So klappt es

Kleine Frauen und bodenlange Kleider: So klappt’s wirklich

am 04.04.2014 um 17:43 Uhr

Mini oder Maxi? Für viele Frauen, die nicht gerade 1,80 m groß sind, ist die Frage nach dem passenden Kleid wohl sehr schnell geklärt: „Kurz muss es sein, ganz klar! Denn lange Kleider sehen bei kleinen Frauen irgendwie komisch aus.“ Wir würden Ihnen zustimmen, wären da nicht diese cleveren und einfachen Tricks, die Ihnen bei der Wahl des idealen Kleides helfen. Kleine Promi-Damen, wie Mila Kunis, Reese Witherspoon, Selena Gomez und Jennifer Lopez können es doch auch. Wir verraten Ihnen, worauf Sie als kleine Frau beim Tragen bodenlanger Kleider achten müssen und zeigen Ihnen in unserer Fotoshow, welche Modelle Ihnen am besten stehen.

Gehören auch Sie zu den Damen, die lieber einen großen Bogen um bodenlange Kleider machen, weil diese einfach nie zu Ihrer kleinen Statur passen? Sie entscheiden sich dann doch lieber für klassische Pencilskirts, Minikleider und hochgekrempelte Hosen? Das können wir ändern.

Kleider machen kleine Leute

Nicht verzweifeln, auch für Sie gibt es bodenlange Kleider, die einfach atemberaubend aussehen. Nehmen wir uns doch ein Beispiel an Reese Witherspoon. Die hübsche Schauspielerin misst gerade einmal 1,56 m und gehört trotzdem jedes Mal zu den „Best dressed“-Damen auf dem roten Teppich. Wie für fast jedes Problemchen gibt es nämlich auch für die kleine Körpergröße ganz einfache Mode-Tricks, die Ihnen dabei helfen, etwas größer zu wirken. Und Reese weiß scheinbar, was Sie beim idealen Schummel-Kleid so alles zu beachten hat.

Blicke auf das Wesentliche lenken

Vergessen Sie bei der Wahl Ihres Kleides auf keinen Fall Ihre obere Körperhälfte! Im Gegenteil, denn diese soll Blicke auf sich ziehen und die Aufmerksamkeit somit von zu kurzen Beinen ablenken. Am besten eignen sich dafür natürlich tiefe V-Ausschnitte, denn die strecken und zaubern ganz nebenbei ein fabelhaftes Dekolleté. Aber auch Bandeau-Oberteile, Wasserfall-Ausschnitte und Rundhälse können funktionieren, sofern die Träger nicht zu breit sind, weil diese die Schulterpartie somit optisch breiter machen würden und die Statur somit gestaucht wird. Ein weiteres Wundermittel auf der oberen Körperhälfte ist die Asymmetrie. Asymmetrisch geschnittene Kleider lenken die Aufmerksamkeit natürlich ebenso auf das Wesentliche, auf schmale Schultern und ein Wahnsinns-Dekolleté zum Beispiel.

Weniger ist manchmal mehr

Entscheiden Sie sich besser nicht für ein Kleid mit opulentem Rock, schon gar nicht in Kombination mit megahohen High Heels. Sicher denken Sie, dass die Heels Sie gut ein paar Zentimeter größer schummeln. Das stimmt auch, allerdings fällt der Schwindel bei ausgestellten Röcken ganz schnell auf – Ihre Beine wirken proportional nämlich zu lang für den Oberkörper. Zu Kleidern, bei denen die Taille nicht betont wird und der Stoff leicht und locker fällt, können Sie getrost acht bis zehn Zentimeter Absatz tragen. Denn dann sieht ja keiner, dass sich Proportionen ein wenig verschieben. Auch Röcke in Form der Halbglocke eignen sich für zierliche Frauen, denn diese schaffen unten, und nicht etwa im Hüftbereich, Weite.

Keine halben Sachen

Lange Kleider, die Ihren Körper augenscheinlich teilen, sollten für Sie eher tabu sein. Dazu gehören etwa miederartige Oberteile mit weitem Rock, die den Übergang von oben nach unten zusätzlich betonen. Auch die geliebten Taillengürtel gehören in diese „No Go“-Kategorie. Hemdchen-artige Kleider mit Knopfleiste, A-Linien, gerade geschnittene oder figurbetonte, schmale Modelle sollten zukünftig eher zu Ihren Lieblingen gehören. Den super „Wow“-Effekt ergattern Sie sich durch schmale Röcke mit hohem Schlitz, die sind nämlich nicht nur unglaublich sexy und sommerlich, sondern machen sich auch optisch weitaus besser als zu viel flatternder Stoff auf einer zierlichen Figur.

Ein gelungenes Farbspiel

Keine Angst, liebe Damen, wir sagen Ihnen nicht, dass Ihre Lieblingsfarbe ab sofort für Sie tabu ist. In der Farbwahl sind Ihnen nämlich kaum Grenzen gesetzt. Achten Sie lediglich darauf, dass das Oberteil keine andere Farbe hat als der Rock. So würde Ihre Figur nämlich optisch wieder geteilt werden. Besonders schön sind hingegen weiche Farbverläufe von oben nach unten. Die verhelfen Ihnen zu einer schmaleren Schulter und strecken Ihre Silhouette. Auch auf Muster müssen Sie keinesfalls verzichten, sie sollten allerdings eher dezent gehalten sein und senkrecht verlaufen. Denn auch für kleine Frauen sind Quersteifen keine gute Lösung. Was bei runden Frauen aufträgt, führt bei kleinen Frauen zur optischen Stauchung des Körpers.

Styling-Tipps für ein paar Zentimeter mehr

Mit High Heels können Sie selbstverständlich gut ein paar mehr Zentimeter dazu schummeln. Sie sind eigentlich auch nicht mal Trickser, sondern eher Pflicht unter bodenlangen Kleidern. Niemand sieht wie viele Zentimeter Sie da tatsächlich an Ihren Füßen tragen. Greifen Sie ruhig auch zu Blockabsätzen und Wedges. Die sind zum einen nämlich weitaus bequemer als die minimal bemessenen Pfennigabsätze und zum anderen besonders angesagt. Ein weiteres Schummel-Accessoire sind schmale, lange Schals, locker um den Hals gelegt. Gut und gerne können diese auch bis zum Knie reichen und Ihre Silhouette somit um einiges strecken.

Auch für Ihr Haar-Styling haben wir einen Tipp parat: Stecken Sie Ihre Haare hoch. Ein freier Hals verlängert die Figur optisch. Wenn Sie Hochsteckfrisuren nicht mögen, dann probieren Sie es doch mit einem Pferdeschwanz oder einem locker gebundenen Dutt – der sieht nämlich super aus und schmeichelt Ihrer Statur. Versuchen Sie allerdings keine besonders kreativen Aufbauten und Nester auf Ihren Kopf zu zaubern, dadurch wird nämlich lediglich Ihr Kopf verlängert. Womit wir wieder beim Thema „falsche Proportionen“ wären.

Noch nicht genug inspiriert? Klicken Sie sich doch durch unsere Fotoshow und schauen Sie, wie die Stars es machen und welche Looks wir Ihnen empfehlen .

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