DSTM-Designerin Jen Gilpin: Alles neu macht der … Januar!

am 20.01.2013 um 19:26 Uhr

Unsere Redakteurin und Blogger-Expertin Jenny Halonen aus Schweden ist für uns auf der ganzen Welt unterwegs und berichtet exklusiv für Sie von den internationalen Fashion Weeks, den traumhaftesten Orten der Welt und den spannendsten Menschen, die sie auf ihren Reisen trifft. Vor Kurzem begegnete sie Jen Gilpin, der Desigenrin hinter dem Label „Don’t Shoot the Messengers“. Für uns hat sie mit ihr gesprochen.

Ich traf meine Freundin Jen Gilpin in ihrem neuen Studio und Geschäftsräumen in Berlin Mitte nur einige Tage vor der Eröffnung des neuen DSTM-Stores. Jen war elektrisiert, da sie beides vorbereiten musste, sowohl den Laden als auch die neue Kollektion.

Neuer Laden, neue Kollektion

Jen ist Kanadierin und arbeitet in Berlin als Designer. Sie fand ihre Liebe zu Deutschlands Hauptstadt, während sie Freunde besuchte, zu der Zeit arbeitete sie in London für Agent Provocateur. Sie gründete DSTM 2010 gemeinsam mit Kyle Callahan, heute leitet Jen die Firma allein. Die erste DSTM-Kollektion wurde für Spring/Summer 2011 sowohl in Berlin als auch in Paris gezeigt. Schon von Beginn an bekam sie internationale Anerkennung und wurden von einigen Einkäufern aufgegriffen.

Das Raue gegen das Weiche

Die Basis-Noten in Jens Kollektion sind Seide und Leder. Das Herz ist schwarz. Sie liebt es, die beiden Materialien zu mixen, das Raue gegen das Weiche, und mit verschiedenen Schnitten zu experimentieren.

Jen ist auch sehr umweltfreundlich, in der Kollektion verwendet sie ausschließlich natürliche Fasern, man wird keine synthetischen Materialien finden. Das Gleiche gilt für die Produktion.

“Wir produzieren in Bulgarien, in einer umweltfreundlichen Fabrik. Wir versuchen, so viele organische Stoffe wie möglich zu verwenden, aber es ist sehr schwer in der heutigen Zeit zu 100 Prozent organisch zu sein. Was wir tun ist, Verantwortung für die Natur zu übernehmen und sie nicht zu verschmutzen, indem wir nur natürliche Fasern verwenden. Und ich denke, das ist das Mindeste, was wir tun können, und sehr wichtig ist für uns auch, dass unsere Produzenten den gleichen Richtlinien folgen.”

Erzähl mir was über die neue Kollektion, was ist deine Inspiration?

Die Autumn/Winter 2013-Kollektion wurde inspiriert von der indischen(oder indianschen??? Keine Ahnung) Kultur im Norden. Es geht darum, wie sie überleben bei solch niedrigen Temperaturen und nur Material verwenden, das sie umgibt. Und die Kleidung, die sie tragen, ist sehr schön, mit all dem Fell. Ich benutze die simple Idee des Überlebens in so einer Umgebung als meine Inspiration. Und das geht Hand in Hand mit der Nutzung von ausschließlich natürlichen Fasern.

Diese Saison hat sich Jen entschieden, ihre Kollektion in Paris zu zeigen. Der Grund ist der Umzug in eine neue Location. Das hat ihre ganze Zeit beansprucht. Die neue Location eröffnet zum ersten Mal am Dienstagabend während der Berlin Fashion Week.

Also Jen, ich merke, du arbeitest viel. Was machst du außerhalb der Arbeit?

Ich arbeite tatsächlich viel. Meine Freizeit sind größtenteils die Abende nach der Arbeit. Ich mag es zu Social Events zu gehen, ich versuche immer, auszugehen, um Leute zu treffen, zu Kunstgalerien und den verschiedensten Feierlichkeiten zu gehen. Ich liebe das, ich liebe meine Freunde, ich liebe es, Menschen aus den unterschiedlichsten sozialen Szenerien und von überall auf der Welt zu treffen, und das motiviert mich in meiner Arbeit. Ich bin sehr aufgeregt und voller Energie nach einer durchfeierten Nacht.

Jen lebt mit ihrem Freund Maxime Ballesteros in Berlin. Sie sind ein richtiges Power Couple. Maxime arbeitet als Fotograf und seine Arbeiten konnte man in vielen prestigeträchtigen Magazinen sehen, wie Interview, I-D und Purple.

Wie habt ihr euch kennengelernt?

Wir haben uns durch Freunde getroffen, hier in Berlin. Ich traf zufällig einen Freund auf der Straße, der auch ein Freund von Maxime war und uns einander vorstellte. Und hier sind wir, Jahre später.

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