Guten Morgen

Die Kaffee-Alternative: Fünf natürliche Wachmacher, die es in sich haben

Guten Morgen, wo ist der Kaffee? Auf den schwarzen Wachmacher am frühen Morgen können und wollen nicht viele verzichten. Denn auch, wenn wir uns mit viel Schlaf und gesunder Ernährung so fit wie möglich halten, brauchen wir trotzdem manchmal diesen gewissen Energiekick, der uns den Start in den Tag erleichtert. Vor allem dann, wenn es mal mit dem geregelten Schlaf nicht ganz so gut klappt wie gewünscht. Wussten Sie, dass Sie aber auch ganz ohne die schwarzen Bohnen in Schwung kommen können? Wir stellen Ihnen hier und in unserer Bildergalerie fünf natürliche Wachmacher vor, die Ihnen eine exotische Abwechslung zum herkömmlichen Kaffee bieten können.

Natürlich: Kaffee ist viel mehr als ‚nur‘ ein Wachmacher, das wollen wir auch gar nicht bestreiten. Kaffee kann auch Genuss und Leidenschaft, Geselligkeit und Joie de Vivre sein. Wir wollen Ihnen das schwarze Gold auch gar nicht madig reden, sondern lediglich fünf exotische Alternativen vorstellen, falls Sie mal auf der Suche nach einer spannenden, morgendlichen Getränk-Abwechslung sein sollten.

1. Vitalisierende Knolle: Ingwer-Limonade

Diese Knolle ist schon längst ein weltweiter ein Hit: Zu Recht, denn Ingwer ist ein wahres Wundermittel, macht munter sowie energetisch, regt den Kreislauf an und wirkt ganz nebenbei noch stimulierend für Immunsystem und Verdauung. Was will man mehr? Auch morgens kann die gelbe Knolle also zu einer leckeren Alternative zu den schwarzen Kaffeebohnen werden. Der große Vorteil? Der Immun-Booster ist viel bekömmlicher und verträglicher für den Magen.

Und so geht’s: Für zwei Gläser selbstgemachte Ingwerlimonade benötigen Sie eine Bio-Zitrone, Honig oder Agavensirup und eine Bio-Ingwerwurzel. Pressen Sie die Zitrone aus und hacken Sie ca. 50 bis 70 Gramm des Bio-Ingwers klein. Nehmen Sie einen Sparschäler und streifen Sie mehrere Stücke der Zitronenschale ab. Schneiden Sie diese in feine Streifen. Gießen Sie das Ganze mit einem halben Liter Mineralsaft auf und süßen Sie, je nach Belieben, mit dem Sirup oder Honig. Lassen Sie die scharf-saure Mischung zwei Stunden lang ziehen und genießen Sie Ihre erste, selbstgemachte und zu 100 Prozent natürliche Ingwer-Limo!

2. Süßer Energiekick: Kakao-Drink

Unglaublich, aber wahr: Kakao steigert die Durchblutung des Gehirns erheblich, kann für eine erhöhte Konzentration sorgen und ist somit ein wirksamer, natürlicher Wachmacher. Zuständig dafür sind die enthaltenden Flavonoide, eine Gruppe von Pflanzenstoffen, denen maßgebliche antioxidative Eigenschaften zugeschrieben werden.

Wenn Sie sich nun freuen und gedanklich schon an Ihrem dampfenden Schoko-Drink nippen – dieses Zuckergemisch ist natürlich nicht die Art Kakao, die wir meinen. Will man den natürlichen Kakao als Wachmacher konsumieren, dann sollte man natürlich auf ein reines Kakaopulver setzen, wie man es auch zum Kuchen backen verwendet. Denn: Ein Teelöffel an reinem Kakaopulver (ca. 4 Milligramm) entspricht circa 8 Milligramm an Koffein, ist folglich wirksamer als Kaffee selbst. Hätten Sie es gewusst?

Und so geht’s: Greifen Sie hier zu einem natürlichen Produkt, wie zum Beispiel der natürlichen Trinkschokolade von Koawach. Diese enthält ganze 65 Prozent Kakao aus Bolivien, etwas Rohrzucker und Kokosblütenzucker. Lösen Sie drei Teelöffel des natürlichen Pulvers in ca. 200 Milliliter warmer Mandelmilch auf und genießen Sie eines der natürlichsten und leckersten Wachmacher überhaupt.

3. Grüner Energy-Booster: Weizengras-Smoothie

Auch Weizengras ist eine gute Alternative zu Kaffee und erlebt in letzter Zeit einen regelrechten Boom. Kein Wunder, denn der Wachmacher ist reich an Vitamin A, E sowie Vitamin B 12.

Darüber hinaus enthält das giftgrüne Gras zahlreiche Antioxidantien und eine Extra-Portion an Chlorophyll. Weizengras sollte man allerdings nicht in reiner Pflanzenform zu sich nehmen. Der Magen kann das Gras viel besser verarbeiten, wenn es vorher entsaftet wurde. Dann schmeckt es süß und vitalisierend, sollte jedoch gerade zu Beginn ebenfalls nur in kleinen Mengen konsumiert werden. Warum? Zu viel des grünen Natur-Safts kann nämlich gerade am frühen Morgen zu Übelkeit führen.

Wenn Sie den Aufwand des Entsaftens scheuen und nicht gleich mit der vollen Wirkung des Weizengrases zu kämpfen haben möchten, dann können Sie natürlich auch auf fertigen Weizengrassaft oder Weizengrassaftpulver zurückgreifen. Wir empfehlen hier, einfach einen leckeren Smoothie zusammen zu mischen: Dieser ist bekömmlich sowie vitalisierend und schmeckt fruchtig lecker.

Und so geht’s: Sie brauchen eine halbe Mango, eine halbe Banane, zwei Handvoll Spinat, etwas Zitronensaft, zwei Teelöffel des Weizengraspulvers und 100 Milliliter Kokoswasser. Mischen Sie alle Zutaten in einem Standmixer zu einem sämigen Smoothie und genießen Sie Ihren Weizengras-Kick.

4. Asiatischer Wandel: Vom Café Latte zum Matcha Latte

Dass schwarze sowie grüne Tees bereits seit Jahrtausenden eine traditionelle Alternative zum Kaffee bieten und außerdem starke, natürliche Muntermacher sind, ist inzwischen jedem bekannt. Wenn es aber so etwas wie den Gourmet-Wachmacher unter den Tees gibt, dann ist das mit Sicherheit der berühmte Matcha. Matcha ist japanisch für „gemahlener Tee“ und besteht aus den fein pulverisierten Blättern der Tencha-Teepflanze.

Obwohl eine Tasse Matcha-Tee nur halb so viel Koffein wie eine Tasse Kaffee enthält, wirkt das giftgrüne Pülverchen mindestens ebenso belebend. Aufgrund der zahlreichen Aminosäuren wie L-Theanin wirkt Matcha außerdem ausgleichend und macht im Gegensatz zum Kaffee nicht unruhig oder gar schlaflos. Während unser geliebter Kaffee sein Koffein bereits beim Kontakt mit der Magensäure freisetzt, passiert dies beim Matcha-Pulver erst im Darm. Der Effekt? Die belebende Wirkung tritt zwar etwas später ein, aber hält dafür doppelt so lange an! Setzen Sie morgens anstatt ihres üblichen Latte Macchiatos doch einfach einmal auf den exotischen Matcha Latte und fordern Sie Ihre Geschmacksnerven heraus.

Und so geht’s: Ein Esslöffel des kostbaren Teepulvers in ein Glas geben, mit 50 Milliliter heißem Wasser (ca. 80 Grad Celsius) auffüllen und anschließend mit einem Bambusbesen schaumig schlagen. Zum Schluss das Getränk mit ebenfalls aufgeschäumter Soja-, Reis-, oder Mandelmilch aufgießen, fertig.

5. Der Wachmacher aus dem Amazonas: Guaraná-Shake

Es sind die kleinen roten Früchte der Guaraná-Pflanze, die im Inneren die wertvollen, aber bitter schmeckenden Samen enthalten, die müde Menschen besonders schonend wieder munter machen sollen. Diese Samen sind nämlich nicht nur reich an gesunden Fetten und Eiweißen, sondern weisen ebenfalls eine hohe Konzentration an Koffein auf.

Im Gegensatz zum enthaltenen Koffein der Kaffeebohne entfaltet sich das Koffein der Guaraná-Samen erst langsam, da es zugleich an bestimmte Gerbstoffe gebunden ist. Dies hat den positiven Effekt, dass das Guaraná-Koffein bis zu sechs Stunden im Körper wirken kann. Deshalb ist Guaraná auch häufig Bestandteil von natürlichen Energydrinks und hier in Deutschland meist in Pulverform zu kaufen. Aber Achtung: Guaraná hat einen recht gewöhnungsbedürftigen Eigengeschmack und sollte am besten in Form eines leckeren Shakes genossen werden.

Und so geht’s: Mischen Sie 100 Milliliter Bananensaft, 100 Milliliter Maracujasaft, 150 Milliliter Mineralwasser und einen Teelöffel Guaraná-Pulver in einem Shaker zusammen. Der sämige Bananensaft und die süße Säure des Maracujasaftes überdecken den eigenwilligen Geschmack des Guaranás und machen den Drink zu einer exotischen, fruchtigen Schorle. Nach Wunsch können Sie natürlich auch alle anderen Fruchtsäfte wie Kirsche, Apfel oder Orange verwenden, sowie mit Honig nachsüßen.

Lust bekommen auf unsere exotischen Kaffee-Alternativen? Dann stöbern Sie hier durch unsere Bildergalerie und entdecken Sie Kakao, Guaraná, Weizengras und Co. !

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