Mascara-Mistakes: Diese Fehler machen Sie nur einmal!

am 08.02.2013 um 13:24 Uhr

Lange und pechschwarze Wimpern, ein präziser Schwung und die perfekte Definition jeder einzelnen Wimper. Faktoren, die für einen atemberaubenden Augenaufschlag sorgen, der manch einem die Knie weich werden lässt. Doch was so einfach scheint, birgt eine Menge Tücken. Denn der Weg zu perfekt getuschten Wimpern ist gesäumt mit einer Vielzahl von Dos und Don’ts.

Fliegenbeine, Mascarakrümel im Auge und schwarze Flecken auf dem Augenlid – Wimpern tuschen kann manchmal zur kleinen Herausforderung werden. Herausforderungen, die besonders nervenaufreibend sein können, wenn es einmal schnell gehen soll. Deshalb haben wir für Sie die größten Mascara-Mistakes zusammengefasst und mit hilfreichen Tipps versehen.

Vorsicht Wimpernzange!

Sie ist der Feind einer jeden Wimper – zumindest dann, wenn sie falsch angewendet wird und das ist der Fall, wenn Sie die Zange erst nach dem Tuschen ansetzen. Dann könnten Sie Ihre Wimpern auch gleich mit der Schere abschneiden, denn auf kurz oder lang werden Ihnen die empfindlichen Härchen nach und nach abbrechen. Durch das Tuschen werden diese nämlich härter und der Druck der Zange reicht aus, sie zu brechen. So geht’s richtig: Die Wimpern vor dem Tuschen sachte mit der Zange nach oben biegen und mindestens 30 bis 60 Sekunden gedrückt halten. Für einen längeren und geschmeidigen Halt können sie die Zange vorher auch mit einem Föhn anwärmen. Hier entsteht dann der gleiche Effekt wie beim Lockenstab und schon steht dem perfekten Augenaufschlag nicht mehr viel im Weg.

Weniger ist mehr!

Beim Make-up gilt natürlich: Mit der richtigen Grundierung ist der Kampf schon halb gewonnen. Allerdings sollten Sie dabei möglichst nicht die Wimpern mit einbeziehen. Rückstände von Cremes und Make-up auf den Wimpern sorgen nämlich dafür, dass die Mascara nicht halten kann und sich somit durch das Verlaufen der Mascara unschöne Ränder unter den Augen bilden. Besonders unschön sind auch die sogenannten Fliegenbeine, die entstehen, wenn Sie beim Wimperntuschen das Ende nicht finden können! Mascara sollte nämlich höchstens in drei Schichten aufgetragen werden, sonst verkleben die Wimpern schneller, als sie reagieren können. Die letzte Rettung bildet hier meist ein altes Mascarabürstchen, das in keinem Make-up-Schränkchen fehlen sollte. Ordentlich mit einem milden Shampoo ausgewaschen, kann dieses Bürstchen ein Mascara-Desaster vermeiden, denn mit ihm lassen sich die Klümpchen in der Regel ganz leicht ausbürsten.

Bitte mit Gefühl!

Schnelle Zick-Zack-Bewegungen, die Bürste möglichst am Wimpernkranz ansetzen, so dass jeder Millimeter Farbe abbekommt, und all dies möglichst mit ganz viel Gefühl. Wenn Sie zu grob und zu schnell die Mascara anlegen, kann es nicht nur dazu führen, dass Sie sich ins Auge pieken, sondern auch Spuren auf Ihrem Augenlid hinterlassen. Zwar lassen sich diese mit einem Wattestäbchen ganz leicht entfernen, doch gerade am Morgen zählt ja bekanntlich jede Sekunde!

Die richtige Handhabung

Ihre Mascara ist keine Luftpumpe! Vermeiden Sie es, den Bürstenstab mehrmals zu „pumpen“, denn dadurch gelangt nur unnötig Luft in den Behälter, die die Mascara austrocknet und verklumpen lässt. Klümpchen, die sich nachher auch auf Ihren Wimpern befinden und die auch entstehen, wenn Sie die Bürste am Rand abstreifen.

Und seien Sie ehrlich: Wie lange befindet sich die Mascara schon in ihrem Täschchen? Sie sind sich nicht sicher? Dann schnuppern Sie mal daran. Sollte diese leicht moderig riechen und zudem auch schon leicht trocken wirken, wird es Zeit, in eine neue Mascara zu investieren. In der Regel sollte dies alle drei bis sechs Monate geschehen, denn auch die Mascara-Bürste entwickelt sich mit der Zeit zu einer wahren Bakterienschleuder!

An die Augen denken!

Um Entzündungen zu vermeiden, sollten Sie ihre Mascara nicht nur regelmäßig ersetzen, sondern außerdem darauf verzichten, im Notfall die ihrer Freundin zu verwenden. Denn auch dort können sich Bakterien angesammelt haben, die im Extremfall zu einer unangenehmen Bindehautentzündung führen können. Ist diese überstanden, versteht es sich von selbst, dass nach Abklingen der Entzündung auch eine neue Mascara hermuss!

Zu guter Letzt, das alte Lied: Abschminken!

Auch und besonders für das Augen-Make-up gilt: Vor dem Schlafengehen unbedingt runter damit! Ansonsten können Mascara-Reste in die Augen gelangen, die Entzündungen hervorrufen. Außerdem laufen Sie Gefahr, dass Sie im Schlaf einige Ihrer immer noch getuschten Wimpern verlieren oder selbige so abbrechen, dass in Ihrem schönen Wimpernkranz große Lücken entstehen.

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