Wimperntusche: Die Form der Mascara-Bürste ist entscheidend

am 03.02.2015 um 18:40 Uhr

Die Wimperntusche ist für die meisten Frauen wohl DAS Must-have im Kulturbeutel: Denn mit keinem anderen Beauty-Utensil kann man die Augen besser betonen und den Blick intensivieren. Dabei hat ein Jeder seine ganz individuellen Vorstellungen davon, wie der Wimpernkranz auszusehen hat und welchen Beitrag die Mascara dabei leisten soll: Mal soll sie die Wimpern perfekt definieren, dann für Volumen sorgen und die feinen Haare verdichten, extra-verlängernd wirken, pflegen und schützen, Tiefschwarz färben, nicht verklumpen, Schwung formen – oder gleich alles auf einmal. Neben der Textur, ist vor allem das Mascara-Bürstchen entscheidend und sorgt für den gewünschten Effekt und Look. Worauf Sie beim Kauf Ihrer nächsten Wimperntusche also achten sollten, das erfahren Sie hier und in der Bildergalerie .

Sie wundern sich, warum Ihre Wimperntusche nicht so tolle Wimpern formt, wie Sie sich erhofft haben und wie es die Werbung verspricht? Dann könnte das mit dem Bürstchen der Mascara zusammenhängen…

Gewünschter Effekt: Lange, „falsche“ Wimpern

Wer nicht auf gefälschte Wimpern zurückgreifen will und lieber seine eigene Pracht perfekt in Szene setzen möchte, benötigt eine Wimperntusche, die alle Register zieht und ein maximales Ergebnis erzielt. Die Wimpern sollen dramatisch und wie unecht aussehen, denn das sorgt erst für einen sexy Vamp-Blick. Doch nicht etwa mehrere Lagen Mascara sind hier die Lösung. Denn wer zu viel tuscht, läuft Gefahr, dass die Wimpern verkleben und alles andere als verführerisch aussehen. Die Wimperntusche soll also viel mehr den Kranz verdichten und optisch verlängern.

Bürstchenform: Mehr ist in diesem Fall auch mehr. Das Bürstchen sollte demnach lang und im Gegensatz zu anderen Wimpernbürsten im XXL-Format daher kommen. Durch dicke, gleichlange Drahtbürsten kann die Textur schnell und gleichmäßig auf die Wimpern gelangen, sodass zwei Schichten in den meisten Fällen ausreichen, um jede Wimper mit Tusche zu umhüllen.

Produkt: Zum Beispiel die „Bad Gal Lash“-Mascara von Benefit für etwa 24 Euro.

Gewünschter Effekt: Definierte, perfekt getrennte Wimpern

Für viele Frauen sind die berühmt-berüchtigten „Fliegenbeinchen“ ein wahrer Albtraum: Die Wimpern kleben aneinander, die Textur der Mascara verklumpt und setzt sich an einzelnen Haaren ab. Die Wimperntusche muss daher die einzelnen Haare trennen können und schnell trocknen, sodass gar nicht erst die Möglichkeit besteht, dass die Haare aneinander haften.

Bürstchenform: Schon die Form der Bürste kann hier entscheidend sein. Achten Sie darauf, dass die Borsten nicht zu eng beieinander stehen und die Bürste im besten Fall auf der einen Seitemit einem zusätzlichen Kamm versehen ist, der die Wimpern noch einmal trennt und präzises Auftragen ermöglicht.

Produkt: Zum Beispiel die „Infinito“-Mascara von Collistar für etwa 24 Euro.

Gewünschter Effekt: Schwungvolle Wimpern

Für echte Klimper-Wimpern gehören geschwungene Wimpern dazu und diese öffnen das Auge optisch. Die Wimpern können im Vorfeld natürlich mit einer Zange dementsprechend gebogen werden, allerdings kann hier das richtige Mascara-Bürstchen noch einmal für extra Schwung sorgen und diesen bestärken, sodass er den ganzen Tag über hält.

Bürstchenform: Für diesen Effekt sollte das Bürstchen bereits gebogen sein und einen leichten Schwung aufweisen. Durch die gekrümmte Form kann jedes kleinste Wimpernhaar erreicht und gleichmäßig geschwungen werden.

Produkt: Zum Beispiel die „Supercurl“-Mascara von Urban Decay für etwa 23 Euro.

Gewünschter Effekt: Tiefschwarze Wimpern

Die Intensität der Farbe kann dazu beitragen, wie die Wimpern optisch wirken. Vor allem ein sattes, deckendes Tiefschwarz verdichtet den Kranz und verstärkt den Blick. Die Farbwahl sollte für diesen Effekt daher auf Ultra-Black fallen, aber auch ein entsprechendes Bürstchen kann hier hilfreich sein.

Bürstenform: Die Borsten sollten eng beieinander stehen, etwa mittellang und von der Struktur etwas aufgeraut sein, sodass die Bürste extra viel Tusche aufnehmen kann.

Produkt: Zum Beispiel die „Extreme Dimension Back Extreme“-Mascara von Mac für etwa 25,50 Euro.

Gewünschter Effekt: Natürliche Wimpern

Gerade im Alltag sind XXL-Wimpern nicht immer die richtige Wahl, wenn es beispielsweise um einen seriösen Business- oder auch den angesagten Nude-Look geht. Ganz ohne Wimperntusche kann die Augenpartie allerdings schnell müde wirken, sodass eine dezente Akzentuierung in jedem Fall Sinn macht. Damit das Make-up natürlich frisch wirkt, kann bereits die Farbe der Tusche helfen und beispielsweise in Dunkelbraun gewählt werden.

Bürstchenform: Die Borsten sollten nicht zu lang sein, sondern viel mehr einheitlich kurz sein und dicht nebeneinander stehen. So gelangt nur wenig Wimperntusche auf das Bürstchen und das Auftragen kann besser kontrolliert werden.

Produkt: Zum Beispiel die „Wonder Perfect“-Mascara von Clarins für etwa 25 Euro.

Gewünschter Effekt: Voluminöse, dichte Wimpern

Wenn der eigene Wimpernkranz so manch eine Lücke aufweist und von Natur aus nicht allzu gut bestückt ist, kann mit einer entsprechenden Wimperntusche nachgeholfen und der Kranz optisch verdichtet werden.

Bürstchenform: Bürsten in Sanduhren-Form beispielsweise können jedes Haar mit Wimperntusche umhüllen, da die längeren Borsten am Ende der Bürste bis an die äußersten Wimpern kommen und die kürzeren in der Mitte für direktes Volumen am Ansatz sorgen.

Produkt: Zum Beispiel die „Phyto-Mascara Ultra Stretch“ von Sisley für etwa 48 Euro.

Entdecken Sie in unserer Bildergalerie verschiedene Wimperntuschen und erfahren Sie, welchen Effekt die jeweiligen Produkte erzielen.

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