Trend 2014

Inspiriert von Louis Vuitton: Musterhafter Muster-Mix für den Sommer

am 21.05.2014 um 16:59 Uhr

Er lässt seine Models über digitale Wellen laufen und spielt mit der Klarheit seiner femininen Entwürfe: Nicolas Ghesquière präsentierte seine zweite Kollektion für das Traditionshaus Louis Vuitton im mondänen Monaco. Die Cruise Collection 2015 ist nicht nur bestimmt durch den Mix unterschiedlicher Materialien wie Strick, Leder, Baumwolle, Neopren, Chiffon und Spitze, sondern auch durch den Mix von unterschiedlichen Mustern. Für uns willkommene Inspiration, einen unserer heißesten Sommer-Trends noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Erfahren Sie hier und in der Fotoshow, wie Sie den Muster-Sommer am besten zelebrieren.

Geben wir es doch einmal zu: Das Erwachsenenleben ist doch manchmal langweilig genug. Dresscodes im Büro, das Gefühl, ein Alter erreicht zu haben, wo man „so was einfach nicht mehr macht“ und sich den modischen Erwartungen seiner Umwelt viel zu häufig anpasst. Wir sagen: Schluss damit! Diesen Sommer werden Muster gemixt was das Zeug hält.

Musterhaft inspiriert von Louis Vuitton

Nicolas Ghesquière kombiniert Trikot-artige Shirts mit schwarzen Längsstreifen zu femininen Mini-Röcken mit fantasievollen Gebilden aus Ranken und Kreisen. Oberteile mit schwarz-weißen Ornamenten, werden durch runde und rot gepaspelte Cut-Outs unterbrochen und stehen im Kontrast zu einem verschwommenen Hahnentritt-Rock. Fällt Ihnen etwas auf? Mit Mustern wird ab sofort gespielt wie vor einigen Jahren mit Farben beim Color-Blocking-Trend. Aber auch andere Designer sind diesem Trend verfallen und so sahen wir das Zusammenspiel der Musterwelten auch bei Tory Burch, Noon by Noir oder Nicole Miller.

Die drei goldenen Muster-Mix-Regeln

Wir können Ihre Skepsis verstehen – jahrelang wurde uns eingetrichtert, dass unterschiedliche Muster nicht miteinander kombiniert werden sollten, und schon gar nicht in unterschiedlichen Farben. Doch glauben Sie uns, der Muster-Mix macht nicht nur Spaß, sondern sieht – richtig angewendet – auch ultra feminin aus, wenn…
… die Silhouette beachtet wird: Nehmen Sie sich ein Beispiel an Louis Vuitton. Ghesquière ist ein Meister der „Fit & Flare“-Silhouetten, weil er das ausgewogene Verhältnis von ausgestellten und taillierten Elementen beherrscht. Ein wichtiger Punkt, auch beim Mix von Mustern, da zu weit geschnittene Pieces in Kombination mit großflächigen Prints schnell zu überladen wirken.

… Sie Ihren Styling-Mut richtig einschätzen: Eine große Styling-Regel beim Muster-Mix ist nämlich die, dass es keine gibt. Der Muster-Mix ist dazu da, alles nach Lust und Laune zu kombinieren. Das funktioniert aber nicht, wenn man Ihnen bereits im Gesicht ansieht, dass Sie sich unwohl fühlen. Also schätzen Sie sich ehrlich ein und beginnen Sie vielleicht erst einmal mit einer harmlosen Muster-Mix-Variante, wie zum Beispiel der Kombination aus Streifen oder Polka Dots mit farbenfrohen Blumenmustern. Haben Sie sich modischen Mut angetrunken, können Sie ja damit fortfahren, unterschiedliche Muster derselben Farbe oder Farbfamilie zu kombinieren.
… Sie es beim Make-up und den Accessoires ruhig angehen lassen: Ihr Muster-Outfit ist Accessoire genug, das müssen Sie nicht noch mit großen Statementketten, Armreifen oder auffälligen Schuhen überladen. Wenn es Schmuck sein soll, dann greifen Sie lediglich zu filigranen Stücken, entscheiden sich dabei jedoch für höchstens zwei Pieces, wie einen zarten Ring und unauffällige Ohrringe zum Beispiel. Auch beim Make-up ist weniger mehr. Der Muster-Mix-Trend verlangt nach Zurückhaltung und versteht sich deshalb hervorragend mit einem angesagten Nude-Make-up.

Sie wollen die Muster der Saison in Aktion sehen? Dann werfen Sie einen Blick in unsere Bildergalerie und entdecken Sie die Muster-Mix-Kreationen der Louis Vuitton Cruise Collection 2015 sowie die anderer Designer.

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