Sommer-Trend 2014

Die neuen Maxikleider: Verlängerung auf Orientalisch

am 18.06.2014 um 14:54 Uhr

Ja, Maxikleider sind weiß Gott nichts Neues und haben sich in den letzten Jahren zum absoluten Sommerklassiker etabliert. Trotzdem, und gerade deswegen, wird es Zeit für eine Veränderung im lässigen Oversized-Sommer. In diesem Jahr sehen die Maxikleider nämlich etwas anders aus als bisher und machen dabei eine durchaus ansehnliche Figur. Wir zeigen Ihnen die schönsten Modelle im neuen Trend in unserer Bildergalerie und wissen, welche Designer hinter dem Look des Morgenlands stecken.

Das Thermometer klettert fleißig bis an die 30-Grad-Marke. Zeit also, sich in Stoffe zu hüllen, die weder kleben noch einschneiden und das ein oder andere Überbleibsel-Röllchen aus dem Winter kaschieren.

Neue Länge, neue Schnitte, neue Kleider

Vorbei ist die Ära der semitransparenten Röcke, bei denen das Maxikleid bis kurz über das Knie mit einem blickdichten Stoff unterlegt war und dann bis zum Boden Transparenz erlaubte. Auch zweiteilige Kleider mit klar abgegrenztem Oberteil gehören der Vergangenheit an – irgendwie muss es ja auch femininer und erwachsener gehen. Ebenso hat die bis zum Boden reichende Länge weitestgehend ausgedient. Denn Kleider und Röcke sind, ähnlich wie Hosen, in diesem Sommer bis zum Knöchel geschnitten oder enden bereits auf Wadenhöhe.

Fernöstlicher Flair

Mit (wortwörtlich) musterhaftem Beispiel geht in diesem Sommer Roberto Cavalli voran, der für 2014 Maxikleider mit verträumten Stickereien in leichten Chiffon-Stoffen zeigte. Zugegeben, das unterscheidet sich noch nicht sonderlich von den bisherigen Optiken, ABER – und jetzt kommt’s – der Schnitt ist ein anderer. Das Maxikleid ist in diesem Sommer nämlich eine Mischung aus Tunika und Sommerdress. Die Form erinnert stark an traditionelle Untergewände, die auch heute noch ein gängiges Kleidungsstück im asiatischen Raum darstellen und sich nun auch als Kaftane unter die Europäer mischen. Typisch dafür sind nämlich ethnische Stickereien und Schnürungen im Taillenbereich. Schon einmal erlebten die Traditionskleider in den 60er und 70er Jahren durch Yves Saint Laurent und Valentino einen Hype und wurden zur Trend-Sommermode. Nun sind die Kaftan ähnlichen Kleider im verspielten Hippie-Look à la Brigitte Bardot zurück und zwar nicht nur auf Festivals, sondern im Sommer 2014.

Mehr ist mehr

In diesem Sommer lautet die Devise „mehr ist mehr“: Mehr Stoff, mehr Effekte, mehr Verführung, mehr Weiblichkeit. Die Liste der dem Trend folgenden Designer ist lang. Clare Waight Keller zeigte für Chloé weite Blusenschnitte im neuen, knöchellangem Gewand mit Taillenbetonung in fließend leichten Stoffen. Auch Asymmetrie ist bei ihr ein großes Thema, doch nicht etwa als mittlerweile veralteter „Vokuhila“-Schnitt, sondern an den Seiten lang und mittig kurz. Riccardo Tisci dekolletierte die Kleider tief und verpasste Ihnen die angesagten Ethnomuster für Givenchy. Auch Ralph Lauren und Jasper Conran bleiben dem weiten Stil mit fließenden Stoffen treu und gestalten diese elegant für den Abend mit One-Shoulder oder tief ausgeschnitten. Roberto Cavalli trieb es allerdings mit seinen feenhaften Entwürfen aus 1001 Nacht auf die Spitze.

Wir wollen es luftig

Ein entspannter Spaziergang am Strand, inklusive spontaner Abkühlung, ein Drink in der Roof-Top-Bar oder ein Essen im Außenbereich des Szenerestaurants. Es gibt tatsächlich für jede dieser Gelegenheiten ein Maxikleid im neuen Look – eins für den Strand, eins fürs Café und eins für den Abend. Somit bleibt, vor allem im Urlaub, der tägliche Stress um die Kleiderfrage aus.

Überzeugen Sie sich davon in unserer Fotoshow. Wir zeigen Ihnen die schönsten Maxikleider für den Sommer und die Looks der Designer.

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