Klein aber fein

Das kleine Schwarze: Der Klassiker im neuen Stil

am 19.11.2013 um 13:16 Uhr

LBD – Nein, diese drei Buchstaben stehen nicht für eine neue Modedroge, obwohl wir uns in diesem Fall gar nicht mal so sicher sind. Denn das “Little Black Dress”, auch bekannt als das kleine Schwarze erfreut sich seit Jahren an währender Beliebtheit und ist oftmals mehr als nur ein Mal in den weiblichen Kleiderschränken vertreten. Doch aus dem einstigen schlichten Etuikleid ist mittlerweile ein regelrechtes Statement-Kleid geworden – wir haben für Sie die neuesten und raffiniertesten Modelle.

Stoff, Schnittführung, Details. Es gibt viele Möglichkeiten ein Kleid zu veredeln. Zahlreiche Designer setzen beim traditionellen kleinen Schwarzen schon längst nicht mehr auf einfache Etuikleider und eine züchtige Knielänge.

Le petite robe noir

Die Geschichte hinter dem “kleinen Schwarzen” könnte nicht klassischer, traditioneller und modischer sein, denn dahinter steckt selbstverständlich keine Geringere als Modeschöpferin Coco Chanel, die im Jahr 1926 ein kurzes schwarzes Chanel-Kleid mit dem Kommentar “Dieses schlichte Kleid wird eine Art Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden“ in der französischen Vogue veröffentlichte. Eine weitere Ikone, die das “kleine Schwarze” salonfähig machte, war Audrey Hepburn, die zahlreiche Frauen in ihrem eleganten, schwarzen Dress aus dem Hause Givenchy in dem Film-Klassiker “Frühstück bei Tiffany” entzückte.

Die neue Stofflichkeit

Schwarz ist nicht immer gleich schwarz, denn während es nicht nur farblich verschiedene Abstufungen gibt, wird auch in Stoff-Fragen schon lange nicht mehr auf Klassiker wie ein festes Wollgemisch, Jersey oder Baumwolle gesetzt. Ganz gleich ob perforiert, in Jacquardoptik oder gefertigt aus gerippter Viskose, Struktur ist jetzt angesagt und verleiht jedem schwarzen Kleid einen aufregenden Twist. Weit oben in dieser Liga spielt selbstverständlich das Luxus-Label Hervé Léger mit, deren figurbetonte Passform-Kleider in Ripp-Optik zu einem regelrechten Markenzeichen geworden sind. Einer ähnlich prägnanten Optik hat sich auch Designer Alexander Wang angenommen und beweist ebenfalls, wie der Einsatz eines anderen Materials einen ganzen Kleiderstil verändern kann.

Die neuen alten Lieblinge

Die guten alten Klassiker wie Leder oder Spitze haben bereits vor einigen Jahren ein fulminantes Comeback erlebt. Neben typischen Lederjacken und Lederleggings wird Leder nun jedoch auch bei den “kleinen Schwarzen” eingesetzt und schafft es, trotz Rockstar-Attitüde, elegant zu bleiben. Bestes Beispiel dafür sind die Designs von Robert Rodriguez, der dem Etui-Klassiker mit einem V-Ausschnitt und einem Schößchen aus Leder neues Leben einhauchte. Ähnlich machten es auch Alice + Olivia, die mit einem rosenbestickten Schößchen in leuchtendem Pink neue Richtlinien setzten. Spitze, Schößchen und Leder sind demnach in Kombination mit dem “kleinen Schwarzen” noch immer absolut tragbar und lassen Klassiker auf Klassiker treffen. Eine Investition, mit der man bekanntlich nie daneben liegen kann!

Sie hätte auch gerne ein “kleines Schwarzes”? Dann entdecken Sie die neuen Litte Black Dress Designs in unserer Fotoshow.

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