Doppeltes Lottchen

Hair-Twosies: Aufgepasst! Der hohe Dutt bekommt jetzt Gesellschaft

am 14.03.2014 um 18:24 Uhr

Onesie, Twosie – die Industrie schläft nur selten, wenn es um neue englische Begriffe geht. Während es sich beim ersten um einen bequemen Einteiler handelt, so ist der zweite der neuste Beauty-Schrei auf den Köpfen der Stars. Kleine gezwirbelte Haarknoten lösen den heiß geliebten High Bun ab und ragen fortan wie zwei Antennen nach oben. Wir haben für Sie hier und in unserer Fotoshow den ungewöhnlichen Haar-Style mal von allen Seiten betrachtet und unter anderem seinen Ursprung ausfindig gemacht.

Kendall Jenner tut es, Miley Cyrus tut es und Lady Gaga kennt sowieso keine Grenzen, wenn es um ihr Haupthaar geht. Die geknoteten Hair-Twosies sprießen aktuell als neuer Haar-Trend von unzähligen Köpfen.

Aus einem werden Zwei

Bereits seit einer gefühlten Ewigkeit ist der Dutt in Form eines Chignons oder High Buns in aller Munde. Hoch oben, auf den Häuptern der Fashionistas und Hipster, wurde nach Jahren der Einsamkeit sein Wunsch nach einem zweiten Kameraden nun endlich erhört. Die “Twosies” wurden wiedergeboren und von den Anhängern der 90er Jahre umgesetzt. In spielerischer Manier wird nun wieder gedreht, geflochten und gezwirbelt was das Zeug hält. Selbst da, wo nur wenig Haare vorhanden sind. Jüngstes Beispiel dafür ist Miley Cyrus, die trotz Undercut ihre knapp 10 Zentimeter kurze Front zu zwei frechen Hörnern drehte. Ebenfalls mit von der Partie, mit moderner Prinzessin Leia Gedenkfrisur, Katy Perry. Die Pop-Sängerin krönte die zwei Schnecken auf ihrem Kopf mit geflochtenen Elementen und platzierte sich damit irgendwo zwischen Wiesn’-Festzelt und Xena.

Gleich zwei elegante “Twosie”-Varianten führte uns hingegen Oscar-Gewinnerin Lupita Nyong’o vor. Die junge Schauspielerin punktete mit der richtigen Art des Frisierens und kämmte ihr krauses Haar ganz ohne Haargummis in die angesagte “Twosie”-Optik oder schlingt die langen Enden kunstvoll ineinander.

Vom Wannabe zum Must-be

“Wie ein Boom, Boom, Boom Boomerang komm’ ich immer wieder bei dir an.” Diese Textzeilen trällerte schon Jasmin Wagner alias Blümchen im Jahr 1996 und feierte nicht nur mit dem großen Hit Erfolge. Auch sie band damals ihre Haare zu zwei Knoten und verschönerte diese mit künstlichen Blüten wie Sonnenblumen oder Margeriten. Ebenso wie die dänische Pop-Sängerin Whigfield, die nicht nur zur “Saturday Night” auf zwei geflochtene Zöpfe setzte. Allen voran war selbstverständlich die erfolgreichste Girlgroup der Neunziger, die Spice Girls. Vor allem die beiden Mitglieder Emma Bunton und Melanie Brown hatten den Dreh wortwörtlich raus und wirbelten regelmäßig mit großen “Twosies” oder zwei offenen Girlie-Zöpfen über die Bühne. Doch damit nicht genug, auch Techno-DJane Marusha trug die gedrehten Hörnchen und lehrte schon damals, woher diese Frisur tatsächlich entstammt. Schließlich lautet der englische Begriff für den Trend-Look nicht ohne Grund auch “Raver Bun”.

How-Twosie

Ganz gleich ob Sie der Techno-Dynastie, den 90er Jahren oder einem Trend angehören wollen, die “Twosies” sollten Sie mit Vorsicht genießen. Denn dieser verspielte Look eignet sich wahrlich nicht für jedermann und sollte besser nur in der Freizeit ausgeführt werden. Falls Sie den doppelten Dutt jedoch unbedingt im Büro oder am Abend tragen wollen, dann setzen Sie die zwei Knoten nicht zu hoch am Kopf an und kreieren Sie den Look tief im Nacken. Dabei darf es auch gerne etwas wild zugehen und einzelne Strähnen dürfen durchaus aus der Reihe tanzen. Mit ein paar Blüten oder einer Strass-Spange als Finish, wird aus dem Raver-Style so ganz schnell eine Romantikerin mit Stil.

Noch romantischer wird es mit zwei geflochtenen Zöpfen im Nacken, die Sie entweder eindrehen oder im Nacken feststecken können. Noch nie war es einfacher, aus einem vergangenen Trend eine Abend-Frisur mit “Ruckzuck”-Potential zu kreieren.

Entdecken Sie den neuen alten “Twosie”-Trend mit seinen heutigen und damaligen Vertretern in unserer Fotoshow.

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