Style-Check

Chanel hat ein neues Gesicht: Kristen Stewart im Style-Check

am 14.12.2013 um 14:07 Uhr

Kristen Stewart ist das neue Gesicht der nächsten ‘Métiers d’art’-Kollektion für 2013/2014“ – Eine Botschaft, die das Fashion-Haus Chanel nicht etwa in Form einer ausgeklügelten Pressemitteilung versandt hat, sondern schlicht und einfach über den Nachrichtendienst Twitter. Ein kurzer Satz und ein vielsagendes Bild: Kristen Stewart an der Seite von Großmeister Karl Lagerfeld. Eine steile und vor allem stylische Stufe weiter die Karriereleiter hoch und ein willkommener Anlass, den Look der Schauspielerin einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Seit dem Start der berühmten Twilight-Saga ist die 23-jährige Kristen Stewart von den roten Teppichen nicht mehr wegzudenken, zierte mit ihrem verträumten Blick bereits unzählige Titelseiten von Elle, Vogue, Vanity Fair oder Allure und wurde erst im Jahr 2012 zum Gesicht des Balenciaga-Duftes Florabotanica gekürt. Jetzt erfolgte durch Chanel und Karl Lagerfeld der modische Ritterschlag. Da das schon fast nach einem Märchen klingt, versuchen wir dieses einmal ebenso märchenhaft zu entschlüsseln.

Die Moritat von Prinzessin Kristen und König Karl

Alles begann vermutlich damit, dass Kristen Stewart von Mario Testino und Special Guest Karl Lagerfeld für das Cover der Vanity Fair abgelichtet werden sollte. Hier soll es zwischen dem Großmeister und der Schauspielerin richtig geknistert haben – rein professionell versteht sich. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit war zum einen ein Cover, welches Kristen Stewart in einer aufwendig mit Pailletten verzierten Robe von Armani Privé zeigt, zum anderen ein kleiner Eklat mit typischer Rebell-Attitüde: Paparazzi-Aufnahmen tauchten auf, die zeigten, wie Kristen Stewart König Karl, frech hinter seinem Rücken den Stinkefinger zeigte. Bei vielen Damen hätte das sicher für eine Verbannung aus dem Märchenland gereicht. Karl Lagerfeld scheint es hingegen nichts ausgemacht zu haben. Knapp zwei Jahre später gab er nahezu beiläufig bekannt, dass eben diese rebellische Prinzessin nun das Gesicht einer im Frühjahr startenden Chanel-Kampagne ist.

Die Geschichte von der Sneaker-Heldin

Sagen wir es, wie es ist: Kristen Stewart ist keine Blake Lively und auch keine Victoria Beckham. Während die besagten Damen auch in ihrer Freizeit penibel und bis ins kleinste Detail darauf achten, dass Outfit, Accessoires und Styling stimmen, könnte man Kristen Stewart diesbezüglich eine gewisse Gleichgültigkeit unterstellen. Anders gesagt: Sie liebt es eher praktisch. Blue Jeans, untaillierte Shirts und Jacken sowie derbe Boots oder ausgelatschte Sneaker gehören zu ihrer privaten Fashion-Bibel. Da dürfen T-Shirt und Jacke auch gerne mal aus der Garderobe des on/off-Geliebten Robert Pattinson stammen. Trotz alledem zeigt sie dabei immer wieder auch etwas Haut, denn selbst XXL-Shirts knotet die 23-Jährige mit Vorliebe so, dass sich ein Blick auf den durchtrainierten Bauch erhaschen lässt.
Apropos Sneaker: Die unerschrockene Kristen, die keine Angst hat vor individuellen Outfit-Kombinationen, trägt ihre abgewetzten Chucks ohne mit der Wimper zu zucken auch zur Marchesa-Robe aus feinster Spitze, wie wir im Jahr 2012 bei der Weltpremiere von „Snow White“ in London beobachten konnten. Wenn das nicht Rock ‘n’ Roll ist!

Die Eroberung des Roben-Turms

So casual und lässig der private Look von Kristen Stewart, so aufregend anders ihr Styling-Empfinden, wenn Sie vor das Blitzlichtgewitter tritt. Vielleicht sind wir aber auch gerade deshalb jedes Mal aufs Neue entzückt, wenn die Schauspielerin in einer femininen und glamourösen Robe einen roten Teppich entlang schreitet. Ob Zuhair Murad, Stella McCartney oder Reem Acra – jedes dieser individuellen Labels scheint sich wie von Zauberhand an die immer noch geheimnisvoll wirkende 23-Jährige anzupassen und sie selbst in einen vollkommen anderen Menschen zu verwandeln. Eleganz und Anmut verbinden sich auf einmal mit mädchenhaftem Charme und leichter Rock-Attitüde. Mit Begeisterung erinnern wir uns dabei noch an das Korsagen-Dress von Zuhair Murad, welches sie bei der „Breaking Dawn 2“-Premiere in Los Angeles trug: Nudefarbene Spitze, Chiffon, dazwischen streifenförmige Seideneinsätze und die Illusion eines edlen Negligees.

Eine Haut weiß wie Schnee

Kristen Stewart mimte in „Snow White“ nicht nur das märchenhafte Schneewittchen, sondern wurde in der Vergangenheit auch immer wieder mit diesem verglichen. Die dunklen Haare, die sie inzwischen allerdings etwas heller trägt, der ebenmäßige und helle Teint – welcher Vergleich liegt da nicht näher? Kommen dann auch noch in dunkles Rot getauchte Lippen dazu, ist das Schneewittchen-Image perfekt. Allerdings mag sie Lippenstift gar nicht so gerne, wie ihr Stylist im Allure-Interview verriet, sie setzt lieber auf ihren Signature-Look: die Smokey-Eyes. Zu ihrem Markenzeichen gehört allerdings auch die helle Haut, welche sie penibel vor zu viel Sonneneinstrahlung schützt und somit dafür sorgt, dass wir an ihrem makellosen Teint noch lange unsere Freude haben.

Wie es mit der Geschichte von Prinzessin Kristen weitergeht? Das wissen nur die Sterne, aber in unserer Bildergalerie können sie noch w eitere aufregende Fashion-Stories von Kristen Stewart entdecken.

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