Gesundheit

So machen Sie Ihren Kaffee gesünder

am 19.04.2016 um 15:15 Uhr

Kaffee wird einiges nachgesagt: Er soll Osteoporose verschlechtern, süchtig machen, dem Körper Kalium und Kalzium entziehen. Auf der anderen Seite soll er aber auch den Blutdruck senken, den Stoffwechsel anregen oder die Leber schützen. Fakt ist, dass Kaffee tatsächlich ein wirklich gesundes Getränk ist, wenn Sie denn auf ein paar Dinge beim Kauf und der Zubereitung beachten. Welche das sind, das erfahren Sie hier und in unserer Fotoshow .

Wie alle anderen Lebensmittel auch, ist Kaffee trotz seiner guten Eigenschaften und Wirkungen auf den Körper nur in Maßen zu genießen.

Die beste Qualität

Wenn es um gesunde Lebensmittel geht, spielt stets die Qualität eine ausschlaggebende Rolle, so auch beim Kaffee. Leider gehört Kaffee allerdings zu den Lebensmitteln, die häufig mit diversen Pestiziden und Chemikalien versetzt sind. Um diesen jedoch aus dem Weg zu gehen, achten Sie darauf, dass Sie sich für wirklich hochwertigen Kaffee entscheiden. Diesen erkennen Sie an Beschreibungen wie „organic“, „single-origin“ oder „fair trade organic“. Jedoch gibt es auch Bohnen, die durchaus ohne eben jene Beschreibungen oder den rein biologischen Anbau durchaus qualitativ sind. Demnach wäre es empfehlenswert, sich intensiv nach einem guten Kaffee zu erkundigen.

Die richtige Zubereitung

Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, einen Kaffee zuzubereiten. Zum einen wären da die klassischen Filtermaschinen, die meist aus Kunststoff bestehen. Durch die Hitze kann es passieren, dass Spuren des Kunststoffs mit in den Kaffee sickern. Diese Chemikalien können den Hormonhaushalt negativ beeinflussen. Ebenso ist es bei Kaffeeautomaten, die häufig an öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen zum Einsatz kommen. Durch sie und den von ihnen produzierten Kaffee können schnell Schwermetallspuren in den Organismus gelangen. Die gesündeste Form der Kaffeezubereitung ist demnach die mittels einer Kaffeepresse (auch: Frech Press) oder eines Espressokochers aus Glas für den Herd.

Die beste Zeit für Kaffee

Am besten trinken Sie Kaffee vor 14 Uhr und zu einer Mahlzeit. Sollten Sie Probleme beim Einschlafen haben, liegt das wohl möglich daran, dass Sie Ihren Kaffee meist später am Nachmittag trinken. Sollte das nicht der Fall sein und Sie dennoch schlecht schlafen, dann steigen Sie von normalem Kaffee auf Espresso-basierte Drinks wie Cappuccino oder Latte Macchiato um. Diese beinhalten weniger Koffein als ein herkömmlicher Kaffee.

Die ideale Kombination

Wahrscheinlich haben Sie schon einmal vom „Bulletproof Coffee“ gehört, der auf ziemlich ekelhafte Art und Weise Kaffee mit einer großen Menge Fett verbindet und so zum Wundermittel Amerikas wurde, das beim Abnehmen hilft und lange fit hält. Wer sich den Verzehr dieses Fett-Kaffees ersparen möchte, der trinkt seinen Kaffee einfach zu einer ausgewogenen Mahlzeit, die Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß beinhaltet. Dadurch tricksen Sie Ihren Körper aus und verringern die Chance einer Heißhungerattacke.

Die gesteigerte Fettverbrennung

Kaffee kann Ihnen im Gym ein wirklich guter Helfer sein, wenn Sie ihn VOR dem Workout genießen. Nicht nur, weil er die Leistung fördert, sondern, weil er ebenso den Stoffwechsel anregt und somit bei der Fettverbrennung hilft. Grund dafür ist, dass Kaffee die Cortisol-Produktion fördert und dadurch wie eine Art Aufputschmittel wirkt. Nach dem Training oder im Alltag generell ist ein zu hoher Cortisol-Haushalt allerdings alles andere als gut und kann notwendige Hormone blockieren.

Der Entgiftungs-Faktor

Detox und Entgiftung sind zwei Wörter, die sehr oft im Gesundheitswesen Verwendung finden. Auch Kaffee kann seine Verbindung zu diesen Wörtern ziehen: Kaffee stimuliert die Leberaktivität und fördert damit die natürliche Entgiftung des Körpers.

Wie Sie das Bestmögliche aus Ihrem Kaffee herausholen , haben wir noch einmal in unserer Fotoshow für Sie zusammengefasst.

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