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Hochwertiger Modeschmuck: Darauf musst Du achten

Susanne Falleram 24.05.2016 um 14:15 Uhr

Sie sind alte Erbstücke, kostbare Geschenke oder einfach Schmuckstücke, die man sich selbst als Belohnung mal gegönnt hat: Echter Schmuck aus Gold, Diamanten und anderen kostbaren Materialien ist oft von unschätzbarem Wert. Darum tragen wir ihn auch nur äußerst selten und zu besonderen Anlässen. Im Alltag greifen wir lieber auf hochwertigen Modeschmuck zurück, der uns ebenfalls ziert – vorausgesetzt, man achtet auf eine edle Optik. Woran man diese erkennt, erfahren Sie hier.

Keine Geringere als Coco Chanel ist dafür verantwortlich, dass wir heute Modeschmuck tragen. In den 1920er Jahren entwarf sie unechte Schmuckstücke, die zu ihren Kollektionen mit vergleichsweise einfachen, alltagstauglichen Looks passten. Bis heute hat sich der Accessoire-Trend hin zu Modeschmuck im Alltag gehalten. Der große Vorteil ist schließlich, dass wir nicht die exklusivsten und teuersten Schmuckstücke tragen und Angst haben müssen, dass sie abhanden kommen. Modeschmuck wird seriell und aus einfacheren Materialien gefertigt. Trotzdem ist auch bei Modeschmuck Qualität und eine gewisse Hochwertigkeit wichtig.

Hochwertiger Modeschmuck: Daran erkennt man Qualität

1. Die Materialien

Klar, Gold und hochkarätige Diamanten sind bei Modeschmuck nicht verarbeitet – das würde den vergleichsweise günstigen Preis nicht rechtfertigen. Günstigeres, aber immer noch qualitativ gutes Sterling-Silber, meist an einem 925-Stempel an der Innenseite der Schmuckstücke zu erkennen, ist beispielsweise ein Klassiker unter den Modeschmuck-Materialien. Ebenso wird oft Kupfer oder Messing verwendet. Hier sollte man jedoch aufpassen, da gerade Messing oft Nickel enthält, worauf viele allergisch reagieren. Zudem färbt die Kupferlegierung gerne auf der Haut ab. Wenn Messing, dann von einem namhaften Hersteller verarbeitet. Geschliffenes Kristallglas, wie zum Beispiel typisch für den Schmuck-Hersteller Swarovski, Edelsteine sowie Perlen – womit wir wieder bei Chanel wären – sind ebenfalls typische Materialien bei Modeschmuck. Wie gefällt Ihnen zum Beispiel diese lange Perlenkette mit Silber-Fassung von Kenneth Jay Lane, die Sie über Net-A-Porter bekommen?

2. Die Verarbeitung

Bevor man sich ein Modeschmuckstück zulegt, sollte man auch die Qualität der Verarbeitung überprüfen. Sind die einzelnen Glieder, Ösen und Anhänger einwandfrei produziert oder weisen sie Verbiegungen, Verfärbungen oder ähnliche unschöne Fehler auf? Testen Sie auch den Verschluss und ob sich dieser gut öffnen und schließen lässt. Schließlich will man lange Zeit Freude an seinem Modeschmuck haben und da sollte das An- und Ausziehen auch gut funktionieren.

3. Die Optik

Im Endeffekt geht es bei Modeschmuck natürlich auch um die Äußerlichkeiten und wie er auf den Betrachter wirkt. Eine hochwertige Optik zeichnet sich zum Beispiel dadurch aus, dass das Metall nicht zu auffällig glänzt, sondern leicht matt gehalten ist. Ein gutes Beispiel sind diese eleganten, goldfarbenen Ohrringe mit Achat- und Quarz-Steinen von Isabel Marant, die man über Net-A-Porter kaufen kann. Oder dass Kunstperlen beispielsweise nicht nach Plastik aussehen, sondern so gut geschliffen sind, dass man sie nicht auf den ersten Blick als günstige Alternative erkennt. So gelingt auch mit Modeschmuck ein hochwertiger, eleganter Look.

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