die Damenwelt und ihr Haar: eine sehr komplizierte Beziehung. Das liegt nicht nur an Bad Hair Days und anderen kleinen haarigen Unzufriedenheiten, sondern wurzelt oftmals in viel grundlegenderen Entscheidungen. Schließlich sollte der Haarschnitt auch zum Gesicht passen. Finden Gesichtsform und Schnitt kein Miteinander, ist es mit der Harmonie dahin. Deshalb verraten wir Ihnen, welche Frisur am besten zu Ihrer Gesichtsform passt.

Oval, eckig, rund und herzförmig – das sind Gesichtsformen, die entweder erst durch den richtigen Schnitt besonders gut zur Geltung kommen oder die bei Nichtgefallen durch bestimmte Frisuren, ähnlich wie mit einem richtig eingesetzten Rouge, entweder runder oder eckiger wirken können.

Vorhang auf für die ovale Kopfform

Frauen, deren Gesicht in etwa eineinhalb mal so lang wie breit ist, dürfen sich sehr glücklich schätzen, da diese Gesichtsform in der Regel als am ausgeglichensten empfunden wird. Das heißt: Diesen Frauen steht wirklich jede Frisur – ob frecher Pixie-Cut wie einst bei Emma Watson, ein voller Pony wie bei Kim Kardashian gesehen oder aber lange, glatte Haare wie bei Mila Kunis. Mit einer ovalen Kopfform können Sie wirklich jedem Haar-Trend locker entgegensehen und brauchen Ihrer Experimentierfreude keine Grenzen setzen.

Markante Ecken verstecken

Ein gerader Haaransatz und dazu eine eckige Kieferpartie – Frauen mit einer Gesichtsform wie zum Beispiel Keira Knightley sollten mit dem richtigen Haarschnitt dafür sorgen, dass eben diesen Partien die Härte genommen wird. Ein klassisch schräger Bob oder aber lockere Stufenschnitte sorgen hier bereits für mehr Rundungen. Wichtig ist, dass die kürzeren Stufen in Höhe der Wangen angesiedelt sind. Aber auch lange, ganz leicht gestufte Haare, wie zum Beispiel bei Gwyneth Paltrow, sorgen bereits für ein gewisses Maß an wahrnehmbarer Rundung. Wären ihre Haare kürzer oder die Stufen zu kantig, würde das auch auf die eckige Gesichtsform ausstrahlen. Eckige Gesichter sind außerdem gut geeignet für einen fransigen Pony, da dieser die Formen viel weicher erscheinen lässt.

Rundungen: Ja oder Nein?

Adele, Lauren Conrad oder Ginnifer Goodwin – alles Gesichter, die sehr mädchen- und fast puppenhaft wirken. Runde Gesichter, die sich durch volle Wangen und abgerundete Haar- und Kinnpartien auszeichnen, sind sehr präsent. Entweder frau steht auch hier zu ihren Rundungen und betont ihr Gesicht erst recht durch einen fransigen Pixie-Cut, dessen Längen in die Stirn gestylt werden, oder aber Sie haben das Glück, sie durch eine wallende Mähne zu kaschieren. Das funktioniert am besten, wenn in die langen Haare erst ab Höhe des Kinns leichte Wellen gegeben werden. Aber auch ein schräger Pony kann die Rundung des Gesichts aufbrechen.

Liebenswürdig herzförmig

Ein Gesicht, das durch eine extrem breite Stirnpartie und eine im Gegensatz dazu sehr schmale untere Gesichtshälfte besticht. Da die Wangenknochen hier höher liegen als bei anderen Gesichtsformen, entsteht der Eindruck eines Herzens. Reese Witherspoon wäre hier das perfekte Paradebeispiel und weiß auch genau, welche Frisuren zu ihrem markanten Gesicht passen. Ihr schulterlanges, fransiges Haar trägt sie mit einem Pony, der dafür sorgt, dass die obere Breite des Gesichts kaschiert wird. Bei einer glamourösen Lockenpracht achtet sie hingegen darauf, dass sich das volle Volumen erst unterhalb der Wangenknochen entfaltet. Generell gilt für herzförmige Gesichter: Tragen Sie Schnitte, die nicht zu kurz sind. Ein Bob ist perfekt, solange er unterhalb des Kinns endet und nicht zu schräg geschnitten ist.

In unserer Bildergalerie können Sie alle Gesichtsformen und ihre prominenten Entsprechungen noch einmal in aller Ausführlichkeit betrachten.

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