Make-up

Kabuki-Pinsel: So verwenden Sie das hilfreiche Make-up-Utensil richtig

am 14.04.2015 um 15:05 Uhr

Haben Sie schon einmal etwas von dem Kabuki-Pinsel gehört? Nicht? Dann wird es jetzt höchste Zeit. Denn vor allem für feines, loses Puder oder Mineral-Make-up ist der extra breite Pinsel mit dem abgeflachten, voluminösen Borstenkopf einfach unschlagbar und zaubert einen ebenmäßigen, strahlenden Teint. Hier und in der Bildergalerie stellen wir Ihnen den Kabuki-Pinsel also einmal näher vor und geben Ihnen Tipps und Tricks für die richtige Anwendung.

Mal ehrlich, trotz riesiger Auswahl an unterschiedlichen Schminkpinseln schaffen es doch nicht viel mehr als drei unterschiedliche in den heimischen Kulturbeutel, stimmt’s? Einen für das Rouge, einen für die Foundation, vielleicht noch einen für die Augenbrauen und das war es. Dass sich aber mindestens ein weiterer lohnt und zwar der Kabuki-Pinsel, das beweisen wir Ihnen jetzt.

Kabuki-Pinsel: Ursprünglich aus dem japanischen Theater

Den Namen hat der Kabuki-Pinsel von seinem ursprünglichen Einsatzgebiet: Das Kabuki beschreibt das traditionelle, japanische Theater für Gesang, Pantomime und Tanz. Neben farbenfrohen Kostümen, ist das Gesicht der Darsteller in der Regel sehr maskenhaft und unnatürlich geschminkt. Eine dicke Puderschicht in Weiß und rote Verzierungen setzen das Gesicht dabei in Szene. Für jene weiße Puderschicht wurde der Kabuki-Pinsel, der klassisch aus Tierhaar und insbesondere aus dem der Ziege besteht, eingesetzt, da er sich aufgrund seiner Form besonders gut dafür eignet. Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Make-up-Produkten, erlebt der Kabuki-Pinsel heute eine Renaissance und wurde vor allem in den letzten Jahren wiederentdeckt, da lose, natürliche Texturen wieder populär sind.

Eigenschaften des Kabuki-Pinsels

Optisch zeichnet sich der Kabuki-Pinsel dadurch aus, dass dieser mit einem runden, flachen und besonders voluminösem Kopf mit dicht zusammenstehenden Pinselhaaren sowie einem breiten und kurzen Stil versehen ist. Größe und Form erlauben es ihm, trockene und lose Produkte wie Foundations, Bronzer und Puder gut aufzunehmen und gleichmäßig und dünn aufzutragen, denn nur so sehen diese auch natürlich aus. Hochwertige Kabuki-Pinsel bestehen aus Taklon, Echthaar oder synthetischen Fasern und fangen preislich bei etwa 30 Euro an. Die gute Qualität macht sich bemerkbar, indem der Pinsel nicht so schnell an Volumen verliert und dieser keine feinen Härchen beim Auftragen abgibt.

So verwenden Sie den Kabuki-Pinsel richtig

Gerade weil der Kabuki-Pinsel in der Lage ist, große Mengen an Puder aufzunehmen, muss hier mit Vorsicht gearbeitet werden, um das Gesicht anschließend nicht maskenhaft, wie es in der traditionellen Verwendung gewünscht war, wirken zu lassen. Tauchen Sie den Pinsel also nicht gleich in das ganze Puderdöschen ein, sondern geben Sie etwas Puder in den Deckel oder auf einen flachen Teller. Nun können Sie den Pinsel darin drehen, damit dieser das feine Puder aufnimmt.

Bevor Sie nun allerdings das Gesicht abpudern, sollten Sie den Pinsel abklopfen, damit überschüssige Partikel sich lösen. Für einen ebenmäßigen Porzellan-Teint können Sie mit großen, kreisenden Bewegungen arbeiten. Gehen Sie dabei zunächst von der Nase bis zu dem Gesichtsrand und nehmen Sie sich abschließend die Kinn und Stirnpartie vor. Ist die Deckkraft beim ersten Mal noch nicht so wie gewünscht, können Sie den Vorgang wiederholen.

Entdecken Sie in der Fotoshow verschiedene Kabuki-Pinsel , sowie Produkte, die mit dieser Art des Pinsels aufgetragen werden.

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