Jojo-Effekt: Durch dick und dünn!

am 17.04.2013 um 14:47 Uhr

Die Waage spielt mal wieder verrückt? Kaum sind die überflüssigen Pfunde mühsam geschmolzen, findet man sie oft, kurze Zeit später, wieder an den bekannten Problemzonen. Der berühmt-berüchtigte Jojo-Effekt hat zugeschlagen und man befindet sich in einem Chaos zwischen Traumfigur, Diät und Verzweiflung. Aber keine Panik, mit diesen Tipps halten Sie die Balance!

Wie kommt der Jojo-Effekt überhaupt zu Stande?

Oberste Diät-Regel: Wer abnehmen möchte, führt seinem Körper weniger Energie zu, als er verbraucht und isst demnach weniger. Zieht man das einige Wochen durch, wird man mit einer schlanken Silhouette belohnt. Das Wunschgewicht ist erreicht und man kann genüsslich wieder in sein altes Essverhalten verfallen, oder? Doch genau das ist der größte Fehler. Da der Körper während der Diät den Energieumsatz rapide herabfährt, ist er mit der plötzlichen Kalorienzufuhr zunächst überfordert und lagert diese schnell als Fettreserven für schlechte Zeiten ein. Hinzu kommt: Wer allein durch Kalorienreduktion abspeckt, verliert neben Fett auch viel Muskelmasse.

Sport, Sport, Sport!

Auch wenn Sie es wahrscheinlich nicht gerne hören: Wer dem Jojo-Effekt entgegenwirken möchte, muss seine Muskelmasse erhöhen und Sport treiben, da Muskeln selbst im Ruhezustand mehr Energie verbrauchen als Fettgewebe. Der Gang ins Fitness-Studio lohnt sich also langfristig!

Gehen Sie es langsam an!

Finden Sie Ihr eigenes Tempo: Denn egal wie viel Übergewicht Sie haben, achten Sie darauf, sich anfangs nicht zu überfordern. Wer zuvor ein Sportmuffel war, sollte sich nicht direkt einen Marathon als Ziel setzen. Wer schnell die Lust verliert, läuft Gefahr, den nächsten Abend doch lieber wieder auf der geliebten Couch zu verbringen. Regelmäßigkeit und Motivation sind in diesem Fall alles und schließlich zählen auch die kleinen Erfolge.

Heute Salat, morgen Burger?

Wer eine Diät anfängt, sollte im Hinterkopf behalten, seine Ernährung vor allem dauerhaft umzustellen. Dazu sollte man im Bio-Rhythmus des Stoffwechsels essen. Das heißt: AmTagdrei Mahlzeiten mit jeweils fünf Stunden Pause dazwischen. Zwischenmahlzeiten sollten vermieden werden. Morgens sollten viele Kohlenhydrate zu sich genommen, mittags nährstoffreich gegessen werden und abends sollten Sie sich vor allem eiweißorientiert ernähren.

Weniger ist manchmal mehr!

Finger weg von Extremdiäten! Auch wenn es noch so verlockend klingt, pro Woche sollten Sie maximal ein halbes Kilo verlieren. Viel schnellere Erfolge sind ungesund und schwer zu halten. Reduzieren Sie Ihre Energiezufuhr in der Abnehmphase daher höchstens um 500 Kalorien pro Tag und machen Sie sich das Leben nicht unnötig schwer!

Du bist, was du isst!

Streichen Sie sogenannte „leere“ Kalorien aus Ihrem Kühlschrank und ersetzen Sie Weißbrot, Fast Food, Limonade und Co. nach Möglichkeit durch Vollkorn- oder Getreideprodukte, Obst, Gemüse und mageres Fleisch. Das kurbelt den Stoffwechsel an, sättigt und gibt dem Körper die Möglichkeit, Kalorien optimal zu verbrennen.

Kleine Sünden bestraft der liebe Gott (nicht)

Natürlich sollte man alltägliche Naschereien im Kampf gegen den Jojo-Effekt lieber verbannen. Aber so ganz muss man nicht auf „Süßes“ verzichten. Hin und wieder dürfen auch Schokolade und Co. auf den Speiseplan. Wichtig ist jedoch, das richtige Maß zu finden und nicht gleich die ganze Tafel zu verputzen. Probieren Sie statt Vollmilchschokolade doch einmal Zartbitterschokolade, diese ist viel gesünder!

Kommentare