Krampfadern – Was sind erste Symptome und wie beugt man vor?

am 14.04.2013 um 13:23 Uhr

Erweiterte, hervortretende Adern an den Beinen zu haben, findet keine Frau schön und selbst die kleinen, kaum sichtbaren Besenreißer empfinden viele schon als störend, nicht zuletzt aus ästhetischen Gründen. Viele Frauen leiden darunter, doch was viele nicht wissen: Die ersten Symptome können sich bereits in jungen Jahren äußern und werden erst mit der Zeit in Form von Krampfadern sichtbar. Wir sagen Ihnen, welche Anzeichen Sie auf keinen Fall unterschätzen sollten und welche Methoden vorbeugend wirken.

Schönheitsmakel oder stille Gefahr?

Die Ursachen für Krampfadern sind verschieden. Am häufigsten leiden Frauen mit einer Veranlagung zur Bindegewebs- und Venenschwäche darunter. Mangelnde Bewegung, Übergewicht und Tätigkeiten, bei denen man lange stehen muss, tragen zusätzlich zu diesem Venenleiden bei. Vor allem in der Schwangerschaft verliert das Muskel- und Bindegewebe an Spannkraft und erhöht somit die Gefahr einer Venenerkrankung. Erste Symptome sind schwere, müde, schmerzende Beine, vor allem nach vielem Laufen oder bei langem Stehen. Wenn die Füße und Beine hinzu noch dazu neigen anzuschwellen, kann dies ein weiteres Anzeichen sein.

An diesem Punkt ist die Venenschwäche zwar noch nicht sichtbar, aber wenn man diese Symptome über Jahre ignoriert, werden die unschönen Äderchen nicht lange auf sich warten lassen. Dass Krampfadern nicht gerade schön sind, ist den meisten klar, aber die wenigsten sind sich darüber im Klaren, dass sie extrem gefährlich werden können. Es können sich Blutgerinnsel bilden, welche die Gefäße verschließen. Der entzündete Bereich schwillt an und zudem ist es auch noch sehr schmerzhaft. Das Blutgerinnsel kann sich bis in die tiefe Venenstrombahn hinein fortsetzen und das Risiko einer Lungenembolie enorm erhöhen. Daher raten Ärzte dazu, sich bereits bei ersten Anzeichen von einem Spezialisten untersuchen zu lassen.

Wer vorbeugt, gewinnt!

Es besteht durchaus die Möglichkeit vorzubeugen oder die Beschwerden vorerst selbst zu behandeln. Für alle, die nicht warten wollen, bis die lästigen Symptome sich bemerkbar machen, gibt es einige Tipps, die Sie befolgen sollten. Eine gesunde Lebensweise ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Wer raucht, sollte sich das schnellstmöglich abgewöhnen und nicht nur der Krampfadern wegen. Der Konsum von Zigaretten lässt die Haut und Gefäße in einem Mordstempo altern und wer in reifen Jahren nicht eine Haut haben möchte, die wie ein alter Ledersessel aussieht, sollte schleunigst die Finger davon lassen. Der Alkoholkonsum sollte ebenfalls auf ein Minimum reduziert und mit einer gesunden Ernährung unterstützt werden. Viel Ausdauersport und Venengymnastik stärken die Beinmuskulatur und halten die Gefäße jung, somit ist dies das Beste, was Sie vorbeugend tun können. Wechselbäder und kalte Wadengüsse helfen zusätzlich.

Alle prophylaktischen Methoden sind auch sehr hilfreich, wenn Sie bereits Beschwerden haben. Gezielte Beinmassagen lindern Schmerzen und regen die Durchblutung an. Des Weiteren kann es nicht schaden, ab und zu das Auto stehen zu lassen und zu Fuß zu gehen. In der Apotheke sind zudem rezeptfreie Salben, Gels und Kapseln für eine medikamentöse Behandlung erhältlich. Diese Produkte enthalten beispielsweise Rosskastanienextrakte oder Extrakte aus Heilpflanzen wie Rotes Weinlaub. Diese Wirkstoffe lindern Schmerzen und wirken belebend auf müde Beine. Sollten Sie jedoch bereits Krampfadern oder sehr starke Beschwerden haben, empfiehlt es sich, lieber den Rat eines Facharztes aufzusuchen. Ein Arzt weiß am besten, welche Behandlung die effektivste ist.

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