Top 10 Modefilme, die frau gesehen haben muss!

am 14.05.2013 um 11:58 Uhr

Gute Filme sind wie ein Geschenk an unseren intellektuellen Geist. Ein Fest für die Augen, Ohren, Herz und Seele – sie bringen uns zum Träumen, zum Lachen und zum Weinen. Viele fesseln uns und lassen uns nach Tagen nicht mehr los, andere inspirieren uns und verändern unser Leben. Ob Audrey Hepburn in „Breakfast at Tiffany’s“ oder Natalie Portman als „Black Swan“, diese Charaktere und ihre Kostüme begeistern. Wir haben für Sie eine Liste der zehn besten Modefilme erstellt, die frau auf jeden Fall gesehen haben muss.

Funny Face – Ein süßer Fratz (1957)

Die wunderschöne Audrey Hepburn und der charismatische Fred Astair glänzen in den Hauptrollen dieser romantischen Komödie. Der Film erzählt die Geschichte von Jo Stockton (Audrey Hepburn), eine unscheinbare Buchhändlerin, die von dem Fotografen Dick Avery (Fred Astaire) entdeckt wird und als neues, außergewöhnliches Covergirl für das Modemagazin Quality vorstellt. Ein urkomischer und turbulenter Film, der neben einer Liebesgeschichte auch mit einem zwinkernden Auge über die Modeindustrie der 60er Jahre erzählt. Die eleganten Roben wurden von Hubert de Givenchy und Edith Head entworfen und bringen jede Frau zum Schwärmen.

Frühstück bei Tiffany (1961)

Audrey Hepburn in der Rolle der naiven und exzentrischen Holly Golightly begeistert von Anfang bis Ende, nicht nur wegen ihrer atemberaubenden Outfits, sondern auch in ihrer Interpretation eines extrovertierten Partygirls, deren Ziel es ist, einen reichen Mann zu heiraten. Doch ihre Gefühle für ihren attraktiven Nachbarn Paul Varjak, gespielt von George Peppard, bringen ihre Pläne ins Schwanken. Das „Little Black Dress“ von Givenchy, welches Hepburn in der Anfangsszene trägt, ging in die Film- und Modegeschichte ein und wurde das berühmteste „kleine Schwarze“ aller Zeiten. Auch ihre Oversized-Sonnenbrille von Oliver Goldsmith ist noch bis heute Kult.

Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft (2009)

Niemand hat bis dato Coco Chanel so fabelhaft inszeniert wie die französische Schauspielerin Audrey Tautou. „Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft“ erzählt die Geschichte von der französischen Modedesignerin Gabrielle Chanel, bevor sie zur Ikone Coco Chanel wurde. Wer sich vorab etwas mit Chanel beschäftigt hat, wird diesen Film sehr zu schätzen wissen. Hier und da finden sich Elemente wieder, die unsere Mode massiv beeinflusst haben – das gestreifte Fischermanns-Oberteil oder das schlichte schwarze Kleid. Man erkennt viele Charakterzüge von Coco, die später maßgeblich ihre Art zu designen geformt haben.

Diana Vreeland – The Eye Has to Travel (2013)

Dieser Dokumentarfilm über die berühmteste Moderedakteurin der US-Vogue Diana Vreeland ist ein absolutes Must-See für alle Modeliebhaber. Auf witzige und herzerwärmende Weise wird die Lebensgeschichte der extravaganten Mode-Ikone erzählt und ist mehr als inspirierend.

Who Are You, Polly Maggoo? (1966)

Ein französischer, satirischer Film von William Klein, der die Modewelt und ihre Exzesse gehörig auf die Schippe nimmt. Wir lieben Mode, keine Frage, aber nichts ist perfekt, daher macht es Spaß, ab und zu mal die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen. Satire hin oder her, der künstlerische Aspekt steht außer Frage und  macht diesen Film umso sehenswerter. Der Film  handelt von dem Supermodel Polly Maggoo (Dorothy McGowan), das von einem französischen Fernseh-Team durch Höhen und Tiefen der Modewelt begleitet wird. Die Rolle der Moderedakteurin Miss Maxwell ist an Diana Vreeland angelehnt.

The Great Gatsby (1974 und 2013)

An die Verfilmung des Romans „The Great Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald haben sich schon viele versucht, doch erst die Version von 1974, mit Mia Farrow als Daisy und Robert Redford als den mysteriösen Gatsby, ging für immer in die Filmgeschichte ein. Die Kostüme wurden von Theoni V. Aldredge entworfen und wurden mit einem Oscar ausgezeichnet. Die aufregenden Kostüme der Flapper-Girls sind mehr als einmal Inspirationsquelle für Marc Jacobs, Etro und Gucci gewesen. Auch das Remake mit Leonardo DiCaprio und Carey Mulligan wird sehnsüchtig erwartet und verspricht den Erfolg von 1974 zu übertrumpfen, von den Kostümen ganz zu schweigen.

The September Issue (2009)

Der Dokumentarfilm lässt uns hinter die Kulissen der wichtigsten Ausgabe der Vogue schauen: The September Issue. Sowohl Chefredakteurin Anna Wintour, als auch Creative Director Grace Coddington gewähren tiefe Einblicke in die komplexen Arbeitsprozesse des amerikanischen Modemagazins. Zahlreiche Legenden der Mode, wie Karl Lagerfeld, Oscar de la Renta und John Galliano, sind in diesem Film ebenfalls vertreten.

Black Swan (2011)

Nina Sayers, gespielt von Natalie Portman, ist eine ambitionierte Balletttänzerin und übernimmt die Hauptrolle für die Neu-Aufführung von „Schwanensee“ ihres Ballett-Ensembles. Der Film befasst sich mit dem physischen und psychischen Erfolgsdruck, dem die professionelle Tänzerin tagtäglich ausgesetzt ist und wie sie sich letzten Endes damit selbst in den Wahnsinn treibt. Auch wenn dieser Film von Darren Aronofsky wenig mit Mode zu tun hat, sind die Kostüme von Amy Westcott sehenswert  und inspirierten kurz darauf die Kollektionen von Chanel und Alexander McQueen. Ein gnadenloser und grandioser Film, der seine Spuren hinterlässt.

A Single Man (2009)

Nachdem Tom Ford genug von Mode hatte, feierte er 2009 sein Regierdebüt mit „A Single Man“, eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Christopher Isherwoods. In den Hauptrollen glänzen Colin Firth als George Falconer und Julianne Moore als Falconers beste Freundin Charley. Der Spielfilm erzählt die Geschichte vom homosexuellen College-Professor George Falconer, der mit dem plötzlichen Tod seines langjährigen Partners Jim zu kämpfen hat. Während er seinen Selbstmord plant, werden an einem Tag die Interaktionen mit den Menschen in seinem Leben geschildert. Die Kulisse wurde vom „Mad Men“-Team auf die Beine gestellt und die Kostüme von Arianne Phillips entworfen, bei denen Mr. Ford sicherlich auch seine Hände im Spiel hatte. Ein besonderer und zahlreich ausgezeichneter Film, der zum Nachdenken anregt und uns in eine bittersüße, melancholische Stimmung versetzt.

Der Teufel trägt Prada (2006)

Neben „Sex and the City“ der wohl bekannteste Mode-Spielfilm der letzten Jahre: Meryl Streep begeistert als Miranda Priestly, Chefredakteurin der Modezeitschrift Runway. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Lauren Weisberger, einer ehemaligen Assistentin von Anna Wintour.  Augenblicklich wurde ein Zusammenhang zwischen der Figur der Miranda Priestly und Anna Wintour vermutet, dieser wurde jedoch nie bestätigt. Dass die gefürchtete Chefredakteurin der Vogue sehr wohl einen Sinn für Humor besitzt, stellte sie auf der Filmpremiere unter Beweis, als sie zu dieser ganz in Prada gekleidet kam. Das mehrfach ausgezeichnete Kostümdesign gestaltete Patricia Fields und ist aufgrund der Kollaboration mit zahlreichen Modehäusern bislang das teuerste Kostümdesign der Filmgeschichte.

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