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Tops und Flops: Deutsche ESC-Teilnehmer

am 10.05.2016 um 08:24 Uhr

Stockholm (dpa) – In der Grand-Prix-Geschichte, die 1956 in der Schweiz begann, ist Deutschland ein Dauergast. Nur einmal – im schwarzen Eurovisions-Jahr 1996 – war kein deutscher Interpret dabei.

In den 60 Jahren gab es zwei Siege sowie etliche Platzierungen auf dem Treppchen für Deutschland – allerdings auch einige letzte Plätze. Eine Auflistung der Top-3-Kandidaten und der erfolglosesten Teilnehmer:

Die Gewinner:

– 1982 holte Nicole den ersten deutschen Sieg beim Grand Prix; im englischen Harrogate gewann sie mit der Ralph-Siegel-Komposition “Ein bißchen Frieden”

– 2010 sammelte Lena beim Finale in Oslo mit “Satellite” die meisten Punkte ein

Jeweils zweite Plätze belegten:

– 1980 Katja Ebstein mit “Theater” in Den Haag

– 1981 Lena Valaitis mit “Johnny Blue” in Dublin

– 1985 Wind mit “Für alle” in Göteborg

– 1987 Wind mit “Laß die Sonne in Dein Herz” in Brüssel

Jeweils auf Rang drei kamen:

– 1970 Katja Ebstein mit “Wunder gibt es immer wieder” in Amsterdam

– 1971 Katja Ebstein mit “Diese Welt” in Dublin

– 1972 Mary Roos mit “Nur die Liebe läßt uns leben” in Edinburgh

– 1994 MeKaDo “Wir geben ‘ne Party” in Dublin

– 1999 Sürpriz “Reise nach Jerusalem – Küdüs’e seyahat” in Jerusalem

Die erfolglosesten deutschen Teilnehmer:

– 2005 Gracia holte mit “Run & Hide” in Kiew vier Punkte

– 1974 Cindy & Bert schafften mit “Die Sommermelodie” in Brighton drei Punkte

– 1995 Stone & Stone bekamen mit “Verliebt in Dich” in Dublin einen Punkt

– 1964 Nora Nova blieb mit “Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne” in Kopenhagen bei null Punkten

– 1965 Ulla Wiesner bekam mit “Paradies, wo bist du?” in Neapel null Punkte

2015 landete Ann Sophie mit “Black Smoke” in Wien mit null Punkten auf dem letzten Platz

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