Fünf Gründe, warum wir viel mehr küssen sollten

am 02.11.2015 um 18:01 Uhr

Küsse können romantisch, zurückhaltend und liebevoll sein, oder aber stürmisch, aufregend und sexy. Ein Kuss hat immer, vorausgesetzt man tauscht ihn mit dem richtigen Partner aus, eine einzigartige Wirkung. Es kribbelt im Bauch, die Knie werden weich und manchmal vergessen wir sogar alles andere um uns herum. Doch ein Kuss kann noch viel mehr! Erfahren Sie hier und in unsere Bildergalerie , welche positiven Effekte das Küssen auf unseren Körper und Geist hat.

In einem 70-jährigen Leben verteilt ein Mensch bis zu 100.000 Küsse. Dabei sind Küsse nicht nur als Liebesbekundungen zu gebrauchen, sondern haben Einfluss auf unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und sogar auf unser Aussehen. Denn, was wirklich erstaunlich ist, Küsse sollen verjüngend wirken. Erfahren Sie hier, was wirklich dran ist an diesen vielversprechenden Behauptungen.

Zum (Kuss-) Glück

Leider kann man nicht pauschal sagen, dass Küssen glücklich macht. Wissenschaftlich bewiesen ist jedoch, dass beim Küssen vermehrt Glückshormone ausgeschüttet werden. Wenn wir dazu noch in unseren Kusspartner verliebt sind, haben Küsse eine noch intensivere Wirkung. Dann explodiert ein regelrechtes Hormonfeuerwerk aus Serotonin, Adrenalin und Endorphinen und unser Gehirn schüttet Botenstoffe aus, die wild in unserem Körper umher fliegen und uns glücklich machen.

Küsse für die Gesundheit

Küsse haben zwar keine Heilkräfte, doch sie haben einige positive Effekte auf unsere Gesundheit. Besonders unser Herz-Kreislauf-System kann vom romantischen Liebkosen profitieren. Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck und die Körpertemperatur steigen. So wird der Kreislauf in Schwung gebracht und die Durchblutung gefördert. Was außerdem wirklich praktisch ist: Angeblich sollen Küsse durch ihre entkrampfende Wirkung sogar Schluckauf ganz schnell aus der Welt schaffen können.

Die (Ent-)Spannung steigt

Beim Küssen werden über 100 Milliarden Nervenzellen angeregt und der Körper wird durch die erhöhte Ausschüttung von Botenstoffen in einen gesundheitsfördernden positiven Stress versetzt. Dieser wirkt sich wiederum positiv auf unser Wohlbefinden aus. Denn gegen den positiven Kuss-Stress hat unser negativer Alltagsstress keine Chance. So können wir depressive Gedanken, Frust und Angstgefühle einfach wegküssen.

Schluckimpfung Küssen

Eigentlich wollen wir es gar nicht so genau wissen, aber beim Küssen werden natürlich unzählige Bakterien zwischen den Mündern ausgetauscht. Und genau dieser Speichelaustausch kurbelt unser Immunsystem an. Denn durch den regen Austausch von körpereigenen Botenstoffen, sogenannter Neuropeptiden, stärken Küsse die Abwehrkräfte unseres Körpers. Manche Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass antimikrobielle Enzyme, die im Speichel vorhanden sind, die Zähne vor Karies und Parodontose schützen können.

Küsse für die Schönheit

Diese Nachricht freut besonders uns Frauen: Küssen macht jung und schlank. Zugegeben, ganz so einfach ist es nicht, aber bei einem Kuss werden immerhin bis zu 12 Kalorien verbrannt und etwa 38 Gesichtsmuskeln aktiviert. Durch häufiges Küssen könnten also Falten geglättet und eine neue Faltenbildung verhindert werden.

Wir sollten uns jedoch nicht nur auf diese Forschungsergebnisse verlassen, sondern die positiven Effekte des Küssens an uns selbst beobachten. Denn Spaß macht Küssen in jedem Fall. Sehen Sie sich nun noch weitere positive Effekte des Küssens in der Bildergalerie an.

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