„Inbetweenies“: Gehören Sie auch zu diesen Frauen?

am 23.02.2016 um 14:14 Uhr

Für beinahe jede Figur gibt es die richtige Kleidergröße. Schlanke Frauen können sogenannte „Petit Fashion“ tragen, während es inzwischen auch unzählige Plus-Size-Kollektionen für kräftige Frauen gibt. Doch was ist mit den Frauen, die mit ihrer Figur keiner der beiden Extreme entsprechen? Wir verraten Ihnen hier und in der Bildergalerie alles, über die „Inbetweenies“ und welche Styling-Regeln für sie gelten.

Den Begriff „Inbetweenie“ hat die niederländische Stylistin und Bloggerin Edith Dohmen ins Leben gerufen, um sich und vielen anderen Frauen in der Fashionwelt einen passenden Namen zu geben. Sie gehört selbst zum Zwischengrößen-Phänomen und kennt das Problem, schöne Kleider nicht in der passenden Größe zu finden, nur zu gut.

Was ist das Problem der „Inbetweenies“?

Wie das Wort schon sagt, befinden sich diese Frauen „zwischen“ den standardisierten Kleidergrößen und können weder die „kleinen Größen“ bis Konfektionsgröße 42 tragen, noch sind sie füllig genug, um in eine Übergröße zu passen. Viele möchten sich einfach nur ganz normal kleiden und auch mal figurbetonte Designs tragen. Sie stehen allerdings jedes Mal vor derselben Problematik und fühlen sich in der Modewelt verloren.

Welche Frauen sind betroffen?

Eigentlich sind alle normal proportionierten Frauen von diesen Problemen betroffen. In Deutschland trägt die Durchschnittsfrau zum Beispiel Größe 42, in England Größe 44. Die Mehrheit der Frauen entspricht also einem modischen Stil, der in der Fashionwelt kaum repräsentiert wird. Das Problem wird dadurch verstärkt, dass viele Marken, wie zum Beispiel “Abercrombie & Fitch” offen zugeben, keine Mode für kräftige Frauen anzubieten.

Was muss sich für die „Inbetweenies“ ändern?

In den letzten Jahren ist selbst bei großen Modeketten das Angebot an großen Größen gewachsen, doch es gibt immer noch zu wenige Designer, die Mode für ganz normale Frauenkörper entwerfen. Oft sind die großen Größen längst nicht so modisch wie die Designs für Size Zero-Kandidatinnen. Dabei können auch kurvige Frauen jeden Trend mitmachen. Es wird also höchste Zeit, dass sich die Modebranche an der gesellschaftlichen Realität orientiert und auch kräftigen Frauen trendige und angesagte Mode anbietet.

Welche Styling-Regeln sind als „Inbetweenie“ zu beachten?

Das wichtigste an einem guten Styling ist eigentlich, dass Sie sich darin wohlfühlen. Sie müssen natürlich auch nicht jeden Trend mitmachen, doch etwas Mut und Überwindung öffnet Ihnen ungeahnte Styling-Möglichkeiten. Trauen Sie sich zum Beispiel auch mal bunte Farben zu tragen und ihre Taille zu betonen, so werden gleichzeitig breite Schultern und Hüften kaschiert. Doch selbst das schönste Outfit kann durch unpassende Unterwäsche ruiniert werden. Achten Sie deshalb immer darauf, dass die Unterwäsche nicht einschneidet und tragen Sie gerne auch passende Shapewear. Dann können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich dem Diktat der Modebranche stylisch widersetzen.

Erfahren Sie nun in der Bildergalerie mit welchen Problemen „Inbetweenies“ zu kämpfen haben und wie Sie sie elegant und modisch lösen .

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