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Das W Magazine kürt: Die besten Performances des Jahres 2014!

am 08.02.2015 um 15:04 Uhr

Julianne Moore in „Still Alice”, Shailene Woodley in „Das Schicksal ist ein mieser Verräter”, Benedict Cumberbatch und Keira Knightley in „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“, Amy Adams in „Big Eyes“, Bradley Cooper in „American Sniper“, Meryl Streep in „Into the Woods“ und Scarlett Johansson in „Under the Skin“: Das sind nur einige wenige, der nun vom W Magazine gekürten 37 herausragendsten, schauspielerischen Leistungen des Jahres 2014. In der heiß erwarteten und stets eindrucksvoll inszenierten „Movie Issue“ setzt das amerikanische Lifestyle-Magazin auch dieses Jahr wieder die Crème de la Crème der Schauspiel-Liga in Szene. Starfotograf der diesjährigen Ausgabe ist Tim Walker, der sich mit seinen phantasievollen, exzentrischen Shootings bereits einen Namen gemacht hat. Entdecken Sie alle der sieben aufregenden „Movie Issue“-Cover sowie weitere Kostproben Walkers hier in unserer Bildergalerie.

Letztes Jahr zierten unter anderem Jennifer Lawrence, Cate Blanchett, Amy Adams, Matthew McConaughey und Lupita Nyong‘o als wichtigste Performer 2013 das Februarcover, ganz im nostalgischen, femininen 50er-Jahre-Stil von Star-Fotograf Juergen Teller inszeniert. Dieses Jahr ist die Cover-Reihe um einiges exzentrischer, was auch am experimentierfreudigen Tim Walker liegen könnte. Außerdem ist die Liste der ‚herausragenden‘ Leistungen um einiges länger:

Who’s who: Die 37 besten Performances des Jahres

Sieht man einmal von den allseits präsenten Fantasy-Epen wie Tribute von Panem oder Der Hobbit ab, dann war 2014 ein Jahr der Inszenierung von Authentizität: Historische Narrationen, biographische Inspirationen und realistische Figuren in realistischen Szenarien dominierten die internationalen Kinos. Eddie Redmayne porträtierte mit einer unglaublichen Liebe fürs Detail den genialen Physiker Stephan Hawking in „Die Entdeckung der Unendlichkeit“, Reese Witherspoon verkörperte unter großem Körpereinsatz die Autorin Cheryl Strayed in „Der große Trip – Wild“, die sich im Alter von 26 Jahren auf eine unglaubliche 1,100 Meilen lange Wanderung entlang des weltweit berüchtigten Pacific Crest Trails begab, um den frühen Tod ihrer Mutter zu verarbeiten.

Derweil widmete sich Benedict Cumberbatch dem in Vergessenheit geratenen, brillanten Mathematiker Alan Turing in dem Kriegshistoriendrama „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“, während Amy Adams der amerikanischen Künstlerin Margaret Keane im Drama „Big Eyes“ Leben einhauchte.

Was diese und auch alle weiteren der 37 besten Performances des Jahres gemeinsam haben, sind eine Verortung in der Realität und damit auch eine Rückkehr aus allzu Science Fiction dominierten Phasen. Neben den zahlreichen geschichtstreuen und biographischen Drehbüchern, lassen sich zahlreiche realistische Plots ausmachen: Michael Keaton, Emma Stone und Edward Norton spielten in dem Backstage-Drama „Birdman“ mit dem Untertitel „Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit“ facettenreiche Figuren, die in einen Mahlstrom zwischen Egozentrik, Ehrgeiz und Kreativität gefangen sind.

Tim Walker: Inszenierung einer Künstler-Maskerade

Tim Walker, der Fotograph der diesjährigen „Movie Issue“ schien gerade die Übermacht der ernsten, biographischen Film-Einschläge in eine surreale Atmosphäre entführen zu wollen. Der Brite ist mit seinen phantasievollen, exzentrisch inszenierten Fotoshootings bereits international bekannt geworden: Die Figur des exaltierten Mannequins und traurigen Clowns mit elegant-französischem Anstrich, sowie eine entrückte ‚Alice-im-Wunderland‘-Atmosphäre, gehören zu seinem künstlerischen Fingerabdruck. Für dieses spezielle Shooting ließ sich Walker von den Bildern des ebenfalls britischen Künstlers David Hockney inspirieren, der sich mit Vorliebe dem Motiv des sonnendurchfluteten, überbunten Los Angeles der 70er-Jahre gewidmet hat.

Entdecken Sie alle der sieben aufregenden Cover der „Movie Issue“ hier in unserer Bildergalerie.

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