Müde Augen adé – Beauty-Tipps für einen wachen Blick

am 19.12.2012 um 16:43 Uhr

Es gibt solche Tage, da kommt wirklich alles auf einmal: Das Dröhnen des Weckers lässt einen erkennen, dass die Nacht aus welchen Gründen auch immer mal wieder viel zu kurz war, die Müdigkeit spüren Sie bereits vor dem ersten Augenaufschlag in den Knochen und als wäre das alles nicht schon schlimm genug, findet all dies auch noch seine Bestätigung beim morgendlichen Blick in den Spiegel.

Kleine, müde Augen, die Ihnen da entgegen blicken, angeschwollene Lider und im schlimmsten Fall werfen auch noch dunkle Schatten ein schlechtes Licht auf Ihren sonst so strahlenden Blick. Die erste Hürde, die einem frischen Start in den Tag im Weg steht. Aber das Gute an Hürden ist, dass sie mit ein wenig Anlauf zu überwinden sind. Durch ein paar einfache Tricks und Handgriffe erstrahlen ihre Augen nämlich bald wieder, als hätten Sie gerade einen Tag im Spa verbracht.

Erster Schritt: Die Ursachen müder Augen bekämpfen

Bevor Sie geschwollenen Augen und dunklen Rändern den Kampf ansagen, sollten Sie sich bewusst machen, warum diese überhaupt entstehen. Zu viel Flüssigkeit, die durch die Lymphe nicht richtig abgeleitet werden konnte, sorgt nämlich für das Anschwellen der Lider. Die dunklen Ränder unter den Augen, entstehen deshalb, weil gerade dort die Haut besonders dünn ist und durch das Anschwellen der darunter liegenden Blut- und Lymphgefäße diese deutlicher hervortreten. Das kann einerseits an zu wenig Schlaf liegen, andererseits aber auch an zu salzhaltiger Ernährung und an mangelnder Flüssigkeitszufuhr. Deshalb gilt auch hier vorbeugend: Möglichst viel Wasser trinken und für ausreichend Schlaf sorgen. Aber selbst während Ihrer wohl verdienten Nachtruhe können sie diesen unschönen Begleiterscheinungen entgegen wirken. Betten Sie Ihren Kopf einfach ein wenig höher und leicht angewinkelt.

Zweiter Schritt: Hausmittelchen vs. Kosmetik

Die berühmten Tricks mit dem kalten Löffel, den Gurkenscheiben oder den abgekühlten Teebeuteln sind im Beauty-Notfall müder Augen wohl die einfachste Lösung, erfordern jedoch auch etwas Zeit. Fünfzehn Minuten sollten die Mittel aus dem Küchenschrank nämlich schon auf den Augen ruhen. Fünfzehn Minuten, die am Morgen die Welt bedeuten können. Deshalb versuchen sie es doch auf die Schnelle mit einem kalten Spritzer Wasser ins Gesicht und massieren Sie danach Ihre geschlossenen Augen mit den Fingern, indem sie von innen nach außen leicht auf ihr Lid drücken. Dabei können auch Roll-On-Sticks helfen, die zugleich ein kühlendes Fluid auftragen. Aber auch Cremes auf Gelbasis mit Gurken- oder Koffeeinextrakten können hilfreich sein, wenn es darum geht, die Schwellungen zu bekämpfen.

Dritter Schritt: Der Griff zu Pinsel und Tiegelchen

Zu guter letzt gilt es die dunklen Stellen zu verdecken. Hier kann einzig und allein das richtige Make-up helfen und manchmal genügt eine einfache Foundation nicht. Zudem setzt sich die oft festere Konistenz in den dünnen Fältchen unter den den Augen ab, was zur Folge hat, dass die dunklen Stellen nur noch mehr betont werden. Tragen Sie deshalb vorher eine zarte Schicht Concealer auf – möglichst in einer helleren Nuance als ihr Hautton. Sollte das jedoch nicht genügen, weil die Schatten unter Ihren Augen extrem dunkel sind, verwenden Sie zusätzlich noch einen Corrector unter dem Concealer. Der Corrector ist etwas rotstichiger und deckender. Erst wenn Sie alles gut abgedeckt haben, fahren sie wie gewohnt mit Ihrem Make-up fort. Einem strahlenden Blick sollte nun nichts mehr im Weg stehen.

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