Let’s Get Physical: Die besten Massagen

am 07.06.2013 um 16:43 Uhr

Ein langer Tag im Büro geht zu Ende und beim Entspannen vorm Fernseher zu Hause stellen Sie fest, dass Sie total verspannt sind? Sie waren abends auf einem Konzert und standen zwei Stunden lang nur auf den Zehenspitzen, Kopf in den Nacken gelegt, um den heißen Rocker auf der Bühne kurz zu erspähen? Letzte Nacht müssen Sie sich irgendwie verlegen haben, denn der ganze Rücken schmerzt? Egal wie Sie sich verspannt haben, da hilft nur eines: eine entspannende Massage. Welche Arten es gibt, erfahren Sie hier.

Der Rücken schmerzt, der Nacken schmerzt, eigentlich tut ihnen alles weh: Warum auch immer Sie plötzlich verspannt sind, da hilft eigentlich nur eines: Massagen sind der beste und einfachste Weg, Verkrampfungen zu lösen und sich fast augenblicklich besser zu fühlen. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Arten vor und zitieren dabei nur allzu gern die fabelhafte Olivia Newton-John, wenn es heißt: „Let’s Get Physical“!

Shiatsu

Der japanische Name heißt auf Deutsch übersetzt „Fingerdruck“. Doch eigentlich wird dabei viel mehr eingesetzt, so sind Shiatsu-Massagen meist damit verbunden, dass der Masseur mit seinem ganzen Gewicht, speziell mit Ellbogen und Knie, versucht, eine energetische Verbindung zum Behandelnden aufzubauen. Dabei wird aus der Körpermitte heraus gearbeitet und mit rhythmischen Dehnungen und Rotationen die Verspannung gelöst. Neben dem entlastenden Effekt auf die Gelenke durch gezielte Anspannung sollen auch die inneren Organe bei Langzeit-Massagen positiv beeinflusst werden und auch die emotionale Stabilität wird gesichert. Eine Sitzung dauert meist bis zu einer Stunde und kostet ca. 60 Euro.

Lomi Lomi Nui

Diese Art der Massage stammt aus dem hawaiianischen Raum und heißt übersetzt so viel wie „starkes Kneten“. Auch hier werden mehr als nur die Hände eingesetzt, der Masseur arbeitet auch mit Unterarm und Ellbogen. Das Resultat einer Lomi Lomi soll eine harmonische Balance von Körper, Geist und Seele sein, denn das Lösen der körperlichen Blockaden hilft auch auf der seelischen Ebene. Mit fließenden Bewegungen, meist auch unter Einsatz von speziellen, duftenden Ölen, kreist der Masseur um den Tisch, wobei dem Rücken eine stets besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird, da hier nach hawaiianischem Glauben der Ort der Zukunft ist. Eine Sitzung dauert meist zwei Stunden und wird von hawaiianischen Klängen untermalt. Für die Spirituellen unter Ihnen.

Abhyanga

Diese Art der Massage dient weniger dem Lösen von Blockierungen, sondern mehr dem Entspannen. Die ayurvedische Massage wird dabei oftmals mit wärmenden Kräuterölen, klassisch auch Sesamöl, kombiniert und um die Energiepunkte des Körpers, die Marmapunkte, „herumgestrichen“, was der Name übersetzt heißt. Die Wellness- und Entspannungsmassage wirkt ausgleichend, energetisierend, nimmt Müdigkeit und gibt Kraft, festigt das Gewebe und vermindert Gelenkschmerzen.

Polarity

Auch hier sagt der Name eigentlich schon alles: Bei dieser Form der Massage steckt der Gedanke dahinter, dass die linke Körperhälfte einen positiven Energiepol, die rechte einen negativen Energiepol darstellt. Störungen bei diesen beiden Energieflüssen führen zu Krankheiten und Verspannungen. Damit die Energie frei fließen kann, entsteht wieder Harmonie und Wohlbefinden. Dazu behandelt der Masseur den Körper an festgelegten Punkten mit drei „Stärken“: sehr leicht (neutral), leicht (positiv) und fest (negativ). Sie ist somit eine Kombination aus Ayurveda und Osteopathie – westliche und östliche Medizin vereint, Plus und Minus ins Reine gebracht.

LaStone

Massagen mit heißen und kalten Steinen hingegen sollen bei körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen helfen und werden doch als Wellness-Behandlung angesehen und deswegen in der Regel nicht von der Krankenkasse bezahlt. Heiße, schwarze Basaltsteine, die in einem Wasserbad bei 60 Grad Celsius erwärmt wurden, und kalte, weiße Marmorsteine, die vorher auf Eis liegen, kommen bei der Therapie zum Einsatz. Die Wärme entspannt und die Kälte regt den Stoffwechsel an. Die Steine werden auf die Energiezentren gelegt – entweder der Therapeut massiert damit die wichtigen Körperpunkte oder mit einem Stein wird auf einen anderen geschlagen, der auf einem dieser wichtigen Punkte liegt. Dadurch entstehen Schwingungen, die bei Muskelschmerzen die Verhärtungen lösen können. Diese Vibrationen bei der eher schmerzfreien Klopftechnik können auch in tiefe und schwer zugängliche Stellen vordringen. Eine Teilkörperbehandlung dauert meist 45 Minuten und kostet ca. 20 Euro.

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