Leder-Liebe: Die richtige Pflege für teure Lederjacken

am 14.10.2013 um 16:06 Uhr

Lederleggings, Ledershorts – ganz gleich, wohin das Auge an den Herbsttagen reicht, Leder ist und bleibt ein absolutes Must-have und ist bereits seit Jahren ein Klassiker in zahlreichen Kleiderschränken. Ganz weit vorn in dieser Liga spielt selbstverständlich auch die Lederjacke mit. Wer Kunstleder schon längst den Rücken gekehrt hat, für den haben wir hier die richtigen Pflegetipps und -tricks, wie Sie noch lange etwas von Ihrer Lieblingsjacke haben.

Auch Sie sind stolze Besitzerin einer teuren Echt-Lederjacke? Dann verlängern Sie mit der optimalen Pflege das Leben Ihres textilen Schatzes.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Haben Sie tatsächlich eine echte Lederjacke im Schrank oder haben Sie sich an der Nase herumführen lassen? Zahlreiche vermeintliche Lederjacken sind nicht immer aus tierischen Textilien, denn die Industrie schafft es immer wieder, Jacken aus Kunstleder auf den Markt zu bringen, deren Optik und Haptik der einer echten Jacke sehr nah kommt. Verlassen Sie sich im Zweifelsfall auf das Etikett im Inneren. Lammnappa, Rindsleder und Co. deuten auf die Echtheit Ihrer Jacke hin, wohingegen ein Polyester-Gemisch sowohl den Preis als auch den Tragekomfort widerspiegelt. Denn nur echte Lederjacken sind auch wirklich atmungsaktiv und dehnen sich mit der Zeit.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Von Biker-Girl bis rockiger Office-Chic, egal wie sehr Sie Ihre Lederjacke beanspruchen, Sie sollte von vorneherein gewappnet sein für etwaige Strapazen. Vertrauen Sie daher auf ein transparentes Imprägnierungsspray, das sich sowohl für Glatt- als auch Veloursleder eignet, und sprühen Sie dieses aus mindestens 30 Zentimetern Entfernung auf Ihr edles Stück. Achten Sie dabei darauf, Ihre teure Errungenschaft nicht zu durchnässen und wiederholen Sie stattdessen den Vorgang lieber noch einmal. Legen Sie außerdem Leder niemals auf die Heizung und hängen Sie die Jacke nicht direkt in die Sonne. Das lässt den Stoff hart und brüchig werden.

Schmutzfink

Sollten Sie Ihre Jacke dennoch beschmutzt haben, dann lassen Sie auch hier Vorsicht walten. Reiben Sie Flecken mit einem weichen Tuch, etwas lauwarmem Wasser und einer kleinen Menge Waschmittel heraus. Auch ein Lederradiergummi kann Abhilfe schaffen. Dieser verfügt oftmals über eine glatte, feine Seite und eine großporige, raue Seite. So können Sie je nach Bedarf und Lederart Ihre Jacke reinigen oder aufbürsten. Sollten die Flecken dennoch etwas hartnäckiger sein, empfiehlt es sich, eine Reinigung aufzusuchen und die Lederjacke in Profi-Hände zu geben. So haben Sie noch lange etwas von Ihrem guten Stück.

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