Makeunder statt Makeover: Hollywoods größte Leinwand-Veränderungen

am 20.08.2013 um 17:24 Uhr

Höher, schneller weiter – wer in Hollywood bis an die Spitze will und irgendwann auch einmal einen begehrten Oscar in den Händen halte möchte, der muss bereit sein, mitunter alles zu geben. Dazu gehört manchmal auch die schöne Fassade, das schöne Gesicht, den perfekten Körper in eine Form zu bringen, die nicht mehr dem Ideal der Hochglanzmagazine entspricht. Da werden Haare und Kilos gelassen, Gesichter verunstaltet und Fat Suits angepasst. Ob Charlize Theron, Anne Hathaway oder Rooney Mara – wir haben heute für Sie Hollywoods schockierendste Makeunder.

Auch die strahlende Hollywood-Welt hat ab und an den Anspruch, die Realität darzustellen und da begegnen uns Red-Carpet-Looks bekanntermaßen eher selten. Wir waren geschockt von Charlize Theron in „Monster“. Oder anders herum: Auch lustige Verunstaltungen gehören zum Show-Business und wir erinnern uns wohl alle noch an Gwyneth Paltrow als 100-Kilo-Frau in „Schwer verliebt“.

Schnipp, schnapp, Haare ab

Die lange Lockenpracht unter einer Gummiglatze verstecken kann ja jeder und letzten Endes wird Körper- bzw. Haareinsatz belohnt. Fragen Sie Anne Hathaway – für ihre mitreißende Darstellung der Fantine im Musical-Film „Les Misérables“ erhielt sie im Jahr 2012 den Oscar für die beste weibliche Nebenrolle. Der tragische Verlust ihrer Haarpracht gehörte da zum Film dazu – realistischer hätten es die Produzenten nicht machen können.

Aber auch „Sex and the City“-Star Cynthia Nixon wagte letztes Jahr diesen mutigen Schritt: Für ein Theaterstück, in dem sie eine krebskranke Professorin spielte, trennte sie sich komplett von ihrem Haar.

Dick, dicker, Fat Suit

Fast könnte man meinen, sich in einen Fat Suit zu hüllen, gehört in der Filmbranche zum guten Ton: Es gibt kaum eine Schönheit, die wir noch nicht im Fat Suit auf der Leinwand gesehen haben. Ob Courteney Cox als Monica in der Serie „Friends“, Sharon Stone als Olivia in „Alpha Dog“ oder die zauberhafte January Jones in der Serie „Mad Men“. Man kann ja auch nicht von allen verlangen, sich wie Renée Zellweger die benötigten Kilos anzufuttern, um sie kurz darauf wieder abzutrainieren.

Gruselkabinett

Es war der Hollywood-Schockmoment des Jahres 2003: Charlize Theron als Aileen Wuornos im Film „Monster“. Eine schockierende Darstellung eines noch schockierenderen Lebens. Ein Leben, das sich natürlich auch im Gesicht widerspiegelt. Make-up-Artist Toni G hat hier unfassbare Arbeit geleistet und die schöne Charlize im wahrsten Sinne des Wortes in eine Art Monster verwandelt: Ein falsches Gebiss, ein spezielles Gel, das unter die Augen gerieben wurde und durch seine Schwere die Augenlider nach unten zog; hinzu kamen einige Schichten Make-up. Charlize Theron selbst nahm für diese Rolle auch noch 14 Kilogramm zu.

Aber auch die sowieso schon mystisch angehauchte Rooney Mara kann sich hier einreihen. Für ihre Rolle der Lisbeth Salander in der Romanverfilmung „Verblendung“ ließ sie sich die Augenbrauen blond färben und die schwarzen Haare zu einem kurzen Ponykranz schneiden.

Weitere großartige Leinwand-Verwandlungen , die jedoch eher einem Downgrade statt einem Makeover gleichkommen, finden Sie in unserer Bildergalerie.

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