Ohne Schere

Long-Bob-Trend: So stecken Sie die Trend-Frisur ohne Schere

am 15.04.2014 um 10:37 Uhr

Schnipp, schnapp und plötzlich sind die Haare ab. So schnell kann es manchmal gehen und oftmals sind viele Frauen nach dem Friseurbesuch unzufrieden. “Er hat viel zu viel abgeschnitten!”, lautet dann das traurige Urteil. Dabei kann man mit der richtigen Technik aktuelle Trend-Frisuren durchaus für knapp 24 Stunden ausprobieren. Wir verraten Ihnen, wie Sie den Long-Bob oder den Bob-Klassiker mit nur wenigen Handgriffen einen Tag lang testen können.

Bildbearbeitungsprogramme für Frisuren, Perücken oder das Star-Foto in welches Sie Ihr Gesicht platzieren können – es gibt unzählige Möglichkeiten, einen neuen Haarschnitt auszuprobieren. Doch wie Sie sich letzten Endes damit fühlen, das kann Ihnen zuvor niemand sagen. Versuchen Sie es daher vor dem großen Schnitt doch besser mit dem richtigen Geschick und stecken Sie Ihre Haare wie ein Profi zum Trend-Bob.

Everybody’s Darling

Der Bob gilt als DER Klassiker unter den Frisuren. Bei ihm kann man schon gar nicht mehr von einem Comeback sprechen, denn der Bob hat in jedem Jahr Hochkonjunktur. Ganz gleich ob als kinnlange Variante, im Sleek-Style oder als aktueller Long-Bob, dieser Haarschnitt ist ein echter Allrounder und überzeugt mit Vielseitigkeit. Selbst mit einem Pony oder weichen Wellen kann sich der Bob sehen lassen und findet daher immer mehr Anhänger. Doch was, wenn man sich diesen einschneidenden Schritt noch nicht traut? “Wegstecken”, lautet hier die Devise, die mit der richtigen Frisuren-Grundlage durchaus auch ohne Friseurausbildung zu bewältigen ist. Die einzige Voraussetzung für einen perfekten Mogel-Bob ist daher die ein oder andere Stufe in ihrem jetzigen Haarschnitt. Ganz gleich ob à la Jennifer Aniston oder komplett durchgestuft wie Heidi Klum oder Jessica Alba es bevorzugen – ein Stufenschnitt erweist sich hier bereits als halbe Miete.

Lob für den Long-Bob

Jeder Frau ist es mit Sicherheit schon mal passiert, dass nach einem langen Tag der Haargummi im Nacken sich allmählich lockert und einige Strähnen links und rechts zur Seite fallen. Machen Sie das doch mal mit zwei Zöpfen, die Sie nicht all zu streng zusammenbinden, sondern die locker auf Ihren Schultern aufliegen. Bereits jetzt können Sie im Spiegel den Ansatz eines Long-Bobs erkennen. Nehmen Sie nun die langen Enden eines jeden Zopfes und wickeln Sie diese zu kleinen Rollen jeweils darunter zusammen. Stecken Sie diese mit einigen Haarklemmen gut fest und lassen Sie weitere kürzere Deckhaarsträhnen darüber fallen.

Bei dieser Methode ist es ratsam, keinen glatten Look kreieren zu wollen. Setzen Sie auf einen wuscheligen Messy-Bob. So können Sie einige Strähnen auch gerne im Nachhinein noch mit Hilfe eines Lockenstabes definieren und mit etwas Wachs in Form zupfen.

Alles glatt mit Retro-Charme

Eine weitere Möglichkeit bietet der elegante Bob in Sleek-Manier. Damit kommen selbst Frauen mit einer einheitlichen Haarlänge voll und ganz auf ihre Kosten. Denn auch hier können Sie, genau wie bei der Long-Bob-Methode, Ihre Haar-Enden in kleinen Rollen sorgsam im Nacken feststecken. So kreieren Sie in einem Zug nicht nur einen edlen Look mit Retro-Charakter, sondern punkten fortan auch auf der nächsten 20er-Jahre-Party. Mit jeder Menge Gel und einem tiefen Seitenscheitel machten dies bereits Stars wie Selena Gomez, Zooey Deschanel oder Emma Watson vor. Letztere beweist außerdem, dass diese Technik nicht nur gelungene Abwechslung bietet, sondern sich auch optimal beim mühsamen Züchten der Haare bewährt.

Um diesem Styling das i-Tüpfelchen zu verpassen, dürfen Haar-Accessoires wie funkelnde Spangen und Co. natürlich nicht zu kurz kommen. Wer übrigens der Meinung ist, dass dieser gegelte Look Ihren Haaren sämtliches Volumen nimmt, der kann hier vorher mit ein wenig Volumen-Puder für Stand und Struktur unter dem Fake-Gesteck sorgen.

Sie sind gespannt auf die gesteckten Fake-Bobs der Stars? Dann entdecken Sie die Celebrities und die passenden Produkte fürs Styling in unserer Fotoshow.

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