Beziehung

Was er nicht leiden kann: Diese 10 Verhaltensweisen treiben Ihren Mann in den Wahnsinn

am 14.04.2015 um 14:47 Uhr

Die Gedankengänge eines Mannes verstehen? Unmöglich. Sie meckern, dass wir zu unflexibel sind und wissen doch insgeheim, dass wir als ständig laufender Motor Ordnung in ihr Chaos bringen. Wir arbeiten wie kleine Zahnräder, die perfekt ineinander greifen und doch haben die Männer immer etwas auszusetzen. Da wir uns in den meisten Fällen natürlich keiner Schuld bewusst sind und gar nicht wissen, warum unser Göttergatte nun schon wieder genervt ist, haben wir Ihnen hier und in unserer Fotoshow mit einem kleinen Augenzwinkern die 10 Verhaltensweisen zusammengestellt, mit denen Frauen Männer in den Wahnsinn treiben.

Sind wir mal ehrlich: Es sind doch eben die kleinen Uneinigkeiten, die eine Beziehung ausmachen, die die Spannung halten, die Gegenseitigkeiten, die eine harmonische Partnerschaft noch stärker werden lassen.

Klartext, bitte!

Liebe Frauen, es liegt in unserer Natur, mit Gefühlen bewusster umzugehen als Männer. Uns ist es dadurch auch oft möglich, uns in die Lage eines anderen hineinzuversetzen. Männern fehlt diese Fähigkeit in den meisten Fällen, auch sind sie alle keine Aladins und können keine Gedanken lesen. Männer brauchen klare Ansagen!

Unsere Liebsten hören aus einem „Diese Bluse sieht ganz schön an mir aus“ kein „Bitte kauf mir diese Bluse“ heraus. Auch ist es tatsächlich kein böser Wille oder reine Provokation – nein, ein Mann merkt tatsächlich nicht, dass Sie kurz vorm Platzen sind.

Schieben Sie Ihre Konflikte also nicht vor sich her und kommen Sie direkt auf den Punkt, wenn Sie etwas stört. Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass, wenn Sie Ihren Mann mit einem Spruch von vor drei Tagen konfrontieren, er sich noch an diesen erinnern kann? Kann er nicht, will er nicht und wird er auch nicht.

Das Zeitmanagement

Wir Frauen sind einfach immer 15 Minuten später fertig als ausgemacht. Warum, wissen wir selber nicht. Das hassen Männer. Ganz egal, wann wir anfangen, uns herzurichten, ans akademische Viertel halten wir uns. Ganz schön nervig. Auch Nachrichten wie „Ich bin in einer Minute da“ bringen einen Mann zum Brodeln, da diese tatsächlich alles bedeuten können: Entweder wir kommen in der nächsten Sekunde um die Ecke gehuscht oder wir machen gerade die Haustür hinter uns zu.

Das Problem an der ganzen Sache ist: Männer haben generell nichts gegen das Warten an sich. Sie mögen es nur nicht, wie ein allein gelassener Welpe jede Sekunde zur Tür zu schauen, um vielleicht endlich ihre Angebetete zu sehen. Es wäre also immer nett zu wissen, wie viel Sie sich denn genau verspäten.

Unsere besten „Freindinnen“

Jede Frau hat eine dieser „Freindinnen“, mit der sie ewig telefoniert, die sie regelmäßig zum Kaffee trifft und ihr die kleinsten Details ihrer Beziehung offenbart und dann nach Hause kommt, um sich bei ihrem Mann über eben jene Freindin zu beschweren. Kennen Sie? Männer hassen es. Sie haben Freunde und sie haben Feinde, beides in einem ist für sie mehr als unverständlich. Macht ja irgendwie auch keinen Sinn, oder?

Doch nicht nur das, denn auch echte Freundinnen können nerven: Erstens wollen Männer, dass Ihre Beziehungsgeschichten auch Ihre Geschichten bleiben, zweitens hassen sie es, wenn wir durch das Kichern, Gackern und Tratschen mit der besten Freundin plötzlich wieder zum Schulmädchen mutieren. Ups.

Bloß nicht über die Kumpels nörgeln

Achtung! Die Kumpels gehören im Leben eines Mannes zu den wichtigsten Bestandteilen des Seins. Kumpels sind nicht hohl, die gemeinsamen Aktivitäten auch nicht kindisch, sie sind das Größte. In jedem Mann steckt irgendwo ein kleines Kind, welches seinen Bewegungs- und Spieldrang am liebsten mit anderen Kindern auslebt. Gönnen Sie ihm diese Zeit und das am besten ganz ohne Nörgeln und Meckern, schließlich muss er sich ja mit seinem Buddy verstehen und nicht Sie.

Berichtigen, blamieren, bloßstellen

Eine der schlimmsten Sachen, die Sie Ihrem Mann antun können, ist, diesen vor versammelter Mannschaft bloßzustellen, ihn ständig zu korrigieren und Ihre verbale Überlegenheit auszunutzen, um ihn vor Freunden oder der Familie wie einen Idioten dastehen zu lassen.

Mit Sätzen wie „Schatz, lass das Bier lieber stehen, muss ich dich wieder an die Hand nehmen“ oder „Falsch, das war ein Karpfen und keine Forelle“ haben Sie zwar in den meisten Fällen recht, unterdrücken aber die Persönlichkeit Ihres Mannes. Sparen Sie sich also Berichtigungen, die für die Geschichte meist eh egal sind, und weisen Sie durch ein Flüstern ins Ohr auf eventuelle Peinlichkeiten hin.

Vor dem Schlusspfiff aufgeben

Sie gehen gemeinsam joggen, spielen Tennis oder hin und wieder ein Brettspiel? Schön. Merken Sie sich allerdings, dass Männer nicht nur zum Spaß spielen und Aufgeben bei ihnen gar nicht in Frage kommt. Männer wollen gewinnen und Frauen neigen dazu, ein Spiel abzubrechen, wenn sie auch nur leicht zurückliegen und die Chance besteht, dieses Duell zu verlieren.

Gönnen Sie ihm den Erfolg: Ihr Mann muss beim gemeinsamen Joggen wieder zuerst an der Tür sein und gibt sich im Ernstfall erst nach der vollen Spielzeit plus Overtime geschlagen. Rien ne va plus.

Probleme ja, Lösung nein

Wir Frauen wissen, wie wir unsere Herren zum Plaudern kriegen, aber wollen wir das eigentlich? Wünschen wir uns einen Rat, wenn wir uns darüber aufregen, dass eine Freundin schon wieder ein neues Paar Schuhe hat oder wollen wir nur Mitgefühl? Wollen wir tatsächlich eine Stellungnahme, wenn wir bemerken, dass die Lieblingshose schon wieder zu eng geworden ist oder wollen wir nur, dass uns jemand zuhört?

Männer suchen nach Lösungen und sind in dieser Beziehung äußerst pragmatisch, ihnen ist es absolut unverständlich, dass ein Problem allein beim Aussprechen schon bewältigt scheint.

Mir egal

Ist es Ihnen wirklich egal, in welchem Restaurant Sie am Abend dinieren oder ist Ihnen das Essen beim Griechen doch zu schwer und vergessen Sie auch nicht, dass Ihnen die Pizza beim Italiener um die Ecke eigentlich nicht schmeckt? Mit Sätzen wie „Mir egal, entscheide du“ überlassen Sie Ihrem Liebsten die Entscheidungsgewalt und dürfen sich im Nachhinein auch nicht über seine Wahl beschweren. Noch einmal zum Hinter-die-Ohren-Schreiben: Männer können und wollen keine Gedanken lesen.

Sie hat die Wohnung aufgeräumt

Frauen haben einen ausgeprägteren Ordnungssinn als Männer. Diese freuen sich natürlich, wenn die Wohnung gewienert ist und glänzt, aber müssen sie deswegen auch jedes Mal auf dem frisch gewischten Parkett auf die Knie fallen? Männer sehen das ganze Ordnungsthema natürlich mal wieder etwas pragmatischer: Er wird es Ihnen nicht mit Rosen danken, wenn Sie seine Socken in das erste Schubfach, die Unterhosen ins zweite Fach sortieren – für ihn ist Schrank Schrank. Freuen Sie sich also auch über ein lapidares, aber ernstgemeintes „Danke“.

Sie kann nicht mit Kritik umgehen

Auch der beste Koch kann einmal eine Suppe versalzen und selbst an den „Victoria’s Secret“-Models mögen Männer keine Leggings. Wenn er also nach etwas mehr Brot für die etwas zu salzige Suppe fragt oder Ihnen von einer Leggings abrät, ist das keine Kritik an Ihrer Person. Auch hier will Ihr Mann Ihnen nichts Böses, er ist nur einmal wieder zu ehrlich. Als „Wiedergutmachung“ brauche Sie dann auch keine Liebesbekundungen fordern. Die wären in dem Moment eh nicht mehr als leere Lippenbekenntnisse.

Sei uns Damen doch gesagt, unsere für uns typische Wesensart auch als typisch weibliche anzuerkennen und sie nicht auch bei unserem Partner vorauszusetzen. Denn eigentlich ist er doch ganz gut so, wie er ist. Oder? Mit welchen Verhaltensweisen Sie Ihren Mann zur Weißglut bringen , haben wir in unserer Fotoshow noch einmal für Sie zusammengefasst. Lieben tut er Sie mit Sicherheit trotzdem.

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel