Trend 2015

Mini-Mini-Format, aber riesiger Trend-Faktor: Die Micro-Bags kommen!

am 04.08.2015 um 17:29 Uhr

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, in der Handtaschen gar nicht groß genug sein konnten? Als mahnendes Beispiel haben wir hier wohl immer noch Kim Kardashian mit ihrer XXXL Birkin Bag im Kopf. Nach und nach wurden die It-Bags dann allerdings immer kleiner und inzwischen hat sich der Trend in die entgegengesetzte Richtung verkehrt. Jetzt können die Taschen gar nicht klein genug sein. Nicht Mini, sondern Micro! Erfahren Sie alles zu diesem neusten Handtaschen-Trend hier und in der Fotoshow .

Handtasche ist nicht gleich Handtasche – nicht nur ein Fakt, sondern auch ein willkommenes Argument, die private It-Bag-Sammlung regelmäßig um ein neues Stück zu erweitern. Oder?

Mini war gestern, jetzt kommt Micro

Der Trend hin zur kleinen Tasche zeichnete sich ja schon ab, aber nun gehen die Designer und großen Labels einen Schritt weiter. Micro heißt hier das Stichwort. Maximal 20 Zentimeter breit sind die kleinen Handtaschen – und hier sprechen wir schon über größere Micro-Modelle. Manche sind sogar so klein, dass nicht mal mehr ein Smartphone hinein passt.

All unsere üblichen Taschen-Verdächtigen sind übrigens mit an Bord und so finden wir aufwendig verzierte Micro-Bags bei Dolce & Gabbana, kleine Mini-Mes der zeitlosen Kassenschlager von Chanel und Louis Vuitton sowie schlichte Zurückhaltung bei Chloé und Tom Ford. Absoluter Streetstyle-Favorit ist allerdings momentan die Micro Peekaboo von Fendi, die gerne auch als Accessoire an größere Taschen gehangen wird, denn hier finden vielleicht gerade mal ein bisschen Geld und der Haustürschlüssel Platz.

Machen Micro-Modelle überhaupt Sinn?

In puncto Handtaschen über Sinn zu sprechen, ist eigentlich absolut überflüssig. Der Sinn ist, dass Micro-Taschen schön sind. Mehr muss man dazu auch gar nicht sagen und das können Sie auch genau so Ihrem Liebsten erklären, wenn er Ihre nächste Investition mal wieder für unnötig hält. Wer sich für eine Micro-Bag entscheidet sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass hier Sinn fürs Wesentliche gefragt ist! Bedeutet: Kreditkarte, Lippenstift und Schlüssel, im besten Fall auch noch das Smartphone – mehr passt nicht in die Micro-Bag. Aber um Praktikabilität geht es hier auch nicht und notfalls lassen sich die kleinen Taschen auch optimal mit größeren Modellen kombinieren.

Micro-Pro: Durch das Beschränken aufs Wesentliche fühlen Sie sich nicht nur befreiter, sondern tun gleichzeitig auch etwas für Ihre Gesundheit. Voll gepackte XXL-Taschen mit denen Sie gut und gerne von jetzt auf gleich das Land verlassen können, sind nämlich schlecht für den Rücken und die Haltung!

Micro Styling-Tipp: Füllige Frauen sollten die ganz kleinen Modellen jedoch lieber links liegen lassen. Denn wenn schon kleine Taschen dafür sorgen, dass man insgesamt dicker wirkt, dann gilt das für Micro-Taschen erst recht. Handtaschen sollten immer zur Proportion des Körpers passen. Doch das bedeutet nicht, dass kurvige Frauen komplett auf die Micro-Modelle verzichten müssen. Machen Sie es wie die Fashionistas und binden Sie Ihre Micro-Bag einfach an Ihre „normale“ Handtasche. So haben Sie die wichtigen Dinge wie Geld und Co. immer schnell griffbereit.

Micro-Missverständnis: Und nun die schlechten Nachrichten zum Schluss. Wer denkt, dass die Micro-Modelle um einiges preiswerter sind als ihre großen It-Bag-Geschiwster, der täuscht sich gewaltig. Die Preis-Unterschiede sind in der Regel nur micro- bis minimal.

In unserer Fotoshow haben wir nun die schönsten Micro-Bags für Sie zusammengestellt.

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