Wohlbefinden

Der Gesundheit zuliebe: Darum sollten Sie mehr kuscheln

am 14.11.2014 um 16:54 Uhr

Schmuddelwetter, freie Nachmittage oder einfach nur Sonntagmorgen: Es gibt so viele Momente, die zum Kuscheln mit dem Liebsten genutzt werden können und vor allem sollten. Denn verschmuste Zweisamkeit tut nicht nur der Seele gut und fördert eine engere Bindung zum Kuschelobjekt, sondern kann sich auch auf die körperliche Gesundheit positiv auswirken. Warum die nächste, ausgiebige Kuscheleinheit mit dem Partner nicht auf sich warten lassen sollte, das erklären wir Ihnen hier und in unserer Fotoshow.

Ein Küsschen hier, eine Umarmung da: Kuscheln mit dem Liebsten ist einfach schön. Und gesund! Wenn Ihr Herzblatt also mal keine Lust auf eine ausgiebige Schmuseeinheit hat, klären Sie ihn über die positiven Folgen der Zärtlichkeiten auf. Und nein, wir meinen nicht nur das Eine.

Das beste Mittel gegen Stress

Vergessen Sie Schokolade als Trostmittel, wenn Ihnen der Alltagsstress mal wieder zu viel wird und die Laune in den Keller sinkt: Ein bisschen liebevolles Kuscheln am Abend hilft schon, um die Nerven zu beruhigen und den Stress schneller wieder abzubauen. Denn bei zärtlichem Körperkontakt wird das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet, welches für Entspannung, Beruhigung und allgemeines Wohlbefinden sorgt. Außerdem ist Oxytocin für eine engere Bindung und ein größeres Liebes- und Verbundenheitsgefühl zwischen Partnern verantwortlich. Und das sorgt ja wiederum für intensivere, liebevolle Kuscheleinheiten. Ein Kreislauf des Glücks, sozusagen. Auch stärkere Angstgefühle und depressive Stimmung können praktisch weggekuschelt werden. Denn Zärtlichkeiten wie Händchenhalten oder Streicheln vermitteln auch ein Gefühl des Verstandenwerdens und der Empathie.

Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems

Stress schlägt nicht nur aufs Gemüt, sondern kann auch für den Körper Gift sein: Das „Stresshormon“ Cortisol wird dann nämlich vermehrt vom Körper produziert. Die Folge: Der Blutdruck steigt bei ständiger Hektik und Dauerbelastung schnell an und der Puls schießt in die Höhe. Streicheleinheiten wirken beruhigend und lassen die körpereigenen Werte wieder auf ein normales Level fallen. Damit wird auch das Herzinfarktrisiko um ein Vielfaches verringert. Bereits zehn Minuten Kuscheln sollen ausreichen, um den gewünschten Effekt für die Gesundheit zu erzielen.

Aktivierung des Immunsystems

Die Wärme, die beim gemeinsamen Kuscheln entsteht, spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem. Denn wenn wir in lauschiger Zweisamkeit gemeinsam entspannen und der Körper sich aufheizt, wird das körpereigene Abwehrsystem aktiviert, das in der Relax-Phase vermehrt den Abtransport von schädlichen Stoffwechselabfällen ankurbelt. Außerdem wird das Gewebe besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Zudem bilden sich vermehrt Abwehrzellen, die den Körper vor Krankheitserregern und Co. schützen.

Übrigens: Wer gerade keinen menschlichen Partner zum Kuscheln zur Verfügung hat, muss jetzt nicht verzagen. Denn gekuschelt werden kann zum Beispiel auch mit dem Haustier. Denn es kommt auf die Bindung an, die Sie zum Kuschelfreund haben, und nicht darauf, ob er menschlich ist. Und der Hund wird ja nicht umsonst als der beste Freund des Menschen bezeichnet, nicht wahr? Natürlich können auch Katzen und andere Haustiere gute Schmusepartner sein.

Sehen Sie in unserer Fotoshow nochmal, warum Sie für Ihren Körper und Geist viel mehr Kuscheln sollten.

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