35. Jupiter Award

35. Jupiter Award: Das sind Deutschlands Publikumslieblinge

am 27.03.2014 um 19:06 Uhr

Ganze 35 Jahre ist es her, dass der Jupiter Award zum allerersten Mal verliehen wurde. Seitdem hat sich die deutsche Auszeichnung des Cinema-Magazins und der TV Spielfilm zum erfolgreichsten Publikumspreis Deutschlands entwickelt. Da die Zuschauer wohl die ehrlichsten und wichtigsten Kritiker im Filmgeschäft sind, wählen auch diese die Gewinner in den 11 nationalen und internationalen Kategorien. Star des Abends unter den 160 Gästen im Berliner Café Moskau war beim 35. Jupiter Award eine 17-Jährige – so viel können wir Ihnen schon einmal verraten. Den Rest erfahren Sie hier und in unserer Fotoshow.

Die ersten Gewinner des 1979 lediglich in drei Kategorien verliehenen Preises waren Bud Spencer, Nastassia Kinski und „Die Blechtrommel“. Wobei damals noch nicht an eine öffentliche Preisübergabe zu denken war. Nun ist das anders. Am Mittwochabend führte der Moderator Steven Gätjen die Preisträger und Gäste durch die 35. Auflage des Events in Berlin Mitte.

Internationales Who is Who

Als ein Klassentreffen der deutschen Kino- und TV-Welt könnte man die Jupiter Awards bezeichnen. Auch in diesem Jahr sammelte sich die deutsche Riege aus Film und TV auf dem roten Teppich vor dem Café Moskau, um dann irgendwie ganz familiär anmutend die Dinner-Gala zu genießen.

Doch nicht nur deutsche Schauspieler und Filme standen auf der Preisträger-Liste, auch international zieht der Publikumspreis mittlerweile viel Interesse auf sich. Somit durften sich unter anderem Sandra Bullock, die sich per Video bedankte, und Channing Tatum (Beste/r Darsteller/in International) über eine Auszeichnung der Filmliebhaber freuen.

Den Ehren-Jupiter bekam in diesem Jahr Schauspieler und Komiker Dieter Hallervorden, der seinen Sohn Johannes mit zur Verleihung brachte. „Natürlich hätte ich den Preis lieber für eine Rolle bekommen, denn so ein Ehrenpreis fühlt sich immer so an, als wäre man schon auf dem Weg in Richtung Friedhof“, scherzte das deutsche Urgestein. Der Cinema-Chefredakteur Artur Jung begründete diesen Preis mit den Worten: „Hallervorden hat Deutschland über die Jahre in etwa genauso geprägt, wie Altkanzler Helmut Kohl. Nur war er dabei viel lustiger.“ Trotz des hochkarätigen Aufgebots an Schauspielern und Filmemachern, wie Bora Dagtekin (Regie: „Fack ju Göhte“, Bester Film National), Ruth Maria Kubitschek (Beste Darstellerin National), Karoline Herfurth und „Game of Thrones“-Schönling Tom Wlaschiha, stahl ein gerade einmal 17 Jahre altes Mädchen allen die Show.

Der heimliche Star des Abends

Die Gewinnerin und „Red Carpet“-Schönheit des 35. Jupiter Awards war Ruby O. Fee. Zwar lief die Jungschauspielerin noch mit ziemlich cooler Miene über den roten Teppich, verlor dann jedoch die Fassung. Als Sie ihren Award als Beste TV-Darstellerin für die Rolle als aufmüpfiger Teenie im Stuttgarter Tatort überreicht bekam, kullerten die großen Freudetränen. „Ich hätte damals nie gedacht, dass ich in dieser Rolle so viele Leute begeistern könnte“, bedankte sich die vollkommen überwältigte Schauspielerin. Nebenbei gesagt sah sie auch einfach umwerfend aus. In einem bodenlangen weißen Bandeau-Kleid schwebte die schöne 17-Jährige fast schon feenhaft über den roten Teppich. Das unauffällige Nude-Make-up unterstrich zudem den zarten Auftritt der Gewinnerin.

Wer in den anderen Kategorien einen Jupiter Award mit nach Hause nehmen konnte , sehen Sie hier und in unserer Fotoshow:

Ehren-Jupiter für das Lebenswerk:
Dieter Hallervorden

Beste Darstellerin National:
Ruth Maria Kubitschek („Frau Ella“)

Bester Darsteller National:
Wotan Wilke Möhring („Das Leben ist nichts für Feiglinge“)

Beste TV-Darstellerin:
Ruby O. Fee („Totart: Happy Birthday, Sarah“)

Bester TV-Darsteller:
Charly Hübner („Polizeiruf 110: Zwischen den Welten“)

Bester Film National:
„Fack ju Göhte“ (Regie Bora Dagtekin)

Bester TV-Spielfilm:
„Unsere Mütter, unsere Väter“ (Regie: Philipp Kadelbach, Produzent: Nico Hofmann)

Beste TV-Serie National:
„Der letzte Bulle“ (Sat1)

Bester Film International:
„Gravity“ (Regie: Alfonso Cuarón)

Beste Darstellerin International:
Sandra Bullock („Gravity“)

Bester Darsteller International:
Channing Tatum („White House Down“)

Beste TV-Serie International:
„Games of Thrones” (HBO/Fox 21)

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