Manolo Blahnik: Ein Paar vom “Gott der Stilettos” sollte jede Frau haben

am 11.03.2013 um 17:44 Uhr

„Ich dachte, die wären ein urbaner Schuh-Mythos!“, quiekte Carrie Bradshaw in „Sex and the City“ beim Anblick zweier perfekt in Szene gesetzter Mary Janes vom „Gott der Stilettos“ Manolo Blahnik. Es gibt sie also wirklich – Schuhe, die weltweit Frauenherzen einen Herzschlag aussetzen lassen und die, einmal getragen, jeden anderen Schuh für immer in den Schatten stellen.

Seit Mitte der 1970er Jahre sorgt Manolo Blahnik mit seinen Kreationen für Aufsehen und Begeisterungsstürme. Vor allem, seit Ende der 90er Jahre „Sex and the City“ erstmals über die Bildschirme flackerte und Carrie Bradshaw nicht nur ihr Liebesleben, sondern auch ihren Fashion-Wahnsinn mit der Welt teilte. Fortan war Manolo Blahnik in jeder noch so abgelegenen Gegend ein Begriff.

Manolo Blahnik – der Mann, der Frauen und Schuhe versteht

Sein Vater hätte ihn gerne als Diplomaten gesehen, aber zur Freude aller Schuh-Liebhaber entschied er sich, nach einem kurzen Abstecher ins Literaturstudium, für die Kunstschule in Paris. Künstlerische Kreativität und die Arbeit mit seinen Händen war ihm wichtig, das wollte er zu seinem Beruf machen. Doch Paris war nicht seine Stadt, also zog es den gebürtigen Spanier einige Jahre später nach England. Das kreative Flair der Stadt sagte ihm schon mehr zu und er arbeitete vorübergehend als Fotograf.

1971 reiste er in die USA und traf dort auf die damalige Vogue-Chefin Diana Vreeland, die seine Entwürfe liebte und ihn in seinem Entschluss bestätigte: Manolo Blahnik muss Schuh-Träume wahr werden lassen. Sein Talent wurde alsbald erkannt und gewürdigt: Die Designer-Legende Ossie Clark bat ihn 1972, für seine nächste Runway-Show die Schuhe zu entwerfen. Es folgten Calvin Klein, Carolina Herrera, Zac Posen, Porenza Schouler und Dior. Der Rest ist Geschichte.

Auf die Frage hin, warum sein Künstler-Herz gerade für Damenschuhe schlägt, antwortete Manolo Blahnik im Interview mit der Harvard Business Review: „Weil sie ein Eigenleben haben. Stellt man sie irgendwo hin, betrachtet man sie immer irgendwie als Objekte. Ein Kleid hingegen muss man tragen. Ich liebe es außerdem, wie Menschen in Schuhen laufen, wie sie mit Schuhen ihre Füße schmücken. Schuhe erfrischen einfach das Leben. Sie unterhalten Frauen – oder eben auch ihre Männer.“

Simply the best!

Namen, die nach Märchen-Prinzessinnen klingen: Margolina, Andromaca, Molene oder Bakira. Namen von Schuhen, die feminine Eleganz und Zeitlosigkeit in sich vereinen. Ob Pumps, Mary Janes oder aber auch Stiefel oder sommerliche Sandalen – die Auswahl an Manolos, die als die bequemsten Schuhe der Welt gelten, ist groß. Hinzu kommen einzigartige Farben, stilistische Experimente und funkelnde Applikationen, die alleine schon als Schmuckstücke betrachtet werden können.

Und auch Sie haben sicher schon einmal von Sedaraby und Hangisi geträumt. Das sind keine Prinzen, sondern die zwei Manolo-Klassiker, denen auch Carrie verfallen ist. Der royalblaue Hangisi sorgte sogar dafür, dass die Großstadt-Prinzessin am Ende der Geschichte ihrem Prinzen ein „Ja“ entgegen hauchte.

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