Mathematik

Kleidlänge berechnen: Einfache Formel verhilft zu langen, schlanken Beinen

am 16.04.2015 um 11:39 Uhr

Hätten wir im Mathematik-Unterricht damals mal besser aufgepasst, dann wüssten wir vermutlich schon längst, dass eine sexy Silhouette einer simplen, mathematischen Formel unterliegt. Zumindest rein theoretisch. Denn die australische Mathematikerin Lily Sernas behauptet, dass sich die perfekte Kleidlänge ganz einfach berechnen ließe und die Figur zukünftig perfekt in Szene gesetzt werden könnte. Mini, Midi oder Maxi? Das entscheidet nun die Formel. Wie das funktionieren soll und wie Sie Ihr Traumkleid finden, das erfahren Sie hier und in der Bildergalerie .

Jede Frau kennt das Problem: Manche Kleidlängen sehen an der besten Freundin noch umwerfend aus, an einem selber werden damit allerdings optisch nur einige Kilos drauf gezaubert. Das könnte daran liegen, dass die Länge einfach nicht für Sie bestimmt ist. Welche Länge optimal ist, finden Sie so heraus:

Die mathematische Grundlage: Der goldene Schnitt

Vergessen Sie bloß schnell das Klischee, dass Mathematiker keine Ahnung von Mode haben. Denn Lily Sernas aus Australien möchte Fehlkäufe in Bezug auf die falsche Kleiderlänge nun vermeiden können und hat dafür einen mathematischen Weg gefunden. Zugegeben, mit ihrer Formel bedient sie sich an einem uralten Prinzip aus der griechischen Antike, dem sogenannten „goldenen Schnitt“, der das Teilungsverhältnis einer Strecke oder Größe beschreibt. Für die Berechnung wird das Verhältnis des Ganzen zu dem größeren Teil und dem Verhältnis des größeren zu dem kleineren Teil bestimmt. Der goldene Schnitt gilt seither in künstlerischer oder architektonischer Weise als die perfekte Proportionierung. Auch die Pyramiden in Ägypten und Leonardo da Vincis berühmtes Gemälde der Mona Lisa sollen auf diesem Prinzip beruhen. Und was hat das jetzt mit der Kleidlänge zu tun?

Auch hier soll der goldene Schnitt dafür verwendet werden, die richtige Proportion zu finden, sodass die Saumlänge des Kleides oder Rocks die Beine, entsprechend zum Körper, best möglich inszeniert. Das Ergebnis: Die Beine wirken rank und schlank, das Kleid schmeichelt der Figur und hebt die Schokoladenseite hervor.

Die Formel: Wer rechnen kann, liegt klar im Vorteil

Für die Berechnung benötigen Sie nicht mehr als ein Maßband und einen Taschenrechner – dann kann es auch schon los gehen. Messen Sie zunächst die Länge Ihres Körpers von den Schultern bis zu den Zehen ab und dividieren Sie das Ergebnis durch die sogenannte goldene Zahl: 1,618. Die Zahl, die nun herauskommt, ist Ihre individuell perfekte Kleidlänge. Mit diesem Wissen können Sie nun entweder Ihre Kleider beim Schneider maßanfertigen lassen oder mit einem Maßband durch die Läden ziehen und die Länge abgleichen. Entsprechend kürzen lassen sich Ihre bisherigen Kleider immer noch, nur wenn etwas an Länge fehlt, wird es problematisch.

Fazit: Die Methode scheint wirklich zu funktionieren und Probanden, die sich von der Australierin beraten ließen, sind überzeugt. Stimmen wie „ich hätte nie gedacht, dass ich bislang immer die falsche Länge trug“, oder „ich trage normalerweise keine Kleider, nun aber mit der richtigen Länge, traue ich mich endlich“ oder „meine Beine wirken viel schlanker“ klingen vielversprechend, oder etwa nicht?

Entdecken Sie in unserer Bildergalerie die mathematische Formel, die zu längeren Beinen und einem optisch perfekt proportionierten Körper verhelfen soll.

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