Winter-Trend

Mit Hut und Haaren: Fünf elegante Hut-Trends für den Winter und die passenden Frisuren

am 31.01.2014 um 18:22 Uhr

Der Hut ist längst ein alter Hut, denken Sie? Dann sollten Sie jetzt aber ordentlich auf der Hut sein! Ob verspielter Fedora, elegantes Barett oder der nostalgische Glockenhut – mit dem richtigen Accessoire auf dem Kopf, gehen Sie mit Ihrem Look im Handumdrehen vollkommen neue Wege. Da diese gerade eher durch verschneite und eisige Winterlandschaften führen, zeigen wir Ihnen heute hier und in unserer Fotoshow fünf Hut-Trends, die sich optimal in Ihre Wintergarderobe einfügen und verraten außerdem, welche Frisur welchem Hut-Modell am besten zu Gesichte steht.

Aus dem Hut gezaubert haben wir heute für Sie einen ganz besonderen Fashion-Exkurs. Denn auch wenn der Hut gerne dazu verwendet wird, die verhassten Bad Hair Days zu kaschieren, wollen wir Ihnen heute verraten, wie Stock und Hut – Entschuldigen Sie – Haar und Hut eine harmonische Einheit bilden können.

Mit Zopf, Charme und Melone

Lange Zeit alleiniges Erkennungsmerkmal von Charlie Chaplin, hat sich die Melone in den letzten Jahren vor allem zum Lieblingsaccessoire der stylischen Hipster-Generation entwickelt. Lässig und meistens in Schwarz zu Jeans-Looks und Lederjacke kombiniert, funktioniert der Look zwar auch für Nicht-Hipster, unser Melonen-Trend geht allerdings in eine andere Richtung. Denn was brauchen triste Wintertage am meisten? Richtig. Ausreichend Farbe. Deswegen kommt die charmante Melone nun in einem auffälligen Pink daher und wird ganz im britischen Chic etwas tiefer am Hinterkopf getragen. Lassen Sie diesen Hut für sich sprechen und halten Sie den Rest des Outfits in Schwarz und Grau. Falls Sie allerdings nicht ganz so weite Wege zurücklegen müssen, setzen Sie das Farbspiel mit farblich passenden Pumps fort.

Und die Haare?

– Je nachdem, welche Frisur Sie Ihr Eigen nennen. Ein Bob oder Clavi-Cut sieht zur Melone allerdings besonders gut aus. Ganz zu schweigen von ganz kurzen Haaren à la Pixie und Co. Zu lange Haare, die offen getragen werden, könnten dem Hut hingegen schnell die Show stehlen. Deswegen sollten Sie langes oder lockiges Haar entweder zu einem tiefen Knoten im Nacken binden oder Sie kämmen es komplett auf eine Seite – entweder als lockeren Zopf oder gerne auch in Form einer zerzausten Fischgrätenfrisur.

Ab ins Barett

Ralph Lauren oder DSquared2 machen es vor: Der Hut, der eine Mischung aus militärischem Charme und französischem Esprit darstellt, darf gerne wieder zu femininen Kleidern oder Marlene-Hosen kombiniert werden. Dabei wird zwar jedem Look sofort eine gewisse Strenge zuteil, aber wenn Sie wie die Designer von DSquared zu einem verspielten Animal-Print greifen, sieht die Hut-Geschichte schon ganz anders aus. Diesem Vorschlag folgen wir doch gerne und greifen für Sie zum beerenfarbenen Animal-Barett, welches zu einem schwarzen Kleid, einem taillierten schwarzen Mantel und ebenfalls schwarzen Stiefeln seine tierisch gute Wirkung erzielt. Allerdings nur unter einer Voraussetzung: Getragen wird dieses, ganz wie es sich gehört, zu einer Kopfseite geneigt.

Und die Haare?

Frauen mit langen Haaren sind hier klar im Vorteil, denn Sie können den dramatischen Diven-Effekt mit der richtigen Frisur noch unterstreichen: „Très chic“ heißt hier die Devise und das sollte auch die Frisur zum Ausdruck bringen. Kämmen Sie Ihr Haar zum Seiten- oder Mittelscheitel auf eine Kopfseite und binden Sie es zusammen. Nun wird das Haar Strähne für Strähne mit einem Stielkamm auftoupiert bis der Zopf nur noch ein buschiges Etwas ist, das Sie mit ausreichend Haarspray etwas fixieren. Jetzt beginnen Sie damit, die Haare mit Klemmen zu einem lockeren Dutt zu stecken. Et voilà! Fertig ist die optimale Barett-Frisur.

Süßer die Glocken nie klingen

Gut, eine Glocke reicht in diesem Falle natürlich. Der Glockenhut hat seinen Namen nämlich genau deswegen, weil er eben nun mal irgendwie so aussieht wie die schweren aber lieblich klingenden Instrumente. Besonders in den 1920er Jahren verlieh er den schwingenden Kleidern und frechen Kurzhaarfrisuren des goldenen Jahrzehnts einen eleganten Touch und darf heute nicht nur zurück auf die Laufstege von Hervé Léger und Co., sondern gerne auch auf verschneite Winterstraßen. Da sich der Hut wie eine Glocke über Ihren Kopf legt, ist dieser – inklusive der Ohren – auch gleich vor eisiger Kälte geschützt. Farblich sind bei diesem Hut-Trend keine Grenzen gesetzt, weshalb wir uns für ein lilafarbenes Modell entschieden haben. Da kommt es schon wie gerufen, dass wir in der neusten Acne-Kollektion einen farblich passenden Hosenanzug gefunden haben. Jetzt bedarf es nur noch eines langen, schwarzen und vor allem warmen Mantels und ihr Glockenhut steht Ihnen gut.

Und die Haare?

Ob kurz oder lang, lockig oder glatt – der Glockenhut sieht zu jeder Frisur gut aus. Einen besonders effektvollen Auftritt legen Sie allerdings hin, wenn Sie langes Haar zu großen Locken formen, die sich voluminös ihren Weg aus dem Hut bahnen. Falls Sie es lieber etwas verspielter mögen: Teilen Sie Ihr Haar in zwei Partien und flechten Sie es im unteren Drittel zum Brustkorb hin. Danach die beiden Zöpfe nur noch etwas auseinanderziehen, sodass ein gewollter undone Look entsteht.

Sie wollen jetzt auch gut behütet durch die restlichen Wintertage kommen und sind gespannt, welche zwei Hut-Trends wir noch zu Outfits und Haaren gestylt haben? Dann werfen Sie einen Blick in unsere Fotoshow und entdecken Sie diese und weitere Looks mit winterlichen Hüten .

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