Fashion-Stars

Die Kleider der MTV Video Music Awards 2014: Viel Haut und wenig Farbe

am 25.08.2014 um 15:08 Uhr

Sex sells! Regel Nummer 1 im Handbuch für erfolgreiche Promi-Damen. Denn je weniger Stoff sich am berühmten Traumkörper befindet, desto mehr Titelseiten wird eben dieser füllen. Gesagt, getan. Auf dem roten Teppich der diesjährigen MTV Video Music Awards im kalifornischen Inglewood zeigten sich Ladies wie Rita Ora, Jennifer Lopez oder Amber Rose mal wieder von ihrer freizügigsten Seite und stellten selbst die sonst so skandalsichere Miley Cyrus in den Schatten. Erfahren Sie hier und in der Fotoshow, welche Ladies zu welchen Fashion-Mitteln griffen, um auf dem roten Teppich möglichst viele Schnappschüsse zu ernten.

Es ist das Highlight der Musik-Branche: Seit 1984 werden bei den MTV Video Music Awards die besten Musik-Videos des Jahres gekürt. Ein Spektakel nicht nur für Musik-Fans, sondern auch für Mode-Fans eine wahre Fundgrube. Hier wurden bereits legendäre Fashion-Momente begründet und so erinnern wir uns mit Ehrfurcht an Madonnas Auftritt zum Song „Like A Virgin“ im Jahr 1984 und das dazugehörige Outfit, bestehend aus weißer Spitzen-Korsage, weißem Tüllrock mit Polka Dots und dem legendären „Boy Toy“-Gürtel.

Die Farben des VMA-Abends

Ganz im Gegensatz zum sonst so bunten und glitzernden Musik-Business, setzten die Ladies auf dem roten Teppich der MTV Video Music Awards 2014 eher auf fast schon farbliche Konformität. Die Klassiker-Farben Schwarz und Rot waren hier nämlich die am häufigsten gewählten Töne für die Outfits des Abends. Lediglich „Vampire Diaries“-Star Nina Dobrev entschied sich für beide Farben in Form eines eng anliegenden Kleides von Zuhair Murad mit Schlitz an der Vorderseite und einem raffinierten Oberteil, dessen rote Stoffbahnen durch eine Art Korsage liefen und dann in schwarzer Form ins Kleid übergingen.
Alles auf die rote Karte setzte hingegen Sängerin Rita Ora, die uns in ihrem roten Seidenkleid mit Negligé-Charme von Donna Karan Atelier ein wenig an Cartoon-Legende Jessica Rabbit erinnerte. Ein seitlicher Schlitz bis fast zum Bachnabel, der Rücken tief ausgeschnitten und ein atemberaubendes Dekolleté machten Rita Ora definitiv zum sexy Hingucker des Abends.

Die Schnitte des VMA-Abends

Geschlitzte Tatsachen, Bauchfreiheit und Beine in den Mittelpunkt – auch so könnte man den Fashion-Überblick der MTV Video Music Awards kurz und knapp zusammenfassen. So setzten Sängerin Demi Lovato (rotes Kleid von Lanvin), Jennifer Lopez (Kleid in Silber-Metallic von Charbel Zoe) und Kylie Jenner (schwarzes Kleid) in ihren geschlitzten Roben auf den berühmt-berüchtigten „Angelina Jolie“-Moment und präsentierten beim Posieren auf dem roten Teppich zumindest eines ihrer durchtrainierten Beine. Diese konnten wir allerdings auch bei Nicki Minaj, Taylor Swift oder Supermodel Joan Smalls bewundern. Vor allem Taylor Swift setzte in ihrem ultrakurzen Jumpsuit von Mary Katrantzou ihre langen Traumbeine perfekt in Szene.
Miley Cyrus, Jessie J oder Lucy Hale griffen hingegen auf den Crop-Effekt zurück und zeigten statt Bein lieber ein wenig ihrer Körpermitte.

Die Highlights des VMA-Abends

Legendär, wenn auch nicht der Top-Fashion-Moment des Abends, war die Kleiderwahl von Sängerin Katy Perry. Die bewies nämlich mit Rapper Riff Raff an ihrer Seite jede Menge Fashion-Humor und versetzte uns schlagartig ins Jahr 2001 zurück. Bei den American Music Awards entschied sich das damalige Traumpaar, bestehend aus Justin Timberlake und Britney Spears, nämlich für einen Partner-Look der besonderen Art und hüllte sich von Kopf bis Fuß in Jeans. Dreizehn Jahre später neu aufgelegt durch Bling-Bling-Varianten aus dem Hause Versace und am Körper von Katy Perry und Riff Raff. Ein Fashion-Moment, der beweist, dass so ein Red-Carpet-Event durchaus auch einmal von der humorvollen Seite angegangen werden kann.
Weniger modisch, dafür aber umso rührender, war allerdings das kleine Familientreffen auf der Bühne. Wenn auch perfekt inszeniert, so mussten wir bei Beyoncés Schmuserei mit Ehemann Jay-Z und Töchterchen Blue Ivy doch ein kleines Tränchen verdrücken.

Die Gewinner des VMA-Abends

Video of the Year
Miley Cyrus — “Wrecking Ball”
Best Male Video
Ed Sheeran (featuring Pharrell Williams) — “Sing”
Best Female Video
Katy Perry (featuring Juicy J) — “Dark Horse”
Artist to Watch
Fifth Harmony — “Miss Movin’ On”
Best Pop Video
Ariana Grande (featuring Iggy Azalea) — “Problem”
Best Rock Video
Lorde — “Royals”
Best Hip-Hop Video
Drake (featuring Majid Jordan) — “Hold On, We’re Going Home”
MTV Clubland Award
Zedd (featuring Hayley Williams) — “Stay the Night”
Best Collaboration
Beyoncé (featuring Jay-Z) — “Drunk in Love”
Best Direction
DJ Snake and Lil Jon — “Turn Down for What” (Directors: DANIELS)
Best Choreography
Sia — “Chandelier” (Choreographer: Ryan Heffington)”
Best Visual Effects
OK Go — “The Writing’s on the Wall” (Visual Effects: 1stAveMachine)
Best Art Direction
Arcade Fire — “Reflektor” (Art Director: Anastasia Masaro)
Best Editing
Eminem — “Rap God” (Editor: Ken Mowe)
Best Cinematography
Beyoncé — “Pretty Hurts” (Directors of Photography: Darren Lew and Jackson Hunt)
Best Video with a Social Message
Beyoncé — “Pretty Hurts”
Best Lyric Video
5 Seconds of Summer — “Don’t Stop”
Michael Jackson Video Vanguard Award
Beyoncé

Entdecken Sie in unserer Fotoshow die Fashion-Highlights der MTV Video Music Awards 2014 von Beyoncé, Jennifer Lopez, Rita Ora und Co .

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel