Hautpflege

Zeitumstellung Hautpflege: Wir drehen die Beauty-Uhr von Sommer auf Winter

am 15.09.2015 um 14:08 Uhr

Auch wenn wir es noch gar nicht richtig wahrhaben wollen: Die Umstellung von Sommer auf Winter ist schon in vollem Gange, die Temperaturen werden kühler und die Luft trockener. Für unsere Haut bedeutet das: Stress pur! Es ist der ewige Kreislauf: Im Sommer verbessert sich unser Hautbild dank UV-Strahlung, milder Temperaturen und Vitamin D deutlich, im Winter übernehmen dann Spannungsgefühle, Trockenheit und kleine Reizungen wieder das Regiment. Wie Sie dagegen ankommen können? Stellen Sie Ihre Hautpflege mit uns von Sommer- auf Winterprodukte um. Erfahren Sie alles dazu hier und in unserer Bildergalerie.

Haben Sie sich eigentlich auch schon einmal gefragt, was genau mit unserer Haut passiert, wenn die kalten Tage wieder Einzug in unseren Kalender halten? Wir erklären es Ihnen: Bei sinkenden Temperaturen ziehen sich die Blutgefäße in unserer Haut zusammen, um die Wärme im Inneren unseres Körpers zu halten. Dadurch werden der Haut weniger Nährstoffe sowie weniger Sauerstoff zugeführt. Auch unsere Talgdrüsen, die für den natürlichen, schützenden Fettfilm auf unserer Haut sorgen, arbeiten bei kalten Temperaturen nur noch auf Sparflamme: Das Ergebnis? Die Haut ist trocken, spröde und braucht ein anderes Level an Pflege.

Gesichtspflege: Weniger LSF, mehr Fett

Wir verabschieden uns von all den Tagescremes mit hohem Lichtschutz-Faktor, den leichten Fluids und luftigen H20-Texturen und heißen unsere reichhaltigen Kandidaten wieder willkommen. Alle Cremes mit den Zusätzen „Concentré“, „Rich“ oder „Advanced“ sind nun wieder gefragt und sorgen für eine Extra-Portion an nachfettender Pflege. Denn für die Umstellung von Sommer- auf Winterpflege gilt grundsätzlich: Ihre Cremes sollten nun wieder einen höheren Gehalt an Fett, sprich Ölen, aufweisen, um den natürlichen Fettfilm Ihrer Haut aufrechtzuerhalten und diese vor Austrocknung zu schützen.

Auch darf nun wieder richtiges Pflege-Layering betrieben werden: Im Sommer verzichten wir auch gut und gerne einmal auf die schwere Nachtcreme und tragen nur ein leichtes Serum auf. Dieses sollte nun aber wieder in unsere Tagesroutine wandern und vor der eigentlichen Tagescreme aufgelegt werden, während besonders nährende und regenerative Nachtcremes wieder so langsam aber sicher in unsere Abendroutine zurück finden.

Mehr hilft mehr: Auch reichhaltige Gesichtsöle dürfen nicht mehr fehlen und können gut als beruhigende Kur ein bis zwei Mal pro Woche verwendet werden.

Körperpflege: Vom Frischekick zum Dusch-Öl

Nicht nur unser Gesicht, auch unser Körper braucht nun selbstverständlich ein gewisses Mehr an Pflege: Eingekuschelt in dicken Strick und eingepackt in Jacke, Schal und Co., bildet unsere Haut jetzt vermehrt Hautschüppchen. Die Folge? Ihre Pflegeprodukte werden nicht mehr optimal aufgenommen und Ihre Poren verstopfen. Außerdem schält sich die Haut vier bis acht Wochen nach dem Sommerurlaub sowieso mehr als sonst. Was hilft? Verwenden Sie mindestens ein Mal pro Woche ein mildes Körperpeeling und massieren Sie dieses mit kreisenden Bewegungen in Ihre Haut ein.

Anschließend sorgt ein reichhaltiges Dusch-Öl mit nachfettender Wirkung für einen umso größeren Pflege-Effekt: Es kann nun tief in die Haut eindringen und diese mit den nährenden Ölen versorgen. Auch nach dem Duschen sollte die reichhaltige Pflege weitergehen: Setzen Sie auf eine cremige Körperbutter, die auch besonders spröde Stellen wie Knie und Ellbogen mit intensiver Feuchtigkeit versorgt.

Profitipp: Auch wenn sich eine heiße Dusche bei kalten Temperaturen besonders gut anfühlt, sollten Sie im Winter auf eine lauwarme, kurze Dusche setzen, um Ihre Haut nicht noch zusätzlich auszutrocknen.

Haircare: 2-1 Adé und ab in die Kur

Unsere Haare haben es besonders schwer: Immer noch strapaziert von ausgiebigen Sonnenbädern und Meersalz, kommen nun auch noch kühle Temperaturen und bald Heizungsluft oben drauf. Da hilft nur noch eins: Ab in die Kur mit der Mähne! Im Sommer sind wir ja ohnehin gerne sparsam mit unserer Haarpflege. Oft muss es schnell gehen, am liebsten mit leichten 2-1-Shampoos, die den Conditioner ersetzen und Zeit sparen. Auf schwere Masken, die unsere Haare nur unnötig beschweren, haben wir sowieso keine Lust, also darf höchstens ein wenig Texturing-Spray in die Längen.

Damit ist jetzt Schluss: Im Winter holen wir die Zwischenschritte wieder zurück in unsere Haircare-Routine. Sowohl der Conditioner als auch die Maske müssen unsere müde, strapazierte Mähne mit einem ordentlichen Feuchtigkeits-Boost versorgen und von innen heraus aufbauen. Eine regelmäßige Haarkur lindert und repariert außerdem Schäden, die durch die natürlichen und Styling-bedingten Belastungen entstehen. Unsere Empfehlung daher: Mindestens einmal pro Woche eine schützende und pflegende Kur ins Haar geben und circa 10 Minuten einwirken lassen.

Entdecken Sie nun die schönsten Produkte für eine gelungene Beauty-Umstellung vom Sommer- auf Winterprodukte in unserer Bildergalerie.

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