Heidi Klum: “Der Gegenwind wird stärker”

am 20.02.2013 um 14:59 Uhr

Einst war Heidi Klum Deutschlands beliebteste Strahlefrau – doch in der letzten Zeit scheinen die Deutschen der Powerfrau etwas überdrüssig geworden zu sein. Das spürt auch die 39-Jährige selbst, wie sie nun im Gespräch mit Thomas Gottschalk im “Interview”-Magazin verriet.

“Ich merke, dass der Gegenwind, vor allem in Deutschland, stärker wird”, sagte Klum. “Vor vielen Jahren konnte ich dort nichts falsch machen, inzwischen hat sich das Blatt gewendet.” Das blonde Topmodel ärgert sich vor allem über die Medien: “Leider sind die wenigsten Journalisten an Fakten interessiert. Die haben ihre Geschichte schon geschrieben, bevor sie dich treffen.”

“Zu einer Marke geworden”

Hingegen laufe es in ihrer Wahlheimat USA besser für sie. So seien ihr Gesicht und ihr Körper dort zu einer Marke geworden. “Ich bin sehr glücklich, dass Amerika mich mit so offenen Armen empfangen hat.” Sogar ihr TV-Abschiedsgruß “Auf Wiedersehen” sei in den Staaten inzwischen zum Kult geworden, sagte Klum im Interview mit Gottschalk, der sie 1992 in seiner Late-Night-Show entdeckte.

Kandidatinnen in den Hintern treten

Doch nicht nur mit den Medien hierzulande zeigt sich Klum unzufrieden. Auch ihre Show-Kandidaten seien in den USA weitaus ambitionierter als in Deutschland. “In meiner US-Show ‘Project Runway’ stelle ich junge Designer vor, die alle unglaublich heiß sind. Die hängen sich mit aller Kraft rein, liefern, in dem sie mitspielen.” Anders als dort müsse sie ihren “Germany’s Next Topmodel”-Kandidatinnen manchmal “regelrecht in den Hintern treten, damit sie begreifen, worum es geht”.

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