Ernährung

Vorbereitung ist das halbe Leben: “Meal Prep” macht stressige Zeiten einfacher

am 18.06.2015 um 18:37 Uhr

Kennen Sie das? Sie wachen morgens auf und Ihr erster Gedanke gilt sofort dem vollen Terminplan, der mal wieder auf Sie wartet. Bei einem solch straffen Zeitmanagement können viele wichtige Dinge oftmals zu kurz kommen. Dazu zählt leider zum Beispiel auch regelmäßiges und ausgewogenes Essen. Denn geben wir es zu: Wenn die Mittagspause auf ein Minimum beschränkt werden muss, dann begnügen wir uns auch mit ungesundem Fast Food vom Imbiss um die Ecke oder lassen das Essen sogar ganz ausfallen. Damit wir aus dieser unschönen Routine ausbrechen, können wir uns das Leben mit „Meal Prep“ auch einfach leichter machen. Was das genau ist und welche Regeln dabei zu beachten sind, erklären wir Ihnen hier und in der Fotoshow .

Organisation ist das halbe Leben: Dieser Satz gilt nicht nur für die Koordination von Terminen oder das Aufräumen des Schreibtisches, auch in Sachen abwechslungsreicher Ernährung in Stresszeiten ist eine gute Vorausplanung viel Wert. Das „Meal Prep“-Konzept kann Ihnen dabei behilflich sein.

Was bedeutet „Meal Prep“?

Der Ausdruck „Meal Prep“ oder ausgeschrieben „Meal Preparation“ bedeutet im Deutschen so viel wie „die Vorbereitung von Mahlzeiten“. Hinter dem Namen steckt die Idee, dass die vorherige Zubereitung von Speisen, beispielsweise vor einer besonders stressigen Arbeitswoche, in der sonst kaum Zeit oder Muße für aufwendige Kochaktionen bleiben würde, sowohl eine ausgewogene Ernährung unterstützt als auch für etwas mehr zeitlichen Freiraum im Berufsalltag sorgt. So kann man beispielsweise einen ruhigen Sonntag dafür nutzen, um einige Mahlzeiten für die kommende Woche vorzukochen und bis zum jeweiligen Tag im Kühlschrank oder Gefrierfach zu lagern. Wenn Sie „Meal Prep“ auch einmal ausprobieren wollen, dann sollten Sie vor allem zu Beginn ein paar einfache Prinzipien beachten, um sich den Einstieg etwas leichter zu machen.

Die wichtigsten Regeln zum „Meal Prep“

Gerade als Neuling beim „Meal Prep“ kann es zu Beginn schwierig sein, das gesamte Essen oder auch nur einige Mahlzeiten im Voraus zu planen und zu kochen. Damit Sie nicht nach kurzer Zeit das Handtuch werfen, weil Ihnen der Aufwand zu viel erscheint, sollten Sie folgende Dinge beachten:

1. Nicht gleich eine ganze Woche vorbereiten: Lassen Sie es langsam angehen! Wenn Sie erst einmal eine oder zwei Mahlzeiten pro Woche vorbereiten, dann ist das doch schon mal ein guter Anfang. So können Sie auch gleich testen, ob Ihnen diese Vorbereitung liegt und Sie sich in stressigen Zeiten dadurch entlastet fühlen. Wenn das der Fall ist: Bleiben Sie am Ball! Heißt: Auch, wenn am Wochenende nicht allzu viel Zeit bleibt, bereiten Sie dennoch lieber ein bisschen was als gar nichts vor. Sie werden sich selbst noch dafür danken!

2. Keine neuen Rezepte ausprobieren: Kulinarische Experimente sollten Sie beim „Meal Prep“ erst einmal auslassen. Warum? Weil Sie sich damit nur selber Zeit rauben und womöglich unnötig stressen, wenn es nicht so gelingt, wie es laut Rezept sein sollte. Bereiten Sie also nur Speisen vor, die Sie gerne und oft kochen. Damit wissen Sie garantiert, dass das Ergebnis auch ohne großen Aufwand schnell gelingt und lecker ist.

3. Überlegen, wann die Vorbereitung am meisten Sinn macht: Haben Sie vor allem morgens keine Zeit für ein Frühstück? Oder ist es die Mittagspause, die Ihnen ohne Vorbereitung kaum möglich ist? Entscheiden Sie, zu welcher Tageszeit ein vorbereitetes Essen für Sie am besten zum Zeitsparen ist. Wenn Sie mittags also in der Regel etwas mehr Zeit haben, müssen Sie hierfür nicht zwingend schon zu Hause etwas vorkochen.

4. Die Speisen nicht immer komplett vorbereiten: Bei der Vorbereitung Ihrer Mahlzeiten sollten Sie sich keinen Stress machen, schließlich wollen Sie genau diesen umgehen und ihn nicht einfach auf die Vorbereitung vorverlegen. Statt eines fertigen Gerichts kann es auch schon hilfreich sein, sich die Zutaten nur zu portionieren oder Gemüse und Co. bereits klein zu schneiden. Auch so können Sie schon erheblich Zeit einsparen! Außerdem können auch Rohkost-Mahlzeiten ohne große Kochaktion ein leckerer Snack sein.

5. Die Eingewöhnungszeit beachten: Lassen Sie „Meal Prep“ zu einer Routine an gewissen Tagen in der Woche werden und geben Sie nicht gleich auf, wenn Sie mal keine Lust auf Küchenaktionen haben. So wie für fast alles im Leben, brauchen Sie auch für dieses Konzept eine gewisse Gewöhnungszeit. Mit der Zeit geht es Ihnen dann immer leichter von der Hand!

Gefällt Ihnen die Vorbereitungsidee? Dann sehen Sie nochmal alle wichtigen Fakten und Regeln zum „Meal Prep“ in der Fotoshow.

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