Close-up

Es war einmal…: Herzogin Catherine im desired.de Close-up

am 24.10.2014 um 10:24 Uhr

Wie viele Mädchen haben nicht davon geträumt, das Herz eines Prinzen zu erobern und fortan ein Leben wie in einem Märchen zu führen. Ob Kate Middleton diesen Traum tatsächlich auch träumte, bevor sie ihren Prinz Charming kennenlernte, wissen wir nicht. Aber die Liebe zu ihrem Prinz William machte sie quasi über Nacht zur heimlichen Prinzessin, die mit ihrem Charme, ihrer Zurückhaltung und ihrem unvergleichlichen Mode-Geschmack die Welt im Sturm eroberte. Aus Kate Middleton wurde schließlich Herzogin Catherine und wir werfen heute im desired.de Close-up einen Blick auf das Leben der britischen Prinzen-Gattin.

Auch wenn sie sich offiziell nicht als Prinzessin bezeichnen darf, so geben wir ihr trotzdem gerne diesen Titel. Denn Herzogin Catherine hat alles, was man von einer Märchen-Prinzessin erwarten würde: Sie ist attraktiv, klug, engagiert und humorvoll, ihr Lächeln ist zum Dahinschmelzen, ihre Kleider regen immer wieder zum Träumen an und dazu ist sie auch noch ein wahres sportliches Energiebündel.

Die Wurzeln

Catherine Elizabeth Middleton wurde am 9. Januar 1982 im englischen Reading, in der Grafschaft Berkshire, geboren. Sie ist die älteste Tochter von Michael Francis Middleton, einem Flugdienstberater, und der Flugbegleiterin Carole Elizabeth Middleton (geborene Goldsmith). Als Mitglied der anglikanischen Kirche wurde Kate, wie sie von Familie und Freunden schon immer genannt wird, am 20. Juni 1982 getauft und im Jahr 2011 auch gefirmt. Von 1984 bis 1986 lebte Kate mit ihren Eltern in Jordanien, weil ihr Vater dort eine Anstellung hatte, sie kehrten allerdings zurück nach Bucklebury, wo Kate ab 1986 aufwuchs. Ihre Schwester Philippa Charlotte, genannt Pippa, wurde am 6. September 1983 geboren, und ihr Bruder James William, am 15. April 1987.
Im Geburtsjahr ihres Sohnes begannen die Middletons auch, ihr eigenes Unternehmen aufzubauen und gründeten den Versandhandel Party Pieces, der alles anbietet, was man für eine ausgelassene Party mit Kindern so braucht. Inzwischen wird das Unternehmen auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt.
Für Kate spielt die Familie auch heute noch eine sehr große Rolle und sie nimmt sich immer wieder eine kleine Auszeit im Kreise ihrer Lieben, wie sie in einem seltenen Interview anlässlich der Verlobung mit Prinz Williams im Jahr 2010 verriet:

„Sie waren einfach großartig über die ganzen Jahre hinweg – haben mir über schwere Zeiten hinweggeholfen. Wir sehen uns wirklich sehr oft und sie stehen mir unglaublich nahe.“

Die Ausbildung

Kate Middleton absolvierte im Jahr 2000 ihr Abitur in den Fächern Chemie, Biologie und Kunst an der angesehenen Privatschule Marlborough College (Wiltshire). Wie viele andere junge Menschen auch, nahm sie sich nach der Schulzeit erst einmal eine Auszeit, um in Florenz Italienisch zu lernen, bevor sie im Jahr 2001 an einem Entwicklungsprojekt in Chile teilnahm. Im darauffolgenden September nahm sie ihr Studium der Kunstgeschichte an der University of St. Andrews in Schottland auf, welches Sie vier Jahre später mit Auszeichnung abschloss. Ihr Start ins Berufsleben gestaltete sich dann allerdings ein wenig holpriger und es hatte ein wenig den Anschein, als wüsste Kate nicht so recht, wohin es für sie gehen sollte: Erst arbeitete sie drei Tage die Woche als Assistentin im Einkauf für Accessoires beim britischen Modelabel Jigsaw, dann hatte sie ein Jahr gar keinen Job und ab 2008 fing sie schließlich im Unternehmen ihrer Eltern an. Zu ihren Aufgabenbereichen gehörte es, die Kataloge zusammenzustellen, das Marketing zu organisieren und die Fotos zu gestalten. Außerdem führte sie eine neue Produktlinie namens First Birthdays ein.

Die Liebesgeschichte

Kritiker mögen ihr immer wieder unterstellt haben, dass Kate Middleton es ja auch nicht nötig hatte, sich einen „richtigen“ Job zu suchen – schließlich lernte sie schon während ihres Studiums nicht irgend einen Mann kennen, sondern den Dritten in der britischen Thronfolge, Prinz William. Im Herbst 2001 sind sich die beiden zum ersten Mal begegnet. Sie haben zeitweilig sogar zusammen in einer WG gewohnt, bevor es dann knapp ein Jahr später zum ersten Mal geknistert hat und das, obwohl Kate da noch mit ihrem Studienkollegen Rupert Finch liiert gewesen ist. Angeblich soll Kate mit ihrem Auftritt als Model bei einer Fashion-Show von Studenten Williams Aufmerksamkeit erregt haben. Kein Wunder, denn sie trug ein transparentes Minikleid mit schwarzer, deutlich sichtbarer Unterwäsche.

„Ich glaube, ich bin total rot geworden als ich William zum ersten Mal begegnet bin und war sehr schüchtern. Aber die erste Zeit des Studiums war William nicht da, also hat es etwas gedauert, bis wir uns richtig kennenlernen konnten, aber wir waren schon sehr früh sehr eng befreundet.“

Im Jahr 2004 wurde das turtelnde Paar dann zum ersten Mal im Ski-Urlaub abgelichtet, aber auch da gab es noch immer keine offizielle Bestätigung. Halb offiziell wurde es dann allerdings, als Kate samt Familie an der Abschlussparade der Militärakademie Sandhurst teilnahm – dort wurde William nämlich zum Offizier ernannt. Doch dem immer größer werdenden Druck der Medien und ihres Umfeldes konnte die schöne Kate scheinbar nicht länger standhalten und das Traumpaar trennte sich – freundschaftlich – im Jahr 2007. Weil Kate sich gerade in dieser Zeit sehr von den Medien distanzierte und keinerlei Statements oder Interviews gab, wird sie noch heute für ihre Diskretion und Zurückhaltung sehr gelobt.

„Natürlich war ich zu dieser Zeit nicht glücklich, aber es hat mich trotzdem sehr viel stärker gemacht. Man entdeckt Seiten an sich, die man vorher nie kannte. Ich glaube, wenn man jünger ist, gibt man sich in einer Beziehung schnell auf und ich wusste diese Zeit für mich einfach sehr zu schätzen. Natürlich habe ich zu dem Zeitpunkt ganz anders darüber gedacht. Ich meine das eher rückblickend betrachtet.“

Aber nicht mal ein Jahr später wurden die beiden schon wieder turtelnd im Urlaub gesichtet. Von Monat zu Monat verdichteten sich nun die Indizien, dass William seiner Kate wohl bald die Frage aller Frage stellen wird. Kate nahm sogar ohne William an offiziellen königlichen Veranstaltungen wie einer Hochzeit teil – das konnte nur eines bedeuten…

Die Verlobung, die Märchenhochzeit und das Traumkleid

Bei einem Kenia-Urlaub im Jahr 2010, den das Paar zusammen mit Freunden verbrachte, nahm Prinz William dann wohl all seinen Mut zusammen, wie er im offiziellen Interview bezüglich der Verlobung gestand. Das Paar hatte allerdings schon vorher oft über eine mögliche Hochzeit gesprochen, doch für Kate kam dieser Augenblick dann trotzdem sehr überraschend.

„Ich habe überhaupt nicht mit dem Antrag gerechnet, weil wir mit Freunden unterwegs waren. Ich habe natürlich oft darüber nachgedacht, dass er mit dem Gedanken spielen könnte, aber nein. Es war ein totaler Schock und sehr aufregend.“

Wie ernst es dem Prinzen mit seiner Kate gewesen sein muss, beweist der Ring, den er ihr an den Finger steckte – es war der Ring seiner verstorbenen Mutter Diana – der wohl größte Liebesbeweis, den er machen konnte und für Kate eine kostbare Verantwortung:

„Er ist wunderschön. Ich hoffe, ich verliere ihn nicht. Er ist wirklich etwas sehr, sehr besonderes.“

Nur ein halbes Jahr später schaute die Welt dann gebannt auf den Fernseher als am 29. April 2011 aus Kate Middleton in einer atemberaubenden Zeremonie in der Londoner Westminster Abbey Herzogin Catherine wurde. Ganz offiziell heißt sie ab sofort: Ihre königliche Hoheit Catherine Elizabeth, Duchess of Cambridge, Countess of Strathearn, Baroness Carrickfergus. Ein Titel, der selbstverständlich nach einem königlichen Kleid verlangt. Und natürlich wurde sie der Rolle der Traumprinzessin gerecht. Die Kreativdirektorin des Modehauses Alexander McQueen, Sarah Burton, war, in enger Zusammenarbeit mit der Braut, für das von den 50er-Jahren inspirierten Brautkleid verantwortlich. Lange Ärmel, bodenlang, ein weiter Rock und eine Schleppe, die sage und schreibe 2,70 m lang war. Zudem war besonders das Mieder des Kleides mit großer Symbolik aufgeladen: Die zarten Spitzenapplikationen formten nämlich die Nationen des Vereinten Königreiches – Rosen für England, Shamrock für Irland, Narzissen für Wales und Disteln für Schottland.

Die Kinder

Die Welt musste nicht lange auf die nächsten guten Nachrichten aus dem Königshaus warten, denn bereits am 3. Dezember 2012 wurde offiziell bestätigt, dass die Herzogin schwanger ist. Allerdings hat Kate mit starker Übelkeit zu kämpfen und muss deswegen sogar längere Zeit im Krankenhaus behandelt werden. Am 22. Juli 2013 kam dann im St Marys Krankenhaus in London ihr Sohn zur Welt. Gespannt wartete man nun nicht nur auf die Bekanntgabe des Namens, sondern auch auf die ersten Bilder des royalen Sprösslings. Noch bevor der Name offiziell herausgegeben wurde, stellten sich die glücklichen Eltern am 23. Juli 2013 vor dem Krankenhaus der anwesenden Presse und die Bilder des Babys gingen um die Welt. Am 24. Juli 2013 wurde vom Kensington Palast dann verkündet, dass Kates und Williams Sohn George Alexander Louis heißen würde.
Nicht einmal ein Jahr nach der Geburt des ersten Sohnes wurde am 8. September 2014 bestätigt, dass Herzogin Catherine im April 2015 ihr zweites Kind zur Welt bringen wird. Aber auch die zweite Schwangerschaft macht ihr schwer zu schaffen – Kate leidet erneut unter starker Übelkeit.

Charity

Seitdem aus Kate Middleton Herzogin Catherine geworden ist, geht sie keiner beruflichen Tätigkeit mehr nach, sondern investiert die Zeit, die ihr neben den vielen repräsentativen Aufgaben noch bleibt, in Charity-Projekte. Zusammen mit ihrem Mann William und seinem Bruder Harry haben sie eine Stiftung gegründet: The Royal Foundation of Duke and Duchess of Cambridge and Prince Harry.

„Ich hoffe wirklich, dass ich etwas verändern kann, und wenn es nur ganz kleine Dinge sind. Ich freue mich darauf, helfen zu können, wo ich nur kann.“

Die Prioritäten liegen dabei auf drei Bereichen – der Unterstützung von Mitgliedern der Streitkräfte, wie zum Beispiel die Organisation von sportlichen Wettkämpfen für verwundete und verletzte Soldaten, die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, ihren Weg ins Leben zu finden, besonders wenn diese aus benachteiligten Familien oder Regionen stammen und die Unterstützung des Umweltschutzes.

Der Kate-Middleton-Effekt

Herzogin Catherine hat Stil und Klasse und wie viele andere Frauen an der Seite eines Thronfolgers oder gar eines Königs, hat sie schon früh Potential zur Stilikone gezeigt. Sei es das klassische Kostüm, ein Etuikleid oder gar ein Look aus Jeans und Bluse – das Gespür für Mode ist bei ihr nicht zu übersehen. Zu ihren Lieblingslabels gehört allen voran Alexander McQueen, gefolgt von Diane von Furstenberg, Jenny Packham, Erdem, Tory Burch, Michael Kors oder Rebecca Taylor.
Egal was Catherine anzieht – Frauen rund um den Globus sind verrückt nach den Outfits der stilbewussten Herzogin. Und dabei handelt es sich nicht immer nur um Designer-Kleider eben erwähnter Fashion-Größen. Auch die bekannten Modeketten wie Zara, H&M, Topshop oder asos haben es der bald zweifachen Mutter angetan. Und das bleibt natürlich nie unbemerkt: Zwar ist das Interesse an den Kleidern von Catherine immer sehr groß, sind die Stücke dann allerdings auch für einen nicht-royalen Geldbeutel erschwinglich, sehen sich betreffende Labels einem enormen Ansturm ausgesetzt. Innerhalb von Sekunden war so zum Beispiel das blaue Zara-Kleid ausverkauft, welches Catherine am Tag nach ihrer Hochzeit trug. Seitdem wird eben dieser Effekt als Kate-Middleton-Effekt bezeichnet.

In unserer großen Fotoshow haben wir nicht nur die wichtigsten Momente aus dem Leben von Herzogin Catherine für Sie zusammengestellt, sondern lassen auch ihre größten Fashion-Auftritte Revue passieren.

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