desired.de-Hitlist: Gute Laune gegen graue Gedanken

am 05.06.2013 um 11:16 Uhr

Der Wonnemonat Mai ist schon vorbei und so wirklich viel Wonne hat er uns leider nicht gebracht. Wechselhaftes Wetter, ansteigende und abfallende Temperaturen im Minutentakt, Regen und Niesel – eigentlich eher typisches Aprilwetter. Aber man will sich ja schließlich nicht beschweren, oder? Und doch, ein paar frohe Gedanken und Wohlfühlmomente würden Sie sich schon wünschen? Kein Problem! Mit unserer neuen desired.de-Hitlist garantieren wir Ihnen ein Lächeln auf dem Gesicht.

Der Job stagniert, die Beziehung auch, und vor die Haustür gehen, ist bei dem derzeitigen Aprilwetter auch keine richtige Option? Da kann man schon mal depressiv werden. Wir können Abhilfe schaffen. Mit unserer neuen desired.de-Hitlist garantieren wir ein paar Wohlfühlmomente: heiße Nummern, tanzbare Beats und ganz viel Fröhlichkeit. Vertreiben Sie die graue Stimmung mit diesen Musiktipps:

1) Robin Thicke – Blurred Lines – 05. Juli

Wie haben wir ihn alle beim Finale von „Germany’s next Topmodel“ angeschmachtet!? Robin Thicke, der sexy Sänger aus Los Angeles, präsentierte seine neue Single „Blurred Lines“ (feat. T.I. und Pharrell Williams) aus dem gleichnamigen Album. Seine sechste Langspielplatte feiert mit der ersten Auskoppelung schon mal ein glänzendes Debüt, so ist der Song bereits auf Platz1 der deutschen iTunes-Charts. Der Ohrwurm ist aber auch zu sommerlich verspielt, als dass man an ihm vorbeikommen würde. Auf das Vollwerk müssen wir leider noch etwas warten. In der Zwischenzeit können wir den 36-Jährigen aber gut und gerne noch etwas anschmachten.

2) OST The Great Gatsby – 17. Mai

Was soll man dazu noch sagen? Der Film „The Great Gatsby“ mit Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan und Tobey Maguire in den Hauptrollen ist ein Fest für Augen und Ohren, denn neben der atemberaubenden visuellen Umsetzung von Baz Luhrman kann sich auch der Soundtrack wirklich hören lassen. Nur die Besten der Besten sind darauf vertreten und bieten ein Ensemble der Extraklasse. Lana del Rey, Beyoncé, die einen Amy-Winehouse-Klassiker covert, Florence + the Machine, Jack White und viele mehr haben sich auf dem Meisterwerk hinterlassen und bringen den Flair des Kinofilms direkt nach Hause. Großer Pluspunkt: Auch 20er-Jahre-Charleston-Klänge finden wir auf dem Album, unter anderem auch „Crazy in Love“ gesungen von der zauberhaften Emeli Sandé. Unser desired.de-Redaktionstipp.

3) Zaz – Recto Verso – 10. Mai

Französische Leichtigkeit und einen umwerfenden Charme bringt Zaz mit ihrem neuen Album mit und hatte uns schon nach dem ersten Song „On ira“. Süße Popklänge kombiniert mit einem Hauch Chanson, großen Emotionen und Retro-Einflüssen. Wir verstehen zwar leider kein Wort, aber man sieht sich sofort unter dem Eiffelturm stehen, neben sich einen Mann mit Hut und schwarz-weiß gestreiftem Shirt, der auf seiner Klampfe ein Lied darbringt. Für graue Tage ein schöner Gemütsaufheller.

4) Josh Kumra – Good Things Come to Those Who Don’t Wait – 31. Mai

Das Sprichwort geht eigentlich ein wenig anders, aber im Falle Josh Kumra lassen wir es trotzdem gelten. Seine melancholischen Lieder auf dem großartigen 2-Disc-Album reißen uns mit und lassen uns keineswegs im Melancholie-Sumpf versinken. Eigentlich möchte man nur vor die Tür treten und mit dem Rad fahren oder am See tanzen. Besonders den Track „Be My Light“ können wir sehr empfehlen. Prädikat: besonders wertvoll.

5) Hugh Laurie – Didn’t It Rain – 10. Mai

Ein wahres Meisterwerk!!! In das neue Album von Dr. House sollten Sie unbedingt mal reingehört haben, Sie werden überrascht, begeistert und verliebt sein. Alles innerhalb weniger Sekunden. Eine aufregende Mischung aus Jazz, Blues, Tango und ein bisschen Dixie erwartet den geneigten Zuhörer und zeigt Hugh Lauries volles Talent. Großartige Musiker, sensationelle Klarinetten- und Klavier-Soli, um nur einige zu nennen, und Stimmen, die einen direkt nach New Orleans versetzen. Gute Laune inklusive.

6) Daft Punk – Random Access Memories – 17. Mai

Die LP ist zwar schon auf Platz 1 der deutschen Albumcharts, aber wir bekommen trotzdem nicht genug. Welches Lied eignet sich derzeit besser, um ein riesen Lächeln in das Gesicht der Menschen zu zaubern, als „Get Lucky (feat. Pharrell Williams)“? Davon wird jeder angesteckt. Also auf auf, denn es heißt: „We’re up all night to get lucky“.

7) 30 Seconds to Mars – Love Lust faith + Dreams – 17. Mai

Schon allein wegen Jared Leto lohnt sich 30 Seconds to Mars für uns Frauen doch jedes Mal. Aber auch das neue Album mit der Knaller-Single „Up in the Air“ sollte nicht unterschätzt werden und vereint typische Elemente miteinander, die wir an der Band lieben gelernt haben. Stilistisch erinnert es ein wenig an das vorherige Werk „This is War“. Wem das aber gefiel, der wird die neue LP lieben.

8) Demi Lovato – Demi – 31. Mai

Der einstmalige Disney-Star ist erwachsen geworden und hatte es nicht immer leicht auf ihrem Weg. Das hört man der früher so aufgesetzt fröhlichen, jungen Frau auch an. Ein reifes, ehrliches und offenes Album hat Demi kreiert und feierte damit bereits große Erfolge. Ihre erste Single „Heart Attack“ bleibt definitiv im Ohr und hat Potenzial, auch bei uns in Deutschland die Charts unsicher zu machen.

9) KT Tunstall – Invisible Empire // Crescent Moon – 7. Juni

Das vierte Studioalbum von KT Tunstall hat einen zweigeteilten Namen, was den Inhalt nur zu gut wiederspiegelt. Denn sie kehrt zu ihren Wurzeln zurück und begeistert mit Altbekanntem auf der einen Seite, auf der anderen Seite hat sie ihren eigenen Sound noch einmal weiterentwickelt und trotz hohem Wiedererkennungswert etwas ganz Neues geschaffen. Für Fans von Country, Pop und Folk ein Muss!

10) Dizzee Rascal feat. Robbie Williams – Goin’ Crazy – 14. Juni

Ein kleiner Ausflug von Herrn Williams in die Elektro-Pop-Schiene, der wirklich gelungen ist und bei dem sicher keiner ruhig sitzen bleiben kann. Der mitreißende Refrain, gesungen von Großbritanniens heißestem Neu-Papa, geht schnell ins Ohr und in die Füße. Ein Song für den Sommer und definitiv ein Gute-Laune-Garant.

Oldie des Monats: Journey – Don’t Stop Believin’

Am 31. Mai erschien die DVD „Don’t Stop Believin‘: Everyman’s Journey“, die die Band aus den 70er und 80er Jahren in den Mittelpunkt rückt und den kometenhaften Aufstieg der Legenden porträtiert. Der Dokumentarfilm hat uns inspiriert, mal wieder den Klassiker zu hören und wir konnten gleich gar nicht mehr aufhören. Da will man doch gleich mitgröhlen und Luftgitarre spielen: „Some will win, some will lose / Some were born to sing the blues!“

Kommentare