Psychologie

Tricksen Sie Ihren Kopf aus: Mit der Körpersprache die Gefühle beeinflussen

am 27.10.2015 um 13:54 Uhr

Es passiert ganz automatisch und unbewusst, wenn wir uns zum Beispiel traurig, lustlos oder schlecht gelaunt fühlen. Die Schultern sacken nach unten, der Blick senkt sich gleich mit und der schlurfende Gang schreit auch nicht gerade Optimismus. Sie sehen: Unsere Stimmung wirkt sich automatisch auf unseren Körper aus. Doch wussten Sie, dass es auch genau andersrum funktionieren kann? Wir verraten Ihnen hier und in der Bildergalerie , wie Sie unterschiedliche Körperhaltungen nutzen können, um positive Gefühle hervorzurufen.

Fühlen Sie sich schnell kränklich, wenn Sie Stress haben? Oder kommen Sie bei guten Neuigkeiten aus dem Grinsen nicht mehr heraus? Dann kennen Sie ja schon die körperlichen Reaktionen, die durch Emotionen hervorgerufen werden, auch Body-Feedback genannt. Lernen Sie jetzt, diese Verbindung zwischen Körper und Geist in gewissen Situationen für sich zu nutzen. Wie das zum Beispiel aussehen kann?

# 1: Lächeln für gute Laune

Von diesem Trick haben Sie sicher schon einmal gehört: Wenn Sie schlechte Laune haben oder niedergeschlagen sind, fangen Sie an zu lächeln. Das klingt absurd und mag im ersten Moment auch richtig schwer fallen, wenn einem so gar nicht danach ist, doch dem Kopf suggeriert es etwas ganz anderes. Dieser registriert nämlich, wie sich die Mundwinkel nach oben ziehen, eine Reaktion, mit der der Geist eine positive Stimmung verbindet und diese auch prompt hervorruft.

# 2: Entspannte Muskeln für besseres Entscheiden

Ja, nein, vielleicht? Manche Entscheidungen sind gar nicht so einfach zu treffen, erst recht, wenn der Kopf schon voll mit anderen Dingen ist. In solchen Fällen hilft es, sich einige Minuten Zeit zu nehmen, sich hinzulegen und die Augen zu schließen. Dann wird der Körper im Sinne der progressiven Muskelentspannung einfach einmal in einen Ruhezustand versetzt. Erst wird ein Bein bewusst entspannt, dann das andere, die Arme folgen. Während der Körper relaxt, kann der Geist mehr Informationen aufnehmen und komplexere Sachverhalte analysieren, wodurch sich das Treffen von Entscheidungen schließlich vereinfacht.

# 3: Angespannte Muskeln für mehr Willenskraft

Es funktioniert auch andersrum: Angespannte Muskeln haben nämlich ebenfalls einen Effekt auf den Geist. Wenn Sie beispielsweise ein wichtiges Treffen mit dem Chef haben oder ein Meeting ansteht, bei dem Sie mit Selbstbewusstsein und Willenskraft überzeugen möchten, sollten Sie davor oder währenddessen Ihre Muskeln anspannen. Dafür genügt zum Beispiel schon eine aufrechte Sitzhaltung. Sie können auch die Fäuste ballen, im Gespräch vielleicht lieber heimlich unter dem Tisch. Durch diese Gesten imitieren Sie jene, die in Situationen entstehen, in denen wir Selbstbewusstsein verspüren. Übertragen Sie das Body-Feedback einfach auf Ihre Lage. Sie werden merken, dass es Ihnen kaum über die Lippen geht, mit einer solchen Haltung ängstliche Aussagen zu treffen.

In unserer Bildergalerie verraten wir Ihnen noch weitere Körperhaltungen, mit denen Sie Ihre Gefühle positiv beeinflussen können .

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